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Beer like star Freiherr von Zech Bayerisch Hell

  • Typ Helles
  • Alkohol 4.9% vol.
  • Stammwürze 11.5%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 75% von 100% basierend auf 2 Bewertungen und 2 Rezensionen

#34575

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 2 Bewertungen
81% Avatar von Schluckspecht
68% Avatar von Tanner Kaya

81% Wette gewonnen!

Avatar von Schluckspecht

Freiherr von Zech Bayerisch-Hell, eine "feinwürzige Bierspezialität" der Privatbrauerei Schmipfle. Gebraut sein soll es seit Frühjahr 2003 nach der überlieferten Rezeptur, mit dem besagter Freiherr einst eine Wette gewonnen hatte, weil das Bier so umwerfend war. Überzeugen ließen sich nicht zuletzt auch die Juroren beim Meininger's International Craft Beer Award im Jahr 2018, die dafür mit Gold bewerteten. Das Helle kommt mit 4,9 % vol. Alkohol und wird in eine typische Halbliter-Euroflasche abgefüllt. Das Brauwasser stammt aus dem brauereieigenen Tiefbrunnen, das Malz aus der Region und der Hopfen aus der Hallertau. Beim Brauverfahren besann man sich der Tradition, ließ offen vergären und spendierte dem Bier eine lange und kalte Reifung. All das wird sich später auszahlen...

Blank filtriert und lebhaft sprudelnd steht es gelbgolden unter einer lockeren, fingerbreiten, weißen Schaumkrone im Glas. Augenscheinlich ist hier viel CO2 im Spiel. Der dezent kernige Duft spielt mit blumig-grasigen Akzenten und einer eher würzig gehaltenen Getreidigkeit - sehr sauber und frisch mit der nötigen Brise Würzigkeit. Sehr spritzig legt das Helle los und greift dabei geschmacklich Karamell- und Vanillenoten auf, die dem milden, frisch wirkendem Hellen gut zu Gesicht stehen. Eine dezente Säuerlichkeit ist in Form von Citrusnoten ebenfalls dabei. So hinterlässt der getreidig-milde Körper einen vollmundigen wie auch süffigen Eindruck, der dank grasiger Kopfnote auch etwas Kernigkeit zulässt. Ansprechend kernig endet das bayerische Helle mit dem richtigen Maß an Bittere. Die subtilen Vanillenoten halten sich wacker, während die Hopfengrasigkeit sehr angenehm nachklingt und im Nachgeschmack wiederum die feinwürzige Getreidigkeit deutlich wird.

Das gute Urteil beim Craft Beer Award kann ich gewissermaßen nachvollziehen, das durch und durch stilgerechte Helle hinterlässt einen sehr sauberen, frischen und ausbalancierten Eindruck. Dabei sind Helle nun wirklich nicht meine bevorzugten Biere - ich mag es lieber etwas hopfiger und kräftiger. Eine charakterliche Kernigkeit durchzieht den Geschmack, während die für bayerische Helle so typische Vanille nicht fehlt. Säure, Süße und Hopfigkeit empfinde ich hier als ideal. So kann ich dem craftig anmutenden Hellen im Grunde auch nichts vorwerfen, da zudem auch die Erwartungen (feinwürzige Bierspezialität) absolut erfüllt werden. Textur, Süffigkeit und Intensität gebühren Lob. Um ein billiges Retortenbier - wie man es durchaus befürchten konnte - handelt es sich mit Sicherheit nicht. Zum Glück.

Bewertet am

68% Ein ordentliches Helles. Nicht mehr. Nicht weniger.

Avatar von Tanner Kaya

Freiherr vom Zech, eine Marke der Brauerei Schimpfle aus Gessertshausen bei Augsburg (bekannt für Löschzwerg), stellte bisher nur naturtrübe Biere und Weizen her. Nun also auch ein Helles. Ist es dasselbe wie das Schimpfle Edelhell in der NRW-Flasche? Geschmacklich ist das Helle für mich nur (oberer) Durchschnitt. Wenig Charakteristika, aber auch nichts Negatives. Schimpfle Export schmeckt mir besser. Schade, dass man es außerhalb von Gessertshausen nur schwer bekommt.

Bewertet am