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Beer like star Hopfmeister Surfers Ale

  • Typ Obergärig, Golden Ale
  • Alkohol 5.3% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 8°C
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 74% von 100% basierend auf 9 Bewertungen und 6 Rezensionen

#25240

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 9 Bewertungen
83% Avatar von Bier-Klaus
83% Avatar von Wursti
81% Avatar von tonne
80% Avatar von Schluckspecht
78% Avatar von Chris
75% Avatar von Bierkules
70% Avatar von kucki
68% Avatar von JimiDo
50% Avatar von Blueshawk

80% Auf der Welle des guten Geschmackes

Avatar von Schluckspecht

Beim Hopfmeister Surfers Ale handelt es sich um ein Golden Pale Ale mit 5,3 % vol. Alkohol. Entsprechend goldig steht es auch im Glas mitsamt hefiger Trübung und sahniger Schaumkrone. Schön ist auch, dass auf dem Rückenetikett eine geschmackliche bzw. olfaktorische Einschätzung unternommen wurde und alle vier Hopfensorten namentlich genannt werden: Das wären dann nämlich Hallertauer Magnum sowie Cascade, Citra und Simcoe für den gewünschten amerikanischen Touch.

In der Nase habe ich sofort die Litschi und die Mandarine, dazu etwas Grapefruit - die Beschreibung passt. Das Golden Pale Ale tritt betont fruchtig auf, ohne aber deswegen wie ein Fruchtbonbon zu riechen. Der getreidige Einschlag hat in der Nase auch noch Platz, die Hefe hält sich stiltypisch zurück.

Der Antrunk gerät mit Litschi und Mandarine herrlich erfrischend und einladend. Die Kohlensäure hält sich stark zurück, das kommt der Cremigkeit des Körpers allerdings zu Gute. Brotige Akzente werden im Körper gesetzt, während der Hopfen natürlich weiterhin große Wellen schlägt. Nach und nach kommt etwas herbere Zitrusfrucht (Pomelo und Grapefruit) durch, in Begleitung von etwas Pinie und Harz. Der West Coast Style wird hier allerdings nur mild berücksichtigt, die einladende Fruchtigkeit zeigt sich beständig und die Bitterkeit hält sich zurück. Kein Sturm, nur eine leichte Brise. Der Abgang könnte daher ein wenig fade erscheinen, doch eigentlich wird es ihm nicht gerecht - es schmeckt einwandfrei und Fehlnoten wie Klebstoff (hatte ich leider auch schon oft erlebt) sind nicht vorhanden.

Bei so wenig Alkohol und geringer Bitterhopfen-Power schmeckt man freilich jede Unstimmigkeit heraus. Das Surfers Ale glänzt hier jedoch durch seine harmonische Unauffälligkeit und bildet ein beachtliches und damit gewissermaßen auch empfehlenswertes Pale Ale ab. Wie angepriesen, dürfte es bei Sonne, Sand und Salz - auch dank ordentlicher Süffigkeit - wahrlich hervorragend munden. Ich schätze es allein schon dafür, dass es zwar fruchtig und saftig, aber nicht quietschig-süß auftritt und etwas Pinie und trockene Grapefruit das Geschmacksprogramm abrundet.

Bewertet am

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83% Rezension zum Hopfmeister Surfers Ale

Avatar von Wursti

Zitronengelb und leicht getrübt oben drauf ordentlich viel, feiner Schaum der lange hält. Ich rieche sehr deutliche Zitronennoten und eine weitere fruchtige Säure, die mich an Weißwein aus Frascati erinnert. Es startet wenig rezent und fruchtig herb. Der Körper ist gut ausgewogen und kommt malzig-fruchtig daher und begleitet das Bier bis zum langen Ende. Schön süffig ists obendrein.

Bewertet am

70% Rezension zum Hopfmeister Surfers Ale

Avatar von kucki

Trübe, orange Farbe, Schaum verfällt zügig.
Ein sehr süßer, fruchtiger Geruch steigt schnell in die Nase (Citrus, Mandarine).
Antrunk malzig, zugleich aber auch fruchtig. Im Abgang hopfig mit leichter Bitterkeit.
Harmoniert insgesamt sehr gut. Kommt zwar nicht ans Munich Easy ran, finde es aber dennoch gelungen. Allein der Geruch macht schon süchtig.

Bewertet am

50% Etwas zuviel der Fruchtigkeit !

Avatar von Blueshawk

- trüb-orang-gelbe Farbe mit guter, schnell zerfallender Schaumbildung
- Aromen nach Orange, Pfirsich, Vanille, Pinie und eine Idee Butter
- angenehm zurückhaltende Carbonisierung
- im Antrunk setzt sich der malzig-süße Fruchtkörper sofort bestimmend in den Vordergrund
- erst danach kommt die Hopfenbitternis zum Vorschein, welche es aber nie zu einem ausgeglichenen Verhältnis schafft
- genau dieses Unverhältnis bleibt durchgängig bis in den Abgang bestehen und stört die Drinkability etwas

Bewertet am

68% Rezension zum Hopfmeister Surfers Ale

Avatar von JimiDo

Hopfmeister Surfers Ale gibt es heute zu verkosten. Handgebraut mit Liebe steht auf der 33 cl LN Flasche. Das Label ist jetzt nicht so der Renner. Es sind aber alle wichtigen Daten darauf, was ich wieder wunderbar finde. 5,3 % Alkohol befinden sich in diesem Bier. 35 IBU Bitterwerte sind angegeben, die Stammwürze fehlt dann doch auf der Flasche. Alles kein Problem, die Homepage überzeugt dann doch mit ihren Infos. Also 12, 4° P Stammwürze hat das Surfers Ale zu bieten.

Im Glas eingeschenkt zeigt sich ein leicht orangefarbenes, hefetrübes Bier. Die mittelprächtig hohe Schaumkrone ist von kurzer Haltbarkeit. In der Nase zeigen sich deutliche Noten nach südlichen Früchten. Der Antrunk ist frisch, schlank und schön rezent. Es sind säuerliche Südfrüchte auszumachen. Begleitet von milder Süße ergibt das ein schönes Mundgefühl. Die gute Spundung sorgt für das frische Prickeln auf der Zunge. Die 35 IBU zeigen sich erst zum Abgang, dann aber deutlich. Surfers Ale ist ein schönes, erfrischendes Sommerbier. Ich werde gerne an warmen Tagen darauf zurück greifen. Für einen Spitzenplatz reicht es nicht ganz, dafür ist dieser Bierstil zu einheitlich. Mir fehlt da der gewisse Kick.

Bewertet am

83% Rezension zum Hopfmeister Surfers Ale

Avatar von Bier-Klaus

Heute verkoste ich zwei Golden Ales, die beide das Thema "Surfen" auf dem Etikett führen, das Kona Big Wave und das Hopfmeister Surfers Ale.

Während das Kona Golden Ale wahrlich golden und glanzfein filtriert im Glas leuchtet, ist das Surfers Ale hellorange und etwas trüb. Das Kona riecht dezent nach Zitrus und exotischen Früchten, das Surfers nach Orange.

Beim Kona ist der obergärige Fruchtgeschmack sehr gering ausgeprägt, das kann man auch mit einem untergärigen gut gehopften Lager verwechseln. Das Surfers hingegen hat einen sehr vollmundigen malzig-süßen Fruchtkörper. Beim Kona ist die Hopfung dem dünnen Körper angepaßt, sie ist kaum herb zu schmecken und macht das Bier zwar gewöhnlich, dafür aber auch sehr süffig.
Das Surfers trumpft zum Abgang hin mit einer guten und bitteren Hopfung auf, die dem vollen süßen Fruchtkörper einen guten Kontrapunkt liefert.

Fazit: Das Surfers glänzt mit der Ausgewogenheit zwischen Malzapparat und Hopfung, wobei anders als beim Kona beide Komponenten deutliche ausgeprägt sind.
Das Kona Big Wave bekommt als gut trinkbares Alltags-Ale 60%, das Hopfmeister Surfers Ale als gut gehopftes fruchtiges Ale 80%.

Bewertet am