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Beer like star Braustolz Bock

  • Typ Untergärig, Bock
  • Alkohol 6.5% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Hefetrüb
  • Dieses Bier ist nicht glutenfrei
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 77% von 100% basierend auf 2 Bewertungen und 2 Rezensionen

#770

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 2 Bewertungen
78% Avatar von Schluckspecht
77% Avatar von SaloMalo

78% Zeitreise-Bock

Avatar von Schluckspecht

Das Braustolz Bockbier aus Chemnitz bietet mittlerweile 7,0 % vol. Alkohol, 16,2 % Stammwürze und auf Retro getrimmte dunkle Etiketten. Da fehlt nur noch der abgedruckte EVP (z.B. 1,08 M). Gebraut wurde nach deutschem Reinheitsgebot und auf Hopfenextrakt wurde komplett verzichtet. Als "dunkel-süffig" wird es direkt schon angekündigt, insgesamt viermal. In einem bräunlichen Dunkelrot steht es klar und mit hellbrauner, feinporiger, aber auch wenig stabiler Schaumkrone im Glas und verströmt dabei süßliche Röstmalznoten, die ein wenig an Malzkaffee erinnern. Zu den Eindrücken von Brotkruste, Pumpernickel und Vanille kommt auch eine minimale Suggestion an Rauch hinzu. Der Alkohol kann sich im malzigen Dickicht gut verstecken.

Durchaus charmant und weich steigt das Bockbier wie erwartet malzbetont ein. Die Röstmalznoten tendieren hierbei mehr ins Schokoladige. Erst danach kommen trockene Fruchtnoten wie etwa nach Dörrpflaume, Feige und vor allem Kirsche auf. Den Alkohol und auch die Säure hat das Bockbier schön im Griff. Stattdessen unterstützt eine zugrundeliegende Süße das süffige Trinkgeschehen im mundfüllenden, cremigen Körper. Die Malznoten wiederum steuern in Richtung Mokka mit weiterhin schokoladigem, dezent vanilligem Profil. Dabei ist anzumerken, dass das Bockbier weder zu trocken wird noch zu stark in Rumnoten abdriftet -Letzteres praktisch gar nicht, Ersteres wird von den süßlichen Kirschnoten unterbunden. Ausgewogen malzig, mit genügend Restsüße und mit nur subtiler Hopfennote klingt das Bockbier vergleichsweise kurz aus. Solide verwandelt.

Das Versprechen löst das Braustolz Bockbier absolut ein: Es ist sowohl dunkel als auch süffig. Der feine, ausbalancierte Geschmack überrascht mich positiv, während es nicht mit wässrigen, unmotivierten Alkoholnoten enttäuscht. Der süße Grundcharakter wird von vorn bis hinten schön von der röstmalzigen, dezent hopfigen und noch dezenteren alkoholischen Würze aufgefangen, allenfalls am Ende des Abgangs kann es leicht klebrig werden. Aber das passt soweit. Ein dunkler Bock mit Empfehlungs-Charakter...

Bewertet am

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77% Guter Bock

Avatar von SaloMalo

Das Bier ist klar und besitzt eine dunkelrotbraune/dunkler Bernstein Farbe. (Laut Etikett "buchen-rot", auch das trifft es gut)
Die Schaumkrone ist eher kurzlebig, natürlich des eher geringen Kohlensäuregehaltes geschuldet.
Der Geruch ist malzig-röstig dominiert, ein bischen caramel/schokolade schwingt mit, insgemamt aber nicht extrem intensiv.
Der Antrunk ist natürlich auch vom malz geprägt, hier dringen zu Beginn eher die leichteren Brot-/Getreidearomen durch,
auch der etwas höhere Alkoholgehalt ist zu erschmecken.
Gegen Ende kommen kaffeeartige Röstaromen durch, nach dem Schlucken bleibt eine malzige Süße, die sich langsam wieder in angenehm bittere Aromen wandelt, auch der leicht schnapsige Alkoholgeschmack am Ende passt ins Bild.
DieTextur ist angemessen cremig, und durch die eher geringe Kohlensäure wird das Bier angenehm süffig.

Insgesamt ein angenehmes dunkles Bockbier, mit schöner Optik, leckeren Malzaromen und stimmigen Gesamtkonzept.
Im Vergleich besitzt das Störtebeker Bock ("Stark-Bier") schon mehr, und v.a. kräftigere Aromen, aber gemessen am Preis ist dieses Bier aus Chemnitz eines der besseren "Böcke", auch die Flaschenoptik gefällt.
Sicher kein hochkomplexes Craft Bier, aber ein solider "Alltags-Bock", ich empfehle dieses Bier.

Bewertet am