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Beer like star Brew Age Eierbär

  • Typ Obergärig, English Style India Pale Ale
  • Alkohol 5.6% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 75% von 100% basierend auf 2 Bewertungen und 2 Rezensionen

#34897

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 2 Bewertungen
88% Avatar von Schluckspecht
62% Avatar von goldblumpen

88% Einen Eierbären in Ehren kann keiner verwehren!

Avatar von Schluckspecht

Das Brew Age Eierbär [E]IPA aus Wien fällt direkt auf mit seinem Namen und dem humoristischen Artwork. Es handelt sich im Grunde um ein normales IPA mit 6,0 % vol. Alkohol, 13,8 °Plato Stammwürze, 45 IBU und den gefragten Hopfensorten Chinook, Cascade und Amarillo. Wäre da nicht die besondere Kveik-Hefe, die es am liebsten warm mag (35 °C Gärtemperatur)...

Goldfarben mit viel cremeweißem Schaum, hefiger Trübung und feinster Kohlensäure steht das ungewöhnliche Ale im Glas - aber eben durchaus vergleichbar zu einem normalen IPA. Der leicht estrige bis schwefelige und eben fruchtige Duft stellt die Hefe allerdings bewusst stärker heraus. Vielleicht erinnert es so manchen auch an faule Eier, wer weiß... Für meine Begriffe riecht es aber alles Andere als unangenehm. Hopfenfreunde müssen jedoch stark sein, denn die drei Aromahopfen kommen in der Nase fast nicht an. Am ehesten ist es noch der Amarillo mit seinen süßen Citrusnoten, der sich seinen Weg durch Hefe und Malz bahnt.

Es empfängt mich ein sehr weicher, vollmundiger Antrunk, der bei aller Fruchtigkeit wiederum Hefe und Malz weit vorn sieht. Ein wenig habe ich den Eindruck von Eiweiß im Mund - also eine Mischung aus Milch und Ei -, vielleicht nennt man es deshalb auch [E]IPA? Ich kann mich damit absolut anfreunden und vermisse die nackte Klarheit der meisten IPA nicht. Stattdessen umschmeichelt der Körper mit einer cremigen Samtigkeit aus norwegischer Kveik-Hefe und Gerstenmalz, die er auf sorgsam fruchtige Art garniert. Bitterkeit und Alkohol haben keine großen Chancen, zur Sprache zu kommen. Eine feinherbe, sehr ausgewogene Hopfenbitterkeit gibt es im weiterhin fruchtigen Abgang, der auch bei Süße und Säure eine schöne Mitte findet. Gefällt mir gut, dieser Eierbär! Um eine Aromenbombe handelt es sich aber wirklich nicht. Es ist eher die charmante Art, die hier punktet.

Bewertet am

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62% Kein Eierbär

Avatar von goldblumpen

Besprechung bei brewage:
A: Wir haben ein neues IPA, ein EIPA. Wie wollen wir es nennen?
B: Hört si fast an wie Eierbär...
C: Wir können unser Bier doch net Eierbär nennen, du Eierbär!
A: Warum eigentlich net..
B+C: Ja, warum eigentlich nicht.
So stelle ich mir die Namemsfindung dieses Bier in etwa vor.
Dazu sollte man wissen, dass im österreichischen Dialekt ein Eierbär ein dummer Mensch ist. Und man hört es wirklich oft.
Die Comiczeichnung von dem besoffenen Bären mit Eierkopf am Etikett gefällt mir dazu auch äußerst gut.
Es ist ein trübes IPA, mit hopfig-bitteren Kern, das aber im Einstieg und Abgang recht friedlich ist und einen netten Übergang hat. Nicht die große Aromenbombe, aber sehr gefällig zu trinken. Nicht nur für Eierbären.

Bewertet am