Biere

Brauereien

Erfolglos gesucht?

Neue Brauereien und Biere aufnehmen

Beer like star Tap 6 Aventinus Vintage 2013

  • Typ Obergärig, Weizendoppelbock
  • Alkohol 8.2% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 87% von 100% basierend auf 3 Bewertungen und 1 Rezension

#30449

Anzeige

Probier mal

Wenn Du angemeldet bist, kannst Du hier Deine Probier-Vorschläge einsehen und ändern.

Du hast dieses Bier noch nicht bewertet

Die Verkostungsanleitung und der Bier-Bewertungsbogen helfen beim Verkosten.

Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
A
B
87%
C
D
E
F
G
H
I
J
Bewertungsdetails
Basierend auf 3 Bewertungen
96% Avatar von Konjugator
88% Avatar von Orval
78% Avatar von HansJ.

88% Ist das snobby oder nicht?

Avatar von Orval

Das Bier kommt eingewickelt in eine altertümliche Papierumantelung daher, die duch eine violette Kordel (Violett ist die Grundfarbe für das Aventinus in der Schneider Farbenwelt) zusammengehalten wird. Das könnte man so auch für eine kleine, edle und damit recht teure Flasche Wein halten und diese Assoziation ist sicher gewollt, handelt es sich doch um ein Bier, das wie Wein im Keller gelagert wurde, um so an Komplexität zu gewinnen. Da stellt sich nur die Frage, ob das nicht doch etwas snobby für ein Getränk ist, dessen proletarische Wurzel nicht recht passen will zur evozierten Vorstellungswelt von Chic, gutem Geschmack und Elegance, die gemeinhin mit altem Wein affirmativ verbunden wird. Aber gut, die Belgier, z. B. Orval, empfehlen ja auch einen Genuss erst nach drei bis fünf Jahren, machen dann aber nicht so ein Gewese drum.
Das Bier selbst hat eine schlamm-braun-rote Farbe mit dicken wirbelnden Flocken drin, die drei Jahre lang auf dem Flaschenboden liegen durften - wird nicht jedem gefallen. Wenn man den letzten Rest eingekippt hat, träufelt noch tiefrotes Bierkonzentrat auf die schwache Krone und hinterläßt dort einen dunklen Film. Das ist wie der Weinstein beim gelagerten Wein der Bodensatz, sozusagen Bierstein. Hier findet sich der Bierstein nach einer Weile am Boden des Bierglases wieder und sorgt für einen nochmal gesteigert-intensiven letzten Schluck. Das Ganze riecht nach einer frisch geöffneten Tüte Rosinen und schmeckt nach Rumtopf. Steht das Bier etwas im Glas, hat es kaum noch Kohlensäure und wird damit dann immer weinähnlicher. Es schmeckt definitv anders als ein frisches Aventinus. Schwerer, süßer, noch alkoholischer, aber auch etwas muffig.
Nach einem langen Winterabend, mit Schnee und Frost, am Kaminfeuer sitzend, kann ich mir das gut vorstellen. Aber ist das noch Sinn eines Bieres oder sollte man da dann nicht einfach gleich einen gelagerten Bordeaux oder einen Singel Malt Scotch nehmen. Ich weiß es nicht....

Bewertet am

Anzeige