Weißenoher Klosterbier Kloster-Sud (Kloster Spezial)
Klosterbrauerei Weissenohe, Weißenohe, Bayern
- Typ Untergärig, Spezialbier
- Alkohol 5.4% vol.
- Stammwürze 13.2%
- Empfohlene Trinktemperatur
- Biobier ja
- Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
- Dieses Bier ist nicht glutenfrei
- Lieblingsbier 1 Stimme
Dieses Bier passt zu:
Querverweise
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Redaktionsbewertungen für das Bier Weißenoher Klosterbier Kloster-Sud (Kloster Spezial)
Wer kennt heutzutage noch das Wörtchen „Sud“? Manch einer erinnert sich vielleicht, dass die liebe Großmutter ihm bei Erkältungen einen Kräutersud verabreichte – oder aber man ist begeisterter Biertrinker und weiß, das „Sud“ von „sieden“ kommt, und dass so ein Sudhaus ein unabdingbarer Teil jeder Brauerei ist, da hier der Maischprozess und das Würzekochen stattfinden.
Hier treffen wir nun nicht auf den Kräutersud, sondern auf den „Kloster-Sud“ aus der Weißenoher Klosterbrauerei. Ob er wohl Leib und Seele ebenso zu laben weiß wie die alten Hausmittelchen der Oma? Zumindest die Farbe macht durch ihr sattes Gelbgold Appetit.
In der Nase überzeugt eine gelungene Mischung aus süßen und herben Malznoten, die an Vollkornbrot erinnern. Dazu kommt eine gewisse Fruchtigkeit, so dass dieses Bier gleichzeitig einen leichten und kräftigen Eindruck macht.
Dies setzt sich im Einstieg fort, die Fruchtnoten tendieren hier leicht zu Banane. Erwähnenswert ist, dass es dem Bier gelingt, ohne saure Hefenoten eine schöne Fruchtigkeit zu erzielen. Das Kloster-Sud hat einen süffigen, leicht wässrigen Körper, was aber glücklicherweise durch den etwas erhöhten Alkoholgehalt aufgefangen wird. Der Nachgeschmack schließlich entwickelt eine leichte Schärfe, ist würzig und schwach rauchig mit anregender, nicht übertriebener Bitterkeit. Dennoch hält sich eine leichte Malzsüße.
Am „Weißenoher Kloster-Sud“ hat uns gefallen, dass es erfolgreich eine gewisse Leichtigkeit mit anspruchsvollen und recht kräftigen Geschmacksnoten kombiniert. Es ist keine Aromaexplosion, aber ein durchweg rundes Bier, vollmundig und prickelnd zugleich.Verfasst von der Redaktion
Hier treffen wir nun nicht auf den Kräutersud, sondern auf den „Kloster-Sud“ aus der Weißenoher Klosterbrauerei. Ob er wohl Leib und Seele ebenso zu laben weiß wie die alten Hausmittelchen der Oma? Zumindest die Farbe macht durch ihr sattes Gelbgold Appetit.
In der Nase überzeugt eine gelungene Mischung aus süßen und herben Malznoten, die an Vollkornbrot erinnern. Dazu kommt eine gewisse Fruchtigkeit, so dass dieses Bier gleichzeitig einen leichten und kräftigen Eindruck macht.
Dies setzt sich im Einstieg fort, die Fruchtnoten tendieren hier leicht zu Banane. Erwähnenswert ist, dass es dem Bier gelingt, ohne saure Hefenoten eine schöne Fruchtigkeit zu erzielen. Das Kloster-Sud hat einen süffigen, leicht wässrigen Körper, was aber glücklicherweise durch den etwas erhöhten Alkoholgehalt aufgefangen wird. Der Nachgeschmack schließlich entwickelt eine leichte Schärfe, ist würzig und schwach rauchig mit anregender, nicht übertriebener Bitterkeit. Dennoch hält sich eine leichte Malzsüße.
Am „Weißenoher Kloster-Sud“ hat uns gefallen, dass es erfolgreich eine gewisse Leichtigkeit mit anspruchsvollen und recht kräftigen Geschmacksnoten kombiniert. Es ist keine Aromaexplosion, aber ein durchweg rundes Bier, vollmundig und prickelnd zugleich.Verfasst von der Redaktion
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Man riecht zuerst bunte Malznoten. Süßlich und auch herb. Als ob es ein paar Jahre gelagert wurde wie ein Whisky um den bestimmten Geruch hin zu bekommen. Im Einstieg spiegelt sich Geruch absolut wieder. Und dazu kommt eine angenehme Spritzigkeit. Im Abgang geht es in das rauchige hinein was dem Bier einen charmanten und rustikalen Flair gibt.Verfasst von Tarfeqz
Würziger Geruch, starker Geschmack im Einstieg und leicht fruchtiger Abgang. Ein lecker Bier.Verfasst von Hendrik
Farblich handelt es sich bei diesem Bier um ein klares Orange mit leicht kupfernem Stich. DIe Schaumbildung ist wunderbar, nicht übertrieben aber gut vorhanden.
Im Geruch finde ich das Bier erst einmal besonders ansprechend. Es ist sehr würzig (Nelken und Zimt) und malzig, hat einerseits etwas pfeffriges, das ganz dezent in Richtung Alkohol geht, andererseits auch etwas Fruchtiges, das mich stark an diese Mangonoten eines guten IPA erinnert. Möglicherweise ist da auch ein Hauch von Pflaume. Insgesamt ein wahnsinnig feinwürziges Bier, das große Erwartungen weckt.
Geschmacklich ein deutliches Klosterbier. Es hat etwas uriges, wie ein Alt, nur weit nicht so herb. Die Würze ist nicht mehr ganz so heftig, aber noch immer dominierend, die IPA-Note hält sich wacker im Hintergrund, Pflaume könnte man vielleicht auch noch ausmachen, ansonsten drängt sich mir die Idee von Schwarzbrot auf.
Das Bier ist im Antrunk fast schon ein kleines bisschen ölig, wobei nicht wirklich süß. Es hat einen schönen, sehr angenehmen Körper, die Malznoten stechen hervor, drängen sich aber nicht deutlich in den Vordergrund. Ich finde es insgesamt schön rund und abgestimmt, muss aber auch sagen, dass ich ein wenig mehr Aroma erwartet habe.
Der ich sage mal "glatte" (!!!) Körper schluckt so ein bisschen die Gewürznoten und das Malz. So verliert das Bier dann doch deutlich an Volumen. Es täuscht sehr vor ein ordentliches Genießergetränk zu sein, ist dann aber auf der anderen Seite wieder derartig süffig, dass man beinahe schon immer mehr trinken will. Die schon fast röstigen, Raucharomen, die einen Hauch von Pub-Feeling vermitteln, stehen im Kontrast dazu, der glatte Körper wiederum ebenso.
Im Nachtrunk finde ich es dagegen wirklich sehr gelungen und komplex in seiner Aromavielfalt. Erst hier kommt der Hopfen hervor, erst hier mischt sich das Malz mit den Gewürzen, eine gewisse Bittere ist nun erstmalig bemerkbar, die Fruchtnoten ebben dafür eher ab, aber all das - und damit meine ich ALLE Phasen dieses Bieres - ist wirklich nur äußerst fein markiert. Dieses Bier übertreibt es nicht, es hat ordentlich was auf dem Kasten, protzt damit aber nicht herum, sondern ist Gentleman genug, seine Fähigkeiten nicht an die große Glocke zu hängen.
Das Bier ist so insgesamt interessant. Mal wieder eines von denjenigen, die wunderbare, besondere Anlagen haben, aber einfach mehr daraus machen könnten, womit ich nicht wirklich sagen möchte, dass diesem Bier etwas fehlt, es ist eine wunderbare Komposition und definitiv empfehlenswert. Aber das gewisse Etwas, das es zu einem "DER" Biere macht, das ist nicht so da, wie ich es gern hätte. Es mag auch meine pingeligen Ansprüche sein, aber ich habe auch nie behauptet, ein besonders entgegenkommender Verkoster zu sein ;)Verfasst von Felix
Im Geruch finde ich das Bier erst einmal besonders ansprechend. Es ist sehr würzig (Nelken und Zimt) und malzig, hat einerseits etwas pfeffriges, das ganz dezent in Richtung Alkohol geht, andererseits auch etwas Fruchtiges, das mich stark an diese Mangonoten eines guten IPA erinnert. Möglicherweise ist da auch ein Hauch von Pflaume. Insgesamt ein wahnsinnig feinwürziges Bier, das große Erwartungen weckt.
Geschmacklich ein deutliches Klosterbier. Es hat etwas uriges, wie ein Alt, nur weit nicht so herb. Die Würze ist nicht mehr ganz so heftig, aber noch immer dominierend, die IPA-Note hält sich wacker im Hintergrund, Pflaume könnte man vielleicht auch noch ausmachen, ansonsten drängt sich mir die Idee von Schwarzbrot auf.
Das Bier ist im Antrunk fast schon ein kleines bisschen ölig, wobei nicht wirklich süß. Es hat einen schönen, sehr angenehmen Körper, die Malznoten stechen hervor, drängen sich aber nicht deutlich in den Vordergrund. Ich finde es insgesamt schön rund und abgestimmt, muss aber auch sagen, dass ich ein wenig mehr Aroma erwartet habe.
Der ich sage mal "glatte" (!!!) Körper schluckt so ein bisschen die Gewürznoten und das Malz. So verliert das Bier dann doch deutlich an Volumen. Es täuscht sehr vor ein ordentliches Genießergetränk zu sein, ist dann aber auf der anderen Seite wieder derartig süffig, dass man beinahe schon immer mehr trinken will. Die schon fast röstigen, Raucharomen, die einen Hauch von Pub-Feeling vermitteln, stehen im Kontrast dazu, der glatte Körper wiederum ebenso.
Im Nachtrunk finde ich es dagegen wirklich sehr gelungen und komplex in seiner Aromavielfalt. Erst hier kommt der Hopfen hervor, erst hier mischt sich das Malz mit den Gewürzen, eine gewisse Bittere ist nun erstmalig bemerkbar, die Fruchtnoten ebben dafür eher ab, aber all das - und damit meine ich ALLE Phasen dieses Bieres - ist wirklich nur äußerst fein markiert. Dieses Bier übertreibt es nicht, es hat ordentlich was auf dem Kasten, protzt damit aber nicht herum, sondern ist Gentleman genug, seine Fähigkeiten nicht an die große Glocke zu hängen.
Das Bier ist so insgesamt interessant. Mal wieder eines von denjenigen, die wunderbare, besondere Anlagen haben, aber einfach mehr daraus machen könnten, womit ich nicht wirklich sagen möchte, dass diesem Bier etwas fehlt, es ist eine wunderbare Komposition und definitiv empfehlenswert. Aber das gewisse Etwas, das es zu einem "DER" Biere macht, das ist nicht so da, wie ich es gern hätte. Es mag auch meine pingeligen Ansprüche sein, aber ich habe auch nie behauptet, ein besonders entgegenkommender Verkoster zu sein ;)Verfasst von Felix
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