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Beer like star 36 Kreisla 2017

  • Typ Helles Vollbier
  • Alkohol 5.5% vol.
  • Stammwürze 13.6%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 83% von 100% basierend auf 1 Bewertung und 1 Rezension

#31743

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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung
83% Avatar von Hirsch

83% Landkreisbier 2017: Wagner, Wagner & Wagner

Avatar von Hirsch

Die Aktion des Landkreisbieres, das jedes Jahre von einem anderen Trio von Brauereien im Landkreis Bamberg als Gemeinschaftssud hergestellt wird, soll die Biervielfalt im Bamberger Raum unterstreichen und jährlich neu in Szene setzen. Das ist zwar an sich klasse; aber ich erwartete dann doch ein Bier, das irgendwie jedem schmeckt und so kein bisschen anecken will.

Daher habe ich mir von diesem Sondersud nicht viel erwartet. Auch wenn es schon ein Kuriosum ist, dass es im Raum Bamberg drei Kleinbrauereien namens Wagner gibt, die gemeinsam ein Bier eingebraut haben. Und dass man es dieses Jahr ganz einfach als „Vollbier“ bezeichnet, was halt bloß den Plato-Grad anzeigt, aber keine Auskunft über den Biertyp gibt, hat meine Vorbehalte noch verstärkt.

Aber was die drei Braumeister namens Wagner bzw. Bendner aus Merkendorf, Oberhaid und Kemmern da im Kreisla-Jahrgang 2017 zusammen fabriziert haben, gefällt mir ausnehmend gut. Verwendet wurden Braugerste aus der Oberhaider Flur, Hopfen aus Kemmern (und Spalt), sowie Quellwasser ebenfalls aus Kemmern. Die Hefe, so habe ich gelesen, ist aus Merkendorf. Gebraut wurde in Kemmern, daher ist es hier unter Wagner/Kemmern einsortiert.

Schaum: fein- und mittelporig, mäßig haltbar
Farbe: goldgelb, glanzfein
Geruch: angenehm körnig-maischig, dazu ein bisschen würziger Heu- und Waldduft

Geschmack:
Der Antrunk macht gleich Freude. Ein wunderbares, sehr intensives, warmes Anstellwürze-Aroma geht über die Zunge und durch den Mundraum. Man sieht richtig den dampfenden, noch warmen Treber vor sich. Dann eine sehr schön passende Süße, wie herber Waldhonig. Im Mittelteil ist noch genug Volumen um den Trunk schön füllig zu halten.
Rezenz: mittel
Nachtrunk: Aromatisch gehopft, mit würzigen Heutönen, leicht harzig, leicht duftig nach trockenen, dunklen Beeren.

Kommentar: Das ist ein „Sonderbier“ ganz nach meinem Geschmack. Es strotzt vor malzig- und hopfig-frischen Aromen, hat seinen ganz eigenen Charakter und ist dabei ausnehmend süffig. Danke, lieber Gott, für das Bierparadies Bamberger Land!

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