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Beer like star Watzke Honigbräu (2019)

  • Typ Obergärig, Vollbier
  • Alkohol 7.1% vol.
  • Stammwürze 15.5%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 76% von 100% basierend auf 1 Bewertung und 1 Rezension

#35223

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung
76% Avatar von Schluckspecht

76% Jetzt obergärig? Offenbar schon.

Avatar von Schluckspecht

Alle Jahre wieder... gibt es das Honigbräu von Watzke im Dezember. Dieses Mal wird es als obergäriges Vollbier bezeichnet, was mich horchen lässt. War das nicht sonst immer untergärig? Aus 15,5 % Stammwürze resultieren 7,1 % vol. Alkohol - also ähnlich viel wie letztes Jahr bei deutlich geringerer Stammwürze. Im Glas zeigt sich ein trübes Bernstein mit recht verhaltener, wenig resistenter Schaumkrone.

Leicht würzige Noten ergänzen den karamellig-honigsüßen Malzduft, welcher eine subtile Hefefruchtigkeit in sich trägt. Der Honig steht nicht extrem im Vordergrund, die Süße allerdings schon. Auch den höheren Alkoholgehalt bekommt man andeutungsweise mit. Spritzig, hefig und mit einer dezenten Honigsüße legt das Honigbräu los und hämmert dabei auch gewisse Alkoholnoten ein, die jedoch gut zum Thema passen. Markant ist bei der diesjährigen Geschichte, dass die Hefe tatsächlich einen sehr obergärigen Eindruck macht und eben gewisse estrige Noten einbringt - das war nach meiner Erinnerung die letzten Jahre nicht der Fall. Es wäre mir ein Wunder, wenn es mir einfach nur nie aufgefallen wäre. Immerhin deutet es auch die Spritzigkeit schon an, die leichte Ähnlichkeit zu einem Hefeweizen - in diesem Fall nur eben ohne Weizenmalz - ist vorhanden. Bei aller Hefigkeit fehlt mir allerdings ein wenig das Mundgefühl dazu. Obgleich es nun übertrieben wäre, von Wässrigkeit zu sprechen...

Der Höhepunkt ist für mich der harmonisch würzige, vollmundig süße Abgang mit seiner vortrefflich platzierten Hopfengrasigkeit. An die Vorjahre knüpft das aktuelle Honigbräu aber nicht ansatzlos an. Die untergärige Variante hat den Honig stärker betont, während nunmehr nach meiner Ansicht Hefe und auch Alkohol das Geschehen dominieren. Insgesamt ist das Honigbräu dennoch solide und stimmig. Und keine Sorge: Zu süß ist es insgesamt nicht, es bietet auch würzige Malz- und Hopfennoten.

Bewertet am

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