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Beer like star Żywiec Porter

  • Typ Obergärig, Porter
  • Alkohol 9.5% vol.
  • Stammwürze 21%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Dieses Bier ist nicht glutenfrei
  • Probier mal sagen 2 Benutzer

Bewertet mit 79% von 100% basierend auf 6 Bewertungen und 5 Rezensionen

Das Bier Żywiec Porter wird hier als Produktbild gezeigt.
#2292

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 6 Bewertungen
90% Avatar von deadparrot
88% Avatar von hightower
80% Avatar von B33zleBug
75% Avatar von Biergroßmeister_Kevin
73% Avatar von Bier-Klaus
69% Avatar von goldblumpen

75% Rezension zum Żywiec Porter

Avatar von Biergroßmeister_Kevin

Dieses Bier sind einfach traumhaft aus. Tiefschwarz und eine cremige bräunliche Schaumkrone. Das Bier riecht ziemlich röstig. Geschmacklich bieter dieses Porter vor allem eines: Die volle Ladung Bitterschokolade. Zwar sind auch leichte Kaffearomen, sowie Beerenaromen festzustellen, allerdings dominiert die Schokolade stark.

Bewertet am

90% Vielschichtig und schwer

Avatar von deadparrot

Der optische Ersteindruck erweckt schon mal Respekt, macht aber auch Vorfreude: Eine tiefschwarz glänzende, ölige Flüssigkeit fließt ins Glas und bildet wider Erwarten (angesichts eines Alkoholgehalts, der mit manchem Weißwein konkurrieren kann) eine recht stolze milchkaffeefarbene Schaumkrone. Der Geruch ist wundervoll röstmalzig: Starker dunkler Kaffee, dunkle Schokolade, aber auch eine leichte Fruchtsüße steigen in die Nase.

Im Mund durchläuft dieses Porter dann eine ganz erstaunliche Wandlung, die ich als ausgesprochen spannend empfinde: Es beginnt mit den dunklen Kaffee- und Schokoaromen auf der Zunge, die, von einer ordentlichen Malzigkeit unterfüttert, für einen schweren, aber eleganten und bis zu einem gewissen Grade sogar einigermaßen süßen Einstieg sorgen. Das Bitterschokoladenaroma bleibt bestehen, wird im Körper jedoch noch deutlich intensiver und geht, auch vom Mundgefühl her, in eine noch extremere Richtung: Das lässt an dunkle Schokolade mit 99% Kakaogehalt denken. Das Malzige bleibt natürlich trotzdem als schwere, ölige Grundlage bestehen, verleiht dem Bier eine tolle Textur und führt die kaffeeähnlichen Geschmacksnoten fort – aus denen ich teilweise sogar so etwas wie ein leichtes Vanillearoma herauszuschmecken glaube. Aber vielleicht mache ich mir da etwas vor, da ich von der Komplexität dieses Bieres einfach völlig überwältigt bin.

Hinzu gesellt sich jedenfalls definitiv noch eine andere, viel herbere Art von Bitteraroma, die mit der Bitterschokolade in ein äußerst spannendes Wechselspiel tritt: Ihr Geschmack erinnert mich vielmehr an den eines kräftigen grünen Tees. Das ist wirklich der seltene Fall, dass nicht nur süße und bittere Noten gegeneinander ausbalanciert werden, sondern dass man von zwei charakterlich unterschiedlichen Bitternoten sprechen kann, die sehr distinkt sind, aber zusammen dennoch im Einklang stehen.

Dazu kommt zusätzlich noch eine etwas salzige Note, die mich sogar an so etwas wie Algen oder Seetang denken lässt. Irgendwie schwingt da überall ein bisschen salzige Seeluft mit. Wenige Biere schaffen es, mit so vielfältigen Geschmacksnoten aufzutreten und trotzdem die Balance zu wahren. Die 9,5 % Alkohol sind erstaunlich gut eingebunden – nicht, dass man sie nach einem halben Glas nicht schon merken würde, das nicht. Aber aromatisch drängt sich der Alkohol bei weitem nicht so sehr auf, wie das bei manchen Bieren mit einigen Umdrehungen weniger der Fall ist.

Allenfalls im Abgang kommt eine alkoholische Note durch, aber wie sollte es auch anders sein. Der Abgang ist bitter und so kraftvoll, wie er nach dieser mächtigen Vorstellung auch sein muss. Vielschichtige Röstaromen klingen lange nach: Es lohnt sich wirklich, sich mit jedem Schluck auf eine andere Nuance zu konzentrieren, denn dieses Porter hält wirklich sehr viele Facetten parat. Dass es eher wenig Kohlensäure enthält, passt gut zu seinem schweren Charakter.

Ich bin wirklich positiv überrascht, da ich das "Standardprodukt", das Lager aus dem Hause Żywiec, als eher mittelmäßig und nicht besonders interessant empfinde. Aber das Porter hat es mir wirklich angetan. Eine große Empfehlung.

Bewertet am

80% Flasche Schwarzbrot

Avatar von B33zleBug

Die krasse Farbe und das, tiefe, malziges Aroma mit Spuren von Karamell, dunklen Früchten und Hopfen machen erstmal Lust auf mehr.
Im Geschmack macht das Bier dann eine ungewöhnlich ausgeprägte Entwicklung duch. Anfänglich dunkle malzig-karamellige Süße wird schnell verdrängt von Noten nach Kaffee und dunkler Schokolade. Der Abgang beginnt dann mit dem Durchscheinen einer leichten, unerwarteten Säure, was ein leichtes Auffrischen des Geschmacks suggeriert bevor kräftige Hopfenaromen und (echte) Lakritze die Entwicklung zum Bitteren hin weiterführen.
Lang bleiben, Kakao, Kaffee, Lakritz und Hopfen im Mund zurück.

Kein Bier, dass ich schnell wegtrinken kann - was bei fast 10 % (v/v) allerdings eh nicht anzuraten ist.
Zugegeben bin ich weder Porter Experte noch Freund aber interessant ist dieses allemal!

75/100

Bewertet am

88% Rezension zum Żywiec Porter

Avatar von hightower

Optik:
Schwarz wie die Nacht steht das Bier vor mir. Gekrönt wird es von einer hellbraunen, cremigen Schaumkrone. Diese bleibt stabil eine Weile stehen.

Einstieg:
Der Duft der sich in der Nase breit macht, macht definitiv Lust auf das Bier. Kräftiges Röstmalz sowie starker Kaffee liegen in der Nase, dazu ebenso kräftige Bitterschokolade.
Ähnlich gestaltet sich auch der Antrunk. Der Kaffee ist hier zwar nicht mehr so dominierend, dafür tritt die Bitterschokolade voll in den Vordergrund. Ebenfalls sind hier feine Töne von Karamell dabei und lassen den Porter angenehm süßlich wirken.

Körper:
Sehr kompakt, cremig und auch ölig liegt der Porter im Gaumen. Erinnert eher an ein Stout als an ein Porter. Den Alkohol, immerhin 9,5%, spürt man kaum.

Abgang:
Auch hier geht es erwartungsgemäß recht röstig zur Sache. Der Kaffee wird wieder stärker und schiebt die Bitterschokolade auf den zweiten Rang zurück. Ebenso tritt nun der Hopfen auf die Spielfläche und verbreitet eine angenehme herbe Note. Diese passt wunderbar ins Gesamtbild. Der Nachtrunk hält lange an.

Fazit:
Ganz feiner Tropfen, kann man vorbehaltlos empfehlen.

Bewertet am

73% Rezension zum Żywiec Porter

Avatar von Bier-Klaus

Die Farbe ist dunkelschwarz, blickdicht, gekrönt von einer mittelbraunen gemischtporigen Schaumkrone. In der Nase überrschenderweise nur ganz leichte Röstmalznoten und dazu ein leichter, ganz dezenter Schokoladegeruch. Der Antrunk ist vollmundig und süßlich, der starke Alkohol-Geschmack schlägt voll durch. Im Mittelteil etwas röstig am Gaumen, hinter dem starken Malzkörper und dem Alkoholgeschmack. Im Nachtrunk lang anhaltende aber nur leichte Röstmalzbittere, begleitet von den alkoholischen Noten. Sehr rund und süffig aber für ein Porter sehr wenig bitter.

Bewertet am