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Beer like star Landsberger Stolzer Hahn

  • Typ Untergärig, Pils
  • Alkohol 4.9% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 58% von 100% basierend auf 2 Bewertungen und 2 Rezensionen

#35079

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Bewertungsdetails
Basierend auf 2 Bewertungen
60% Avatar von Linden09
57% Avatar von Schluckspecht

60% Rezension zum Landsberger Stolzer Hahn

Avatar von Linden09

Nach der eher durchschnittlichen Zarten Henne nun das Pils, der ach so lustigen Bauerntiere.

Das Pils steht dunkelgelb und opal im Glas, der Schaum macht sich ruckzuck vom Acker.

Die Nase ist ok, recht würzige Düfte, hellmalzig.

Der Antrunk passt zur Nase, das Bier beginnt würzig-malzig und krustig nach Brot. Die Mitte zeigt sich schlank, dazu etwas Sauerteig, bevor mäßige Pilsherbe einsetzt, die jedoch recht lange aushallt.

Das Pils beginnt gut, fällt dann ordentlich ab, bevor es einigermaßen versöhnt. Das ist näher an einem Hellen als an einem Pils.

Bewertet am

57% Geschichten vom Land

Avatar von Schluckspecht

Gute vier Jahre ist es her, da hatte ich das Landsberger Premium Pils getestet - und das ist damals leider durchgefallen. Mittlerweile hat sich die Landsberger Familienbrauerei völlig neu eingekleidet und ihren Produkt nicht nur ein hochwertiges, "craftiges" Antlitz verliehen, sondern ihnen auch noch freche Namen gegeben. Das Pils bleibt bei 4,9 % vol. Alkohol, hört nun aber auf den Namen "Stolzer Hahn". Die Etiketten versprechen auffällig viel: "Mit Liebe landgemacht" - "Garantie 100 % Land" - "Elbe-Saale-Hopfen" - "total regional" - "Regionale Zutaten" - "744 Stunden Herstellung" (das dürfte dann also gut 3 Wochen Reifung entsprechen). Nur hoffentlich schmeckt es mir diesmal besser als das Premium Pils vor vier Jahren...

In einem lichten, blanken Gelbgold steht es ein wenig blass im Glas, die Schaumkrone - weiß, gemischtporig, stabil und reichlich vorhanden - reißt die Optik noch heraus. Hellere Brotnoten treffen im Duft auf Karamell und eine nicht besonders kräftige Hopfengrasigkeit. Spritzig bis wässrig legt das Pils mit mehr als genügend Kohlensäure los, schielt kurz in die säuerliche Richtung mit seinen Sauerteignoten und erkämpft sich dann wenig aromatische Bitterhopfennoten. Diese treffen wiederum auf süßlichere Malznoten und etwas Vanille. Pilsgerecht schlank zeigt sich so der milde Körper, der mich durchaus an ein Helles erinnert - wären da nicht die bereits erwähnten Bitterhopfennoten. Halbwegs knackig kommt der Stolze Hahn mit betonter Hopfigkeit und weiterhin subtil anklingender Vanille zum Ende.

Muss man auf so viel Beliebigkeit wirklich stolz sein? Der Hopfen könnte und sollte aromatisch schon noch eine Spur mehr liefern, wenn doch selbst das Malz bald mehr Aroma mitbringt - obgleich die subtilen Vanille- und Toffeenoten durchaus irritieren und der Knackigkeit ein wenig im Weg stehen. Eine etwas zu kräftige Säure stört mich hier, sie findet im Pils nur wenig Halt. So steckt aus meiner Sicht hinter der schönen Fassade (nebst witzigem Kronkorken) immer noch nicht der höchste Genuss.

Bewertet am