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Beer like star Original Oettinger Kellerbier

  • Typ Untergärig, Kellerbier
  • Alkohol 5.6% vol.
  • Stammwürze 13.3%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagen 4 Benutzer

Bewertet mit 72% von 100% basierend auf 13 Bewertungen und 7 Rezensionen

#12855

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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72%
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Bewertungsdetails
Basierend auf 13 Bewertungen
91% Avatar von Hobbytester
90% Avatar von pils genießer
90% Avatar von fuppes55
81% Avatar von cupra
75% Avatar von Massingasetta
73% Avatar von Mat72
73% Avatar von Chris
71% Avatar von LordAltbier
70% Avatar von Schluckspecht
66% Avatar von Bier-Sven
54% Avatar von vermiel
53% Avatar von Bastus
43% Avatar von Bier-Klaus

54% Irgendwo zwischen Asseln und Kartoffelkisten

Avatar von vermiel

Interessant im Einschank mit kräftig nussbrauner bis rötlicher Farbe und feinem, sich schnell abbauenden Schaum duftet das Oettinger Kellerbier(1) eher subtil nach leicht blumigem Hopfen und einer kleinen Spur Vanille, das lässt noch hoffen. Im Antrunk allerdings werden die Hoffnungen nur im ersten Moment erfüllt, z. B. mit einer sanften Honignote, zum Körper hin wirkt dieses Bier im Mund aber beinahe "knochig", da fehlen definitiv schöne Hauptaromen, Ober- und Untertöne. Es wabert fast sarkastisch im Abgang auf der Zunge eine deutliche, einfache, freche Hopfennote die viel mehr versprochen hätte, als erfüllt werden konnte.

Das Bier ist dafür aber keinesfalls schlecht, im Gegenteil. Es passt wie ich finde sehr gut zu zünftigem Essen, weil es weder durch Säure, noch durch Süsse oder Malzigkeit vom Hauptgang ablenken kann, mitunter ist eine gewisse Süffigkeit präsent, mit der man dieses arglose Bier dann doch ganz gerne trinkt. Salopp formuliert, es "umschließt" all das, was man isst oder woran man knabbert perfekt. Probierenswert ist das Bier, wenn man die Einschränkungen einmal beiseite lässt, allemal.

(1) Ein Kellerbier oder auch Zwickel per Definition gennant ist ein trübes, naturbelassenes ungefiltertes Bier.

Bewertet am

70% Gefälliges für wenig Asche

Avatar von Schluckspecht

So wenig ich von dieser Brauerei auch halten mag: Frisch vom Fass - mangels Alternativen - war das Oettinger Kellerbier für mein Dafürhalten durchaus passabel und sporadisch sogar interessant. Im Wesen ist es das Oettinger Export in unfiltrierter Form, statt Hopfen gibt es also auch nur kostensensiblen Hopfenextrakt. Für 40 Cent die Flasche darf man ferner keine Wunder erwarten.

Das Kellerbier im Glas sieht schon mal nicht verkehrt aus: Hefetrübes - leicht inhomogenes - Bernstein mit fester, sahniger Schaumkrone. Da sehen manch teurere Biere beträchtlich schlechter aus. Hefe, Malz, Brot und Karamell verströmt der frisch erscheinende Geruch. Zitronig-säuerlich steigt das Kellerbier malz- und hefelastig ein. Im Körper breiten sich holzige, vanillige, toffeeartige und beerige Aromen aus, die dem Kellerbier hervorragend stehen und eine überraschende Komplexität präsentieren. Die Säure passt hier nun endlich ins Programm. Würzig und kräftig klingt das Unfiltrierte aus, im Nachgang keimen getreidige Noten auf. Leider versaut der billig adaptierte Hopfenextrakt final die Stimmung. So schließt das Kellerbier zwar immer noch ansprechend, aber eben mit zweifelhafter Qualität ab.

Alles in allem wirkt das Oettinger Kellerbier zwar nicht sonderlich edel, aber in seiner Mitte interessant und komplex, so dass auch nach dem Zweiten noch nicht Schluss sein muss. Frisch und süffig steigt es ein, während holzige Aromen Geschichten von Tradition und Usprünglichkeit erzählen. Die kellergelagerten Holzfässer sind natürlich eine Mär, wie sie auf dem Etikett abgebildet sind - die Realität besteht aus riesigen Edelstahltanks. Das Ergebnis mundet aber durchaus, man kann es - vor allem zu diesem Preis! - deutlich schlimmer erwischen. In einer Blindverkostung würde das Oettinger Kellerbier sicherlich für Überraschungen sorgen. Oder man legt einfach sämtliche Vorurteile ab, wer das kann. Einzig die eingeschränkte Körperfülle würde das Niedrigpreis-Bier entlarven. Eine geringere Säure und eine weniger primitive Hopfigkeit wären noch wünschenswert. Aber dann wäre es eben angesichts der höheren Rohstoffqualität wahrscheinlich schon kein Niedrigpreis-Bier mehr...

Bewertet am

53% Muss nicht sein

Avatar von Bastus

Dieses Bier ist relativ geschmacksarm, recht säuerlich würzig.Etwas nach bitteren Orangenschalen.Der Hopfen ist relativ unangenehm metallisch. Ums kurz zu machen, ich finde es schmeckt nicht und mir fallen auf anhieb 10 Kellerbiere ein die besser sind.
Für den Preis ist das schon in Ordnung aber ich muss das nicht haben.

Bewertet am

71% Geht fit!

Avatar von LordAltbier

Der Antrunk ist hopfig-spritzig und recht sauer. Der Mittelteil ist etwas sauer und hat schöne Apfel-Noten welche an herben Cider erinnern. Der Abgang ist etwas malzig-weich aber auch hopfig-spritzig und hat wieder schöne Apfel-Noten welche hier an klassischen hessischen Apfelwein erinnern. Fazit: Anständiges Bier, kann man gut trinken!

Bewertet am

43% Rezension zum Original Oettinger Kellerbier

Avatar von Bier-Klaus

Das Kellerbier hat eine rötlich-orange trübe Farbe, die von viel feinporigem Schaum abgedeckt wird.

Der Geschmack hinterlässt erstmal Fragezeichen. Ich kann ausser den leicht röstigen Aromen nichts schmecken, nur nasse Pappe und in Wasser eingeweichte Cornflakes. Etwas Malzsüße an den Zungenrändern und im Nachtrunk bitterer Hopfenextrakt, der adstringierend wirkt.

Das Oettinger Export war um einiges besser.

Mit 5,6% Alkohol keinen Geschmack zu generieren, das ist schon eine Kunst.
Es schmeckt aber auch nicht so grob, dass man es wegschütten müsste.

Bewertet am

75% Gutes Kellerbier

Avatar von Massingasetta

Oettinger stand für mich für billig Bier und daher war ich überrascht überhaupt ein unfiltriertes von Oettinger zu finden. Farbe, Geruch und Optik sind alle gründlich appetitlich - kaum Beanstandungen. Der Einstieg ist etwas sprudelig und der Geruch von Malz und Hopfen sind deutlich. Man merkt es handelt sich um ein solides Zwickl. Der Begriff Flüssigbrot kommt beim Körper ins Gedächtnis, aber nicht so schwer um dieses Bier nicht süffig zu nennen. Der Abgang wird noch erfüllender und die komplexität des Kellerbiers wird hier am deutlichsten. Sogar etwas schärfe kommt noch auf nach der Würze und einer Note Susse. Wer will mir das glauben... Oettinger hat ein richtig anständiges Kellerbier. Das Zweite schmeckt wie das Erste - es ist ein Geheimtipp!

Bewertet am

91% Rezension zum Original Oettinger Kellerbier

Avatar von Hobbytester

Wenn die Hefe im Bier bleibt, hat es viel bessere Möglichkeiten, die braubedingte Bitterkeit zur Geltung zu bringen. Schon im Antrunk riecht und schmeckt das Oettinger sehr stark nach Biertreber, ich stehe absolut auf diesen Geschmack, er deutet auf die Eindrücke hin, die dominieren, wenn man eine Brauerei besichtigt. Es ist nur konsequent, dass ein Zwickl genau so schmeckt. Es gilt hier schließlich der Moment des Unfertigen. Biertreber und eine leichte Fruchtigkeit werden deutlich, der Nachgeschmack ist schön pikant und brotig. Das Oettinger Kellerbier hat geschmacklich überhaupt nichts mehr mit dem Niedrigpreissegment zu tun. Der Körper ist sehr komplex. Er beinhaltet vorrangig die würzigen Biertreberaromen, eine Waldhonignote ist dabei, die das Bier etwas süßer macht, Kelleraromen gefallen, abgerundet wird dies mit einer schönen und entschiedenen Pfeffernote. Hopfen und Malz sind vorbildlich ausbalanciert. Diese weiche Geschmacksharmonie im Mund ist einzigartig für ein Zwickl. Das Bier ist hellrot, der Schaum bleibt so lang wie bei ganz wenig anderen Bieren, darum geht es beim Zwickl auch. Die Süffigkeit liegt hier bei 100 Prozent. Die pikante und sehr malzige Bitterkeit gefällt mir sehr gut. Es ist genug Kohlensäure vorhanden.
Fazit: Von diesem Bier will ich mir bald einen Kasten kaufen. Ich habe noch nie ein so geschmacksintensives Kellerbier getrunken, das so unglaublich frisch gezwickelt schmeckt. Es ist kaum zu glauben, dass dieses Bier aus einer Flasche kommt. Allergrößte Achtung vor wahrer Braukunst! Das beste Oettinger, das ich bisher getrunken habe! Wer sich vom Namen der Brauerei abschrecken lässt und nur wieder das langweilige Oettinger-Bashing betreiben will, ist in meinen Augen ignorant und verschließt die seinigen vor etwas wirklich Großem.

Bewertet am