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Beer like star Berg Spezial

  • Typ Untergärig, Spezial
  • Alkohol 5.3% vol.
  • Stammwürze 12.6%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 70% von 100% basierend auf 1 Bewertung und 1 Rezension

#35500

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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung
70% Avatar von Schluckspecht

70% Spezielles Spezial

Avatar von Schluckspecht

Ein langsames Maischverfahren und eine klassische Zwei-Tank-Reifung (von 9,5 °C auf -1 °C fallend) zeichnen auch dieses in eine Halbliter-Euroflasche abgefüllte Untergärige aus Ehingen-Berg aus. Es werden 5,3 % vol. Alkohol und 12,6 % Stammwürze genannt. Beim Hopfen wählte man Tettnanger Perle und Hallertauer Magnum - zwei klassische deutsche Hopfen mit klarem Profil.

Klassisch zeigt sich auch die Optik, die sich praktisch nicht von gängigem Pils unterscheidet: Klar filtriertes Gelbgold mit lebhafter Kohlensäure und sahnig feiner, umfangreicher Schaumhaube. Der Duft bringt ebenfalls eine typische Hopfenwürzigkeit mit, wie man sie von einem durchschnittlichen Pils kennt. Malz und Karamellsüße sind olfaktorisch vorhanden, aber zurückhaltend ausgeprägt.

Auch der feinherbe, feinsäuerliche Antrunk lässt mich direkt an Pils denken. Was hier aber nichts Schlechtes bedeutet! Karamell- und Vanillenoten entdecke ich auch hier, diese sind aber eben deutlich dezenter ausgebildet als beim Berg Original Hell. Somit kommt der geradlinige, erdig-grasige Hopfengeschmack besser zur Geltung. Das Malz liefert nicht nur Süße, sondern auch eine zimtige bis minimal pfeffrige Würzigkeit. Das ist schon mal gar nicht so schlecht! Fruchtigkeit? Vielleicht ein Hauch Erdbeere, aber praktisch nicht erfassbar. Der fein balancierte und recht trockene Körper mutet schlank, aber auch ein wenig kratzig an. Dies intensiviert sich im feinherben Abgang, der es mit Säure und Bitterkeit gewiss nicht übertreibt. Wirklich viel Aroma zaubert das Berg Spezial final allerdings auch nicht hervor.

Unter einem Spezial stelle ich mir eigentlich etwas anderes vor. Aber da dieser Bierstil ohnehin nicht genau definiert ist, gibt es hier genug Spielraum. Am ehesten erinnert es mich an ein Pils, jedoch sind auch Wesenszüge von Export und Hellem vorhanden. Wäre der kratzige Abgang nicht - zumindest kommt er mir momentan wirklich so vor -, könnte ich dieses Bier empfehlen. Aber auch das Berg Spezial zeigt sich eher gesetzt und bodenständig. Verspielte Aromatik überlässt es anderen Bieren.

Bewertet am

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