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Beer like star Gessner Heller Doppelbock

  • Typ Untergärig, Doppelbock
  • Alkohol 7.5% vol.
  • Stammwürze 18.5%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 67% von 100% basierend auf 2 Bewertungen und 2 Rezensionen

#7088

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Bewertungsdetails
Basierend auf 2 Bewertungen
74% Avatar von Schluckspecht
60% Avatar von Biervana

74% Gut für eine positive Überraschung

Avatar von Schluckspecht

"Sie haben sich ein hervorragendes Bier ausgesucht!", verlautet das Etikett. Ist das wirklich so? Natürlich handelt es sich nur um beste Rohstoffe, worunter leider offensichtlich auch Hopfenextrakt fällt. Aber das muss nichts Schlechtes bedeuten. Die Brautradition geht im thüringischen Sonneberg schon auf das Jahr 1622 zurück und kristallklares Quellwasser aus eigenem Brunnen ist ein guter Startpunkt für ein solides Brauerzeugnis. So charakterisiert sich das Gessner Heller Doppelbock dann auch als urig und süffig mit seinen mächtigen 7,5 % vol. Alkohol. Entsprechend führen vorn auf dem Etikett zwei Böcke einen Revierkampf aus...                                                                                                                                                                                                                                                                        Erwartungsgemäß hell und golden steht es im Glas, in durchaus zu unterschätzender Gestalt - unten blank filtriert, oben mit grobporiger, wenig stabiler Schaumhaube. Malz und zuckrige Süße bestimmen den kurzatmigen Duft. Kein Alkohol, der bremst; kein Hopfen, der ablenkt. Aber auch kein Duft, der fasziniert.                                                                                                                                                                                                                                                                      Ohne Fehltöne geht es direkt in den malzig-süßen Antrunk, der seine spritzige Karbonisierung gut zu nutzen weiß. Karamellige Süße trifft auf eine moderate Alkoholnote - die 7,5 % zeigen sich ganz gut eingebettet. Säuerliche Fruchtnoten nach Ananas und Traube sorgen für einen recht spannenden und schmackhaften Körper, der schön von der grundsätzlichen Süße und Alkoholwucht ablenkt. Erst im Abgang meldet sich bei bestehender Säure der Hopfen und mit ihm auch der Hopfenextrakt - es bleibt bei einer milden Schlussnote ohne nachhängende Bitterkeit. So zeigt sich das Doppelbock letztlich von vorn bis hinten schlüssig und harmonisch.                                                                                                                                                                                                                                                                                                                         Auch wenn es jetzt ein wenig negativ klingt: Da hatte ich gewiss schon schlechteres Doppelbock im Glas. Vielmehr muss ich das Gessner Doppelbock sogar loben, habe ich mit anderen Bieren der Brauerei doch eher einen schlechten Stand. Süße und Alkohol halten sich angenehm zurück, so präsent sie nichtsdestotrotz sein mögen. Der säuerliche Kern bringt mit seinen fruchtigen Noten ordentlich Leben ins Spiel, während die Karbonisierung ein gutes Maß trifft. Dieser Doppelbock tritt schon sehr charmant und umgänglich auf, ohne deswegen auf interessante Spitzen verzichten zu müssen. Und damit hätte ich absolut nicht gerechnet...

Bewertet am

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60% Rezension zum Gessner Heller Doppelbock

Avatar von Biervana

Mit einer gelbgoldenen Farbe begrüßt uns dieser Doppelbock. Die Schaumkrone hat kein großes Stehvermögen und gibt sich daher nur kurz die Ehre. Der Geruch ist süß und bringt etwas fruchtiges mit. Ich würde es jetzt in die Kategorie Apfel packen. Im Antrunk ist es ziemlich schwer und süß. Hopfen ist fast gar nicht zu schmecken. Mit etwas Konzentration könnte man sich einbilden das er im Abgang etwas durchschimmert aber eher nicht erwähnenswert. Auch die Kohlensäure ist mager vorhanden und somit hat dieser Doppelbock fast schon etwas likörartiges. Mit seinen 7,5% wärmt er gut von innen. Trügerisch aber durchaus positiv zu bewerten wäre die gelungene Verschleierung dieser Prozenteflut. Würde jetzt der Hopfen noch an Stärke gewinnen wäre es richtig lecker. So leider nur Süß und nicht mehr als eine Flasche wert.

Bewertet am