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Vreta Kloster Bryggeri

Ljungbro, Östergötland, Schweden | Gegründet im Jahre 2019

Die Brauerei befindet sich in Ljungbro, außerhalb von Linköping, 800 Meter von den Ruinen des ältesten Klosters Schwedens – Vreta Kloster – entfernt, das 1101 gegründet wurde. In den Klosteruinen haben Archäologen etwas gefunden, was vermutlich das Sudhaus der Nonnen war. Hier brauten, tranken und spendeten die Nonnen Bier an die Armen.

Im Mittelalter wurde Bier in Klöstern, und auf allen Bauerhöfen, in den Teilen Europas gebraut, in den kein Wein produziert wurde. Nicht so wunderlich, da Bier sowohl nahrhaft als auch während der Herstellung gekocht war. Mit anderen Worten: Bier war im Gegensatz zu schmutzigem Wasser trinkbar!
Angesichts der Vorliebe für belgische Biersorten und der Lage der Brauerei in der Klostergemeinde Vreta war es klar, dass die Brauerei eine Nonne mit einem Bieretikett als Logo haben würde. Es ist einfach Zeit für „mehr Nonnenbier für das Volk!“.

Am 25. März 2018 braute Andreas, der Gründer der Brauerei, zu Hause in Ljungbro, sein erstes Bier, ein Belgisches Tripel. Schon bald wurde eine 30-Liter-Brüheinheit angeschafft und die Garage umgebaut um die Hausbrauerei unterzubringen. Doch es traten Problemen auf. Was sollte mit dem ganzen produzierten Bier geschehen? Es durfte nicht verkauft werden und trotz großer Partys mit Freunden musste am Ende Bier ausgeschenkt werden.
Also begann Andreas im Sommer 2019 darüber zu lesen, was erforderlich ist, um eine Brauerei gründen zu können. Am 1. Oktober 2019 wurde die Brauerei offiziell eröffnet und nach der Pfarrei benannt, in der sich die Brauerei befindet – Vreta Kloster.

Mit einem Vorliebe für Bier in belgischen Stil war es ein kurzer Schritt die Brauerei mit den örtlichen Klostergeschichte und die Ruinen von Vreta Kloster zu verbinden. Gleichzeitig wurden für die Brauerei ein 200-Liter-Sudhaus und drei 240-Liter-Gärtanks sowie, um die Gärtemperatur vollständig kontrollieren zu können, ein Glykokühler angeschafft.
Geplant war im ersten Jahr 2000 bis 3000 Liter zu brauen und an lokalen Restaurants und Kneipen zu verkaufen. Anfang 2020 begann der Verkauf des Bieres, aber dann hörte es, fast sofort, auf: Covid-19 schlug zu und die Pläne müssten schnell geändert werden.
Die Brauerei brachte am 1. April das erste Bier, „Den Blonda Nunnan“, bei „Systemboleget“ ins Sortiment und am 4. Mai „Nunnans Skördeöl“. Nur 40 Minuten nach der Markteinführung des ersten Bieres rief das größte Unternehmen in Linköping an und brauchte Nachschub – die Regale waren leer.

Im Frühjahr 2020 stellte die Brauerei den Gang um, ein weiterer Gärtank wurde angeschafft und es wurde mit maximaler Kapazität gebraut und abgefüllt. Im Sommer 2020 wurde eine neue Stelle gesucht. Es stellte sich heraus, das in Ljungbro freien Räumlichkeiten in einem neu errichteten Industriegebäude waren. Sie waren sogar näher an den Ruinen des Klosters als die Garage lag.
Der Einzug in den neuen Räumlichkeiten erfolgte am 1. September 2020. Nun war die Ausrüstung bereits bestellt. Von September bis Oktober kamen ein neues Sudhaus und drei weiteren Gärtanks mit 1000 Liter an. Eine Abfülllinie kam aus Deutschland und eine Etikettiermaschine aus Italien. Ein 1000 Liter Abfülltank wurde angeschafft und zum Jahreswechsel kamen eine Bandmaschine und ein Förderband zu.
Im Oktober 2020 startete die Produktion in der neuen Anlage, der Brauvorgang erfolgte parallel in beiden Brauereien – das Ergebnis waren 700 Liter pro Brautag. Der Plan war, dreimal im Monat zu brauen und einmal monatlich abzufüllen. Mit dem Ergebnis von rund 1800 Liter Bier im Monat und einer Jahresproduktion von rund 20.000 Liter. Bei der Zusammenfassung des Absatzes für 2020 waren es am Ende 10.000 Liter Bier.

Anfang 2021 wurde ein vierter Gärtank von 1000 Liter angeschafft, um die Produktion auf ca. 2400 pro Monat steigern zu können. Im Sommer wurde ein Schankraum mit Sitzgelegenheiten im Freien eröffnet. Es war ein Erfolg. Der Umsatz stieg im Laufe des Jahres weiter an. Zum 1. September wurde ein Vollzeitbrauer eingestellt. Im November 2021 erhielt die Brauerei ihre erste internationale Medaille als „Nunnans Skördeöl“ die erste schwedische Medaille überhaupt bei Brussels Beer Challenge – Belgisches größter Bierwettbewerb – gewann. Es erhielt eine Bronze Medaille in der Kategorie – Saison Double – und stand zusammen mit zwei Bieren den berühmten Brasserie Dupont auf dem Podium. Die Brauerei brachte zum ersten Mal ihr Weihnachtsbier auf den Markt. Die rund 5000 Flaschen waren lange vor Weihnachten ausverkauft. Im Jahr 2021 wurden 31.000 Liter Bier verkauft.

Im Jahr 2022 stieg die Nachfrage weiter an. Im September wurde eine weitere Person eingestellt. Das Weihnachtsbier 2022 war erneut ein Erfolg und die rund 9000 Flaschen waren schnell ausverkauft. Das Jahr 2022 wurde mit einem Verkauf von 44.000 Liter Bier zusammengefasst.

Die gestiegen Nachfrage führte dazu, dass die Brauerei am 1. Januar 2023 ihre Räumlichkeiten verdreifachte. Ein Loch wurde in die Wand gerissen, wo der „alte“ Raum nun als Produktionsraum renoviert wurde. Ein neues 1000 Liter Sudhaus mit einer Kapazität von bis 1500 Liter pro Sud und drei neue 2000 Liter Gärtanks wurden installiert. Dadurch erhöht sich die jährliche Produktionskapazität von 45.000 Liter auf 120.000 Liter. Im neuen Teil des Betriebsgebäudes wurde eine Lagerhalle und eine Brauereiausschank errichtet.Verfasst von der Brauerei

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