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Beer like star Ybnstoker Manic Octo

  • Typ Obergärig, New England India Pale Ale (NEIPA)
  • Alkohol 7.2% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 83% von 100% basierend auf 1 Bewertung und 1 Rezension

#34118

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung
83% Avatar von Schluckspecht

83% Noch nicht ganz am Ziel

Avatar von Schluckspecht

Das furchteinflößende Ungeheuer namens Manic Octo macht die Weltmeere unsicher. Dahinter steckt ein New England IPA mit 7,2 % vol. Alkohol, welches stilgerecht neben Gerstenmalz auch mit Weizenmalz und Haferflocken gebraut wurde. Die verwendeten Hopfensorten (Amarillo, Chinook, Simcoe, Citra) kommen zusammen auf typgerecht milde 46 IBU. Im Vordergrund steht bei einem NEIPA eben die tropische Frucht, wovon hier ganz viel versprochen wird.

An der Optik des goldfarbenen Manic Octo muss wohl noch geschraubt werden, denn trotz Haferflocken stellt sich statt vollkommener Blickdichte nur eine (fast blanke) opale Trübung ein - für ein IPA völlig okay, für ein New England IPA aber eher untypisch. Darüber formiert sich eine weiße, feinporige, stabile Schaumkrone.

Der Duft verspricht nicht zu wenig: Guave, Mango, Ananas, Blutorange - eine richtig herrliche Ansammlung von Tropenfrüchten! Der beliebte Amarillo-Hopfen gibt den Ton an, die restlichen drei Sorten kommen allerdings ebenfalls nicht zu kurz. Dahinter lauert nicht zu süßes Malz. Daher überrascht es mich auch nicht sonderlich, dass sich der Antrunk eher trockenmalzig präsentiert. Darauf platziert sich eine citrusfruchtige Fruchtigkeit (Grapefruit, Zitrone), die flugs von einer pinienartigen Würze ergänzt wird. Geschmacklich dominieren wohl also eher Chinook, Simcoe und Citra. Fruchtig und würzig mit zurückhaltender Süße und leichter Cremigkeit präsentiert sich der mundfüllende Körper. Zum Glück hält sich auch die Säure zurück - das gilt jedoch nicht für die recht früh in Erscheinung tretende Hopfenwürzigkeit. Im Abgang kommen die genannten 46 IBU deutlich zum Tragen, so dass sich das Manic Octo auf Grapefruit- und Pomelo-Noten festlegt. Erstaunlich ist wiederum, dass sich Duft und Geschmack hier so deutlich unterscheiden - die süße Tropenfrucht kommt geschmacklich relativ kurz.

Manic Octo schmeckt und stellt so ziemlich jeden IPA-Liebhaber zufrieden. Für ein NEIPA fehlt es indes noch an gewissen Eckpunkten wie Optik, Mundgefühl und Fruchtsüße. So zeigt es sich vielmehr als eine Art Melange aus der malzig-hopfigen Gelassenheit eines East-Coast-IPA und der pinienartigen Würze eines West-Coast-IPA. Als IPA gefällt es mir daher recht gut - man kann sich auf viel Grapefruit und Pinie einrichten, ohne dass es an der Trinkbarkeit hapert. Erwartet man jedoch ein New England IPA, folgt eine gewisse Ernüchterung. Verschenktes Potenzial. Gut gefällt mir, dass das offenbar sparsam eingesetzte Weizenmalz nicht negativ auftritt und ein mastiges oder gar maischiges Mundgefühl erspart bleibt.

Bewertet am

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