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Beer like star LaBieratorium Schwarze Pumpe

  • Typ Porter
  • Alkohol 6.6% vol.
  • Stammwürze 15.9%
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 8-10°C
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 79% von 100% basierend auf 6 Bewertungen und 4 Rezensionen

#30234

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 6 Bewertungen
99% Avatar von E.B.
85% Avatar von Schluckspecht
78% Avatar von JimiDo
76% Avatar von ren1529
71% Avatar von CaptainFriendly
66% Avatar von medon411

85% Schwarze Vorzeichen

Avatar von Schluckspecht

"Der gestrige Flohbiss hat sich zu einer kleinen Beule auf deiner Haut entwickelt. Schüttelfrost und Fieber schwächen deinen Körper. Der Teufel wird dich holen! Er grinst argwöhnisch und pumpt langsam - Stück für Stück - deinen Lebenssaft aus dir. Die Dorfpumpe wurde schon schwarz angestrichen. Das Zeichen für die Pest. Langsam vegetierst du dahin im Anblick des Todes... tiefschwarz kommt dieses Porter daher. Die "Schwarze Pumpe" bringt dich ins Leben zurück."

Auf den Namen 'Schwarze Pumpe' hört bereits ein Braunkohle-Kraftwerk südlich von Cottbus, der Heimat von LaBieratorium. Passend dazu wurde ein düsteres Etikett gewählt. Das London Porter kommt mit unfiltrierten 6,6 % vol. Alkohol in einer 0,33-Liter-Longneckflasche daher. Neben Gerstenmalz kam auch noch Weizenmalz zum Einsatz, beim Hopfen bediente man sich am kryptisch klingenden ADHA-527 und am Northern Brewer. Erzielt werden dadurch stramme 45 IBU. Die empfohlene Genusstemperatur liegt bei 8-10 °C.

Wie erwartet steht das Porter aus Cottbus dann auch sehr dunkel im Glas. Tiefschwarz vielleicht nicht, aber schwarz bis dunkeldunkelbraun. Gut dazu passt die üppige braune Schwaumkrone, die gleichfalls mit Stabilität und Cremigkeit auffällt. Trockene Beerennoten, Kaffeenoten und Schokolade prägen den dunkelmalzigen Duft, der sich trotz aller malzigen Schwere eine gewisse Leichtigkeit bewahrt hat. So fehlt auch hier der zitronige Touch nicht. Den Schwarzen Tod habe ich mir schlimmer vorgestellt...

Schokoladig mit leichten Mokkanoten legt die Schwarze Pumpe los. Wer will, entdeckt auch metallische Noten. Malz steht klar im Vordergrund. Aufgelockert wird die malzige Strenge durch waldbeerige, leicht zitronige Fruchtnoten. So fehlt es dem dunkelmalzigen, zudem trockener und bitterer werdenden Körper nicht mehr an viel, zumal die geschmacksneutrale Hefe das Mundgefühl angenehm unterstützt. Der doch schon recht hohe Alkoholgehalt zeigt sich geschmacklich nicht negativ, alkoholische Noten bleiben dem Porter fern. Im Abgang kommen Noten von Espresso und Brotkruste auf, ferner noch etwas dunkle Schokolade. Herber sollte das Porter wirklich nicht ausfallen, so passt es für mich.

Der beste Part ist für mich der cremig-opulente Körper mit seinen dunkelschokoladigen Malznoten und der passenden Hefigkeit. Der Abgang geht allerdings zu forsch mit der Hopfenbitterkeit um, wobei das Manko eher geringschätzig ist. Die Suggestion an Espresso und dunkle Schokolade wird gut erzielt, ein lascher Vertreter ist die Schwarze Pumpe wahrlich nicht. Hier meint es wirklich ernst - und das gefällt mir!

Bewertet am

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71% Ein für mich ZU typisches Porter

Avatar von CaptainFriendly

Die Schwarze Pumpe aus meinem LaBieratorium-Vierergebinde vermag mir leider - wie so viele Biere, die die Bezeichnung Porter tragen - keine Jubelschreie zu entlocken, so daß letztendlich nur das mir bereits bekannte Paranoid IPA wirklich gut bei mir ankam.

Das Porter ist erwartungsgemäß sehr dunkel und wesentlich stärker als die britische Variante. Es enthält nur wenige rötliche Lichter, der Schaum ist bräunlich und sehr flüchtig. Zunächst ist zumindest ein Duft nach Schokolade wahrnehmbar, der Antrunk ist sehr malzig und etwas bitter. Von der Schokolade ist in der Folge kaum noch etwas wahrzunehmen (kennt Ihr die Filme, wo eine mutmaßliche Hauptfigur vorgestellt wird, die nach zehn Minuten erschossen wird?), im Körper kann ich eine leichte Säure am Gaumen fühlen, die mich an die von zu stark aufgebrühtem Kaffee erinnert. Im Abgang finde ich noch etwas trockene Hopfenbittere.

Man kann die Pumpe trinken, aber wirklich süffig stelle ich mir anders vor. Ich räume aber durchaus ein, daß Porter-Liebhaber das anders sehen könnten.

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78% Rezension zum LaBieratorium Schwarze Pumpe

Avatar von JimiDo

Das LaBieratorium Schwarze Pumpe ist ein Porter mit 16° Plato Stammwürze und 6,6 % Alkoholgehalt. Ich habe es in einer ansprechend gestalteten 33 cl Longneckflasche erstanden.

Das Bier hat im Glas eine tiefschwarze Farbe und ist von einer bräunlichen Schaumhaube bedeckt, die sich nur kurz hält. Eine evtl. Trübung des Bieres ist so natürlich nicht zu erkennen. Der Geruch ist röstig. Der Antrunk ist sehr würzig mit starken Röst- und Malzaromen. Schwache süße von Dörrobst und bittere Schokolade meine ich zu erkennen. Der Abgang wird dann recht herb. Auch etwas phenolische Noten sind noch zu vernehmen. Die Rezenz ist ideal. Das ist ein außergewöhnliches Porter was ich gut empfehlen kann.

Bewertet am

99% Rezension zum LaBieratorium Schwarze Pumpe

Avatar von E.B.

Wenn man die Flasche öffnet kommen ein sofort die Röstaromen entgegen, sehr geile Farbe im Glas und man schmeckt förmlich die Kohle heraus...schmeckt aus'm Fass gleich doppelt so gut, als kleiner Tipp

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