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Beer like star Frankonia Vollbier Hell

  • Typ Untergärig, Helles
  • Alkohol 4.8% vol.
  • Stammwürze 11.6%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 66% von 100% basierend auf 2 Bewertungen und 2 Rezensionen

#33690

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Bewertungsdetails
Basierend auf 2 Bewertungen
69% Avatar von Schluckspecht
62% Avatar von Hirsch

69% Überfrankiert

Avatar von Schluckspecht

Über die recht übertrieben wirkende fränkische Folklore - die auch beim Kronkorken nicht Halt macht - möchte ich mich gar nicht großartig auslassen. Mir geht es um den Inhalt, der von einer mir bereits gut bekannten Brauerei stammt. Die Wernecker Bierbrauerei liefert mit dem Frankonia Vollbier Hell eine "fränkische Bierspezialität" mit 4,8 % vol. Alkohol.

Glanzfein und hellgolden steht diese im Bierglas. Die grobporige, weiße Schaumkrone steht zumindest zu Beginn noch gut. Der Duft spielt mit feinen Aromen, die gut zur Regionalität passen: Subtil malzig mit Deftigkeit auf der einen und einer hopfigen Blumigkeit auf der anderen Seite. Dies bestätigt sich soweit auch im sauberen, feinaromatischen Antrunk. Eine ausgewogene Malzigkeit trifft auf eine dezente Hopfenblumigkeit mit Citrusakzenten. "Einfach - Hochwertig - Fränkisch" scheint sich hier schon zu bewahrheiten. Eine leichte Säure breitet sich aus, die sich jedoch noch ganz gut zum cremigen Körper und zu den Citrusnoten einfügen kann. Getreidig und souverän klingt das Helle mit geringer Hopfigkeit aus. Im Nachgeschmack bleibt noch etwas grasig-kräuterige Bitterkeit hängen.

In Summe wäre mir das Frankonia Vollbier Hell zu langweilig und beliebig, aber an der Qualität habe ich rein gar nichts auszusetzen. Das recht cremige Mundgefühl werte ich als den größten Pluspunkt. Dazu kommt eine sehr filigrane Hopfenblumigkeit, die an die fränkische Herkunft erinnert. Gegen Ende ist dann aber einfach ein wenig die Luft raus. Unter den hellen Vollbieren platziert sich diese "fränkische Bierspezialität" damit im soliden Mittelfeld - man kann es gewiss schlechter treffen, es ist aber noch genug Potenzial da.

Bewertet am

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62% Rezension zum Frankonia Vollbier Hell

Avatar von Hirsch

Warum dieses Bier der Wernecker Bierbrauerei auf den Namen „Frankonia“ getauft wurde, erschließt sich mir nicht.

Das helle Vollbier ist goldgelb, hat eine recht üppige Schaumkrone und perlt sehr munter vor sich hin. Es riecht recht stark nach Treber, dazu ein bisschen Zitrus-sauer.
Der Antrunk ist schwer zu beschreiben, nicht weil er so komplex wäre, sondern weil einem viel grobperliger Sprudel entgegenschlägt. Nach etwas Warten: Leicht honigsüß, etwas treberwürzig – und recht schlank. Bisweilen fast wässrig.
Im Mittelteil macht sich ein diskreter, blumiger Hopfeneinschlag bemerkbar – und mehr wird‘s auch nicht am Schluss.

Das Rückenetikett betont, dass man hier „kein Fernsehbier“ in Händen halte. Und die eigens geschaffene Internetseite für die „Frankonia“-Reihe aus Werneck betont die „kultige Euroflasche“ der Biere. Wahnsinn. Braucht‘s dann diese Getränkediscounter-gängige Aufmachung und Bezeichnung? Heutzutage wahrscheinlich schon. Und einen Facebook-Auftritt natürlich.

Ganz ohne Frankenfolklore-Brimborium bleibt ein ordentliches, aber unauffälliges Helles.

Bewertet am