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Beer like star Watzke Rotbier

  • Typ Untergärig, Rotbier
  • Alkohol 5% vol.
  • Stammwürze 13.5%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 90% von 100% basierend auf 1 Bewertung und 1 Rezension

#35508

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung
90% Avatar von Schluckspecht

90% Tradition reloaded

Avatar von Schluckspecht

Ein moderater Alkoholgehalt trifft auf eine ordentliche Menge Stammwürze - das Watzke Rotbier folgt der Tradition dieser deutschen Bierspezialität (die in Sachsen aber eher unbekannt ist) und fungiert damit als Monatsbier im März. Im Glas angekommen, präsentiert es einen schönen Rot-Bernsteinton mitsamt ausladender, feiner, beigefarbener Schaumkrone. Auch hier gilt: Weder filtriert noch pasteurisiert.

Charakterlich gibt es eine gewisse Ähnlichkeit zum Klassiker der Brauerei, dem Altpieschner Spezial. Das Rotbier ist noch etwas dunkler und bringt damit zum karamellig-würzig-kernigen Profil noch einen Hauch Röstmalzigkeit hinein. Das Schöne am Duft ist, dass hier nicht nur das Malz regiert. Auch der Hopfen überzeugt mit grasiger Ausdruckskraft. Auch saftige Kirschnoten sind zu entdecken.

Sehr sauber, fruchtig und ausgewogen steigt das Rotbier mit balancierter Süße und angenehmer Hopfengrasigkeit ein. Das ist schon wirklich auf den Punkt serviert. Schon beim ersten Schluck deutet sich eine enorme Süffigkeit an, die dem Altpieschner Spezial keineswegs nachsteht. Der vollmundige Körper erarbeitet sich eine gut strukturierte Komplexität. Eine Malzbetonung liegt zwar erwartungsgemäß vor, doch der Hopfen ist stets zur Stelle, um den Geschmack gekonnt abzurunden. Fruchtige Kirsch- und Beerennoten sorgen für beschwingte Frische und Leichtigkeit. Im Finale hält sich die Bitterkeit gut zurück, während der Hopfen nunmehr auch kräuterige Noten beisteuert. Im leicht kernigen Abgang gibt es Klasse statt Wucht.

Mir gefällt dieser extrem süffige und außerordentlich ausbalancierte Beitrag, bei dem das karamellsüße Malz nicht zu dominant gerät. Stattdessen bekommt man alles, was gutes Bier auszeichnet. Das Experiment 'Rotbier' ist absolut geglückt. Manch einer mag hier vielleicht noch etwas mehr Tiefe und Intensität verlangen, dafür ist die Balance - eine gewisse Herausforderung bei einem Rotbier - absolut perfekt. Sehr lecker ist es obendrein.

Bewertet am

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