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Beer like star Watzke Red Ale

  • Typ Obergärig, Red Ale
  • Alkohol 5.5% vol.
  • Stammwürze 13.9%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 74% von 100% basierend auf 1 Bewertung und 1 Rezension

#36120

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung
74% Avatar von Schluckspecht

74% Mildes, fruchtiges Red Ale

Avatar von Schluckspecht

Auf das untergärige Rotbier im März folgt im Oktober das obergärige Red Ale - natürlich auch diesmal unfiltriert und unpasteurisiert. Aus 13,9° Plato Stammwürze resultieren 5,5 % vol. Alkohol. Und gerade die fehlende Filtration sieht man dem hefetrüben, rotbraunen Ale stark an. Das ist fast schon zu hefig, zudem ist die Schaumkrone nahezu inexistent.

Zarte, süße Früchte (Kirsche, Aprikose, Pflaume, Banane) treffen im Duft auf Karamellnoten. Diese fruchtbetonte Süße präsentiert sich auch exakt so im malzlastigen Antrunk, der außerdem noch von getreidigen Noten untermalt ist. Vor allem Kirsche und Banane geben geschmacklich den Ton an, während das Mundgefühl von der Hefe profitiert. Der Hopfen bleibt sehr zurückhaltend - eigentlich schon zu zurückhaltend. Erst im Abgang zeigt er sich nennenswert mit kräuterig-grasigen Noten und einer angemessen Bitterkeit, die als Gegenstück zu Süße und aufkeimender Säure durchaus erwünscht ist. Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang, dass die Bitterkeit stark nachhängt und damit den Nachgeschmack bestimmt.

So ganz werde ich mit dem (durchaus gut gemachten) Red Ale nicht ganz warm: Viel Malzsüße, weißbierähnliche Fruchtigkeit und zu wenig Ausdruckskraft vom Hopfen. Besonderheiten bleiben aus, das Red Ale folgt dem klassischen irischen Vorbild und erinnert mich gleichzeitig permanent an mein eigenes Red Ale, das ich dieses Jahr gebraut hatte. Die nachklingende, kräuterige Bitterkeit im Finale hat nicht unbedingt einen reizvollen Charakter, da sie fast schon an Hopfenextrakt erinnert (welcher allerdings nicht verwendet wurde). Dennoch erscheint das Red Ale vergleichsweise eintönig und charakterschwach. Oder um es positiv auszudrücken: Das Obergärige zeigt sich mild und durchaus süffig. Schmeckt schon gut, mir ist es aber einfach zu langweilig - da ziehe ich sowohl Pils als auch das Altpieschner Spezial vor. Meckern auf hohem Niveau...

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