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Beer like star Lervig - Hoppy Joe

  • Typ Obergärig, American Red Ale
  • Alkohol 4.7% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 7-10°C
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt kein Benutzer
#26015

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 7 Bewertungen
Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung von Florian
88% Avatar von Dr.Lovely
86% Avatar von Bier-Sven
84% Avatar von Schluckspecht
76% Avatar von Florian
72% Avatar von ElftbesterFreund
63% Avatar von maui
56% Avatar von dreizack

84% Malziger Hopfenkomplott

Avatar von Schluckspecht

Aus der 330 ml-Dose kommt das Lervig Hoppy Joe, welches ein American Red Ale mit 4,7 % vol. Alkohol abbildet. Mit Wasser, Gerstenmalz, Hopfen und Hefe ist die Zutatenliste erfreulich kurz. Beim Hopfen zeichnen sich Perle, Chinook, Nelson Sauvin und Simcoe verantwortlich - eine bunte Mischung. Mit etwas Gushing geht es aus der Dose ins Glas, wo sich ein schönes, tiefes Kupferrot mit gelblichem Schaumkrönchen und mittlerer Trübung zeigt. Der Duft erinnert mich an Papaya, Guave und Carambola. Man könnte es aber auch als Citrus mit Cassis beschreiben. Das in der Nase trotz kräftiger Fruchtnote präsente Malz verbindet Karamellsüße mit einer schönen Kakaonote. Dazu gibt es eine filigrane florale Note. Überaus einladend!

Sehr geschmeidig geht es in den süßen, fruchtigen Antrunk, dessen verlockende Süße aber direkt schon Besuch von herben, grasigen Hopfennoten bekommt. Der Malzgeschmack ist einem Red Ale absolut würdig: Zur malzigen Süße werden brotige und schokoladige Noten gereicht. Der Hopfen lässt aber auch nicht nach. Im schlanken, gut gehopften Körper meine ich eine Spur Kokos herauszuschmecken. Diese kleine Komponente sorgt jedenfalls für noch mehr Abwechslung im ohnehin schon sehr interessanten Hopfenaroma, welches aus Eindrücken wie Grapefruit, Papaya und Holunder besteht. Der Malzkörper spielt seine Rolle dabei überaus souverän - ohne mastig, wässrig oder langweilig zu wirken. Das Maß der Bitterkeit wird hochgehalten bis weit hinein in den leicht säuerlich werdenden Abgang. Im Finale passiert bis auf hopfenbetonte, harzige Bittere aber nicht mehr viel. Die amerikanische Ader kommt jedoch dadurch schön zur Geltung. Mittellang klingt das Red Ale aus. Im Nachgeschmack kommt der Eindruck von dunkler Brotkruste auf.

Hier stimmt verdammt viel: Das Lervig Hoppy Joe ist schön frisch und spritzig geraten, während es interessante Hopfen- und Malznoten zu bieten hat. Etwas mehr Körper wäre noch das i-Tüpfelchen, aber die Balance ist einfach hervorragend. Diese wird auch im hopfig-herben Abgang nicht zerstört, da sich diese Bittere praktisch schon ab der ersten Sekunde aufbaut und somit den gesamten Schluck begleitet. Die bunte Hopfenauswahl sorgt hier wirklich für ein buntes Bild. Der Hopfengeschmack ist faszinierend abwechslungsreich und doch in sich stimmig. Man schmeckt hier mehr als nur Grapefruit heraus.

Bewertet am

88% Live Verkostung auf dem Bierfest

Avatar von Dr.Lovely

Stark blumige Noten erreichen die Nase, die Krone ist extrem feinporig, einem Stout nicht unähnlich, der Antrunk ist blumig und hopfenherb die Herbe zieht auch in den Mittelteil. Blumig-parfümiert gehts dann in den Nacchgeschmack. Die Hopfenherbe hängt noch lange am Gaumen.
Wirklich sehr hoppy!
Prädikat: sehr gut trinkbar

Bewertet am

86% Klasse!

Avatar von Bier-Sven

Hier kann ich mich den vorherigen Bewertung nicht anschließen... Warum? Geschmackssache!

Der wesentliche Mehrwert bei einem Amber gegenüber einem IPA ist die Harmonie zwischen Malzigkeit, Aroma- und Bitterhopfen.

Und dieses Dreieck ist hier klasse beschrieben.

Fazit: Dieses Bier begeistert mich! Empfehlung!

Bewertet am

56% Rezension zum Lervig - Hoppy Joe

Avatar von dreizack

Kupferfarbenes Bier mit einer Tendenz ins bräunliche. Schöne beige Schaumkrone, feinporig, aber auch recht flüchtig.

Überwiegend malzige Noten dringen in die Nase, allen voran Toffee. Hinzu kommen Fruchtnoten, die leider zu dezent ausfallen. Anklänge von reifen Zitronen und Orangen, mehr kann ich beim besten Willen nicht riechen. Dieser Eindruck setzt sich geschmacklich fort. Die ordentliche Bitterkeit findet geschmacklich keine fruchtige Entsprechung, stattdessen dominiert das Malz den Sud rigoros. Harz, Pinie, Stroh und schüchterne nussige Noten sind hintergründig zu schmecken, auch stellt sich bisweilen ein roggenartiges Flavour ein. Sehr trocken. Ölige Textur, dabei trotzdem eher leicht im Körper. Leider kein großer Wurf.

Bewertet am