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Beer like star Stone Scorpion Bowl IPA

  • Typ Obergärig, IPA
  • Alkohol 7.5% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 88% von 100% basierend auf 1 Bewertung und 1 Rezension

#34330

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung
88% Avatar von Schluckspecht

88% Friedlicher Skorpion

Avatar von Schluckspecht

Ein weiteres IPA von Stone, diesmal mit nicht zu verachtenden 7,5 % vol. Alkohol und den drei Hopfen Mosaic, Loral und Mandarina Bavaria, aus denen 76 IBU generiert werden. Serviert wird es aus einer 12 oz-Dose (355 ml), alternativ gibt es auch 22 oz-Flaschen oder frisch vom Fass.

Im Glas erwartet mich ein kräftiges Orangegold mit opaler Trübung und einer ausladenden cremigen Schaumkrone - so oder so ähnlich darf ein kräftiges IPA gerne aussehen. Der nicht sonderlich intensive Duft bringt Gewürze (Muskat, Pfeffer) und fruchtige Noten (Mandarine, Ananas, Guave) in einem Zug. Und weil das noch nicht reicht, gibt es dazu auch noch florale Noten (Jasmin) oben drauf. Der Ersteindruck: Mild, einladend und komplex. Durch den gar nicht einmal schwachen floralen Touch - nicht wirklich weniger präsent als die Exotenfrucht - erinnert mich der Duft auch direkt an Handseife. Die Dosengestaltung greift dies offensichtlich mit der Darstellung von Blüten vorweg.

Wenig Süße, wenig Säure, moderates Malz (karamellig, brotig) und eine Balance als floralen und citrusfruchtigen Noten gibt es im (angesichts von Alkoholgehalt und Bittereinheiten) relativ milden Antrunk. Das Scorpion Bowl IPA scheint den gestandenen IPA-Kenner nicht überfordern zu wollen, was die Geschmacksgewalt betrifft. Dies holt es wiederum gewissermaßen durch seine Vielschichtigkeit nach. Allein im Antrunk sind diverse, mild ausgeführte Aromen von würzig bis lieblich ausfindig zu machen. Mit dabei sind erneut florale Noten sowie fruchtige Noten. Seifig schmeckt es dennoch nicht. Neben Mandarine zeigen sich hier dann auch Noten von (künstlicher) Wassermelone, alles im blumig-süßen Gewand. Zum Vergleich: Der Klassiker, das normale Stone IPA, ist deutlich knackiger und strenger in seiner Hopfenwürzigkeit. Wirklich streng wird das Scorpion Bowl IPA auch im leicht pfeffrigen Abgang nicht, bleibt es doch bei der (nunmehr leicht säuerlichen) Fruchtigkeit und einer mehr als ausreichenden Restsüße. In Anbetracht der 76 IBU wird es aber nicht bei der blumig-erdigen Milde belassen, der Hopfen drückt einen herben Stempel auf. Den Nachgeschmack bildet eine frische Brotigkeit, begleitet von der verweilenden Hopfenharzigkeit.

Frisch vom Fass als Kostprobe hat mich das Scorpion Bowl IPA nicht gerade umgeworfen. Vielleicht liegt das an der floralen Note, wo ich doch insbesondere die Hopfenwürze im Abgang sehr zu schätzen weiß, die hier nur ansatzweise verfolgt wird. Der Punkt ist: Man muss diesem milden, komplexen IPA die Zeit gönnen, die es braucht. Der Alkohol zeigt sich währenddessen ziemlich unauffällig, da wirken manch deutlich schwächere Biere erheblich fuseliger. Wer neu auf dem Gebiet der IPA ist, wird sich allerdings vom Skorpion heftig stechen lassen.

Bewertet am

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