Bier des Monats
Klicke Dich durch die vergangenen Biere des Monats und erfahre, warum sie gekührt wurden.
- 2013
- 2012
- Dezember, Firestone Walker Parabola
- November, Brouwerij De Molen Midtfyns Bryghus X Porter
- Oktober, Schönramer Pils
- September, Camba Bavaria Truchtlaching Pale Ale
- August, Ratsherrn Rotbier
- Juli, Schoppe Bräu XPA
- Juni, Weißenoher Klosterbier Kloster-Sud (Kloster Spezial)
- Mai, BrewFist Space Man India Pale Ale
- April, Neumarkter Lammsbräu Zzzisch® Edelpils
- März, Black Sheep
- Februar, CREW AleWerkstatt Pale Ale
- Januar, BrewDog Hardcore IPA
- 2011
- Dezember, Schneider Weisse TapX Mein Nelson Sauvin
- November, Fuller’s London Pride (Bottle)
- Oktober, Anchor Porter
- September, Samuel Smith's Old Brewery Pale Ale
- August, Hopfenstopfer Citra Ale
- Juli, Michelsbräu Hexe
- Juni, Berliner Bürgerbräu Bernauer Schwarzbier
- Mai, Ur-Krostitzer Feinherbes Pilsner
- April, Braufactum Indra
- März, Fuller’s London Porter
- Februar, Birra Baladin Isaac
- 2010
- 2009
- Dezember, Schneider Weisse Aventinus Weizen Eisbock
- Oktober, Neuzeller Kloster-Bräu Original Badebier
- August, Jenlain Ambrée
- Juni, Freiherr von Zech Kellerbier
- Mai, Berliner Bürgerbräu Heller Bock
- April, Herrenhäuser Premium Pilsener
- März, Leffe Vieille Cuvée
- Februar, Schneider Weisse Tap 6 Unser Aventinus
- Januar, Räuber-Kneißl Export Dunkel
- 2008
- Dezember, Deus – Brut des Flandres
- November, Gordon Finest Scotch Highland Ale
- Oktober, Liberty Ale
- September, Mittenwalder Edel Märzen
- August, Weißenoher Klosterbier Kloster-Sud (Kloster Spezial)
- Juli, Unertl Weissbier (Haag)
- Juni, Berliner Bürgerbräu Rotkehlchen
- Mai, Landskron Maibock
- April, La Chouffe Blonde
- März, Schnitzer Bräu German-Hirse-Premium
Weißenoher Klosterbier Kloster-Sud (Kloster Spezial) Kurzinfos
Klosterbrauerei Weissenohe, Weißenohe, Bayern
- Typ Untergärig, Spezialbier
- Alkohol 5.4% vol.
- Stammwürze 13.2%
- Biobier nein
- Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
- Dieses Bier ist nicht glutenfrei
- Probier mal sagen 4 Benutzer
Speiseempfehlungen der Brauerei:
Bier des Monats Juni 2012, Weißenoher Klosterbier Kloster-Sud (Kloster Spezial)
Warum das Bier zum Bier des Monats gekührt worden ist, könnt Ihr hier nachlesen.
Nachdem im letzten Monat mit dem „Space Man IPA“ ein nur sehr schwer zu bekommendes Bier den Titel abräumte, möchten wir im Juni ein Bier vorstellen, das recht weitläufig verfügbar ist:
Den Weißenoher Kloster-Sud.
Schon als es den Bier-Index noch nicht gab pilgerten wir des Öfteren durch die Getränkefachmärkte unserer Gegend, stets auf der Suche nach Abwechslung, nach Bieren jenseits des kleinsten, gemeinsamen Geschmacksnenners.
Dieses Bier fiel uns dabei schnell positiv auf und gehört seitdem auf den Einkaufszettel, wenn wir mal nicht abgefahrene Importbiere oder nur lokal erhältliche Spezialitäten verkosten.
Es verbindet ein schönes Aroma mit hoher Süffigkeit, erinnert dabei an Old Ales und ist dennoch ein traditionelles, deutsches Brauerzeugnis. Da es zudem im Vergleich zu unseren sonstigen Vorschlägen nicht nur einfach, sondern auch noch günstig zu haben ist, gibt es diesmal wirklich keine Ausrede: Probieren!
Redaktionsbewertung
Was das Bier ausmacht, könnt ihr hier nachlesen. Alle Bewertungen für das Weißenoher Klosterbier Kloster-Sud (Kloster Spezial) gibt es hier.
Wer kennt heutzutage noch das Wörtchen „Sud“? Manch einer erinnert sich vielleicht, dass die liebe Großmutter ihm bei Erkältungen einen Kräutersud verabreichte – oder aber man ist begeisterter Biertrinker und weiß, das „Sud“ von „sieden“ kommt, und dass so ein Sudhaus ein unabdingbarer Teil jeder Brauerei ist, da hier der Maischprozess und das Würzekochen stattfinden.
Hier treffen wir nun nicht auf den Kräutersud, sondern auf den „Kloster-Sud“ aus der Weißenoher Klosterbrauerei. Ob er wohl Leib und Seele ebenso zu laben weiß wie die alten Hausmittelchen der Oma? Zumindest die Farbe macht durch ihr sattes Gelbgold Appetit.
In der Nase überzeugt eine gelungene Mischung aus süßen und herben Malznoten, die an Vollkornbrot erinnern. Dazu kommt eine gewisse Fruchtigkeit, so dass dieses Bier gleichzeitig einen leichten und kräftigen Eindruck macht.
Dies setzt sich im Einstieg fort, die Fruchtnoten tendieren hier leicht zu Banane. Erwähnenswert ist, dass es dem Bier gelingt, ohne saure Hefenoten eine schöne Fruchtigkeit zu erzielen. Das Kloster-Sud hat einen süffigen, leicht wässrigen Körper, was aber glücklicherweise durch den etwas erhöhten Alkoholgehalt aufgefangen wird. Der Nachgeschmack schließlich entwickelt eine leichte Schärfe, ist würzig und schwach rauchig mit anregender, nicht übertriebener Bitterkeit. Dennoch hält sich eine leichte Malzsüße.
Am „Weißenoher Kloster-Sud“ hat uns gefallen, dass es erfolgreich eine gewisse Leichtigkeit mit anspruchsvollen und recht kräftigen Geschmacksnoten kombiniert. Es ist keine Aromaexplosion, aber ein durchweg rundes Bier, vollmundig und prickelnd zugleich.