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Beer like star Stone Hazy with a Chance of Blueberries

  • Typ Obergärig, Wheat Ale mit Blaubeeren
  • Alkohol 6.7% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 7-9°C
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 83% von 100% basierend auf 1 Bewertung und 1 Rezension

#33983

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung
83% Avatar von Schluckspecht

83% Heidelbeeren im Anflug

Avatar von Schluckspecht

Stone experimentiert gern, das ist bestens bekannt. Dabei hält man nicht allzu viel vom Reinheitsgebot, sondern schwört lieber auf natürliche Zutaten. Wem es nicht gefällt, der mag weiterhin sein Radler oder andere Mischgetränke trinken, das mit Zucker, Farb- und Aromastoffen durchtränkt ist. Als ob das in irgendeiner Form besser wäre. Dass Früchte mitvergoren werden, kennt man schon aus Belgien.

Als fünftes Bier der UNIQCAN Serie stellt das Stone Hazy with a Chance of Blueberries eine Neuinterpretation einer klassischen Biersorte dar, dem Weißbier. Hierbei wurden dem ohnehin schon trüben Weißbier während der Gärung Heidelbeeren (13 % Anteil in pürierter Form) hinzugegeben. Das riecht man nicht nur - in erster Linie sieht man es.

Stark hefetrüb steht das mit natürlichen Heidelbeeren versetzte Bier in einem dunklen, weinartigen Kupferrot im Glas und erlaubt zumindest zu Beginn den Blick auf rötlich gefärbten Schaum. Farbstoffe sind natürlich nicht dabei, das kommt alles von der Frucht. Es sieht nicht wirklich aus wie das allgemein gewohnte Bier, aber die Erwartungen werden vollkommen erfüllt. Früchte färben nunmal, wenn man sie in die Gärung einbindet. Und "Hazy" heißt so viel wie "unklar" oder "verschleiert".

Der Malzanteil setzt sich aus Gersten- und Weizenmalz zusammen. In der Nase vernimmt man eine estrige Alkoholnote und damit einhergehend Noten von grüner Banane, Apfel, Brombeeren und Heidelbeeren. Das Wheat Ale macht schon auf sich aufmerksam, dass es kein schwacher Vertreter ist. Die Heidelbeeren kommen außerdem nicht dominierend zum Vorschein.

Der relativ schlanke Antrunk liefert einen säuerlichen Touch mit estrigen Fruchtnoten, die sich von Banane über Apfel zur Waldbeeren ziehen. Geschmacklich gibt es hier reichlich Potenzial zur Gewöhnung - ein einfacher Brocken ist das nicht. Im Einstieg erinnert das Wheat Ale an die Berliner Weisse, doch die Hopfennote lässt nicht lange auf sich warten. In Begleitung einer immer besser herauszuschmeckenden Heidelbeernote kommt bitterer Hopfen zum Vorschein, der ab dem leicht weizenmalzigen Körper den Brauerei-Charakter widerspiegelt. Schließlich finden Bitterkeit, Estrigkeit, Fruchtigkeit und Säure charmant und lecker zueinander. Bitter mit ausklingenden Alkohol- und Esternoten sowie einer nachschwingender Getreidigkeit endet das Wheat Ale intensiv und langanhaltend. Das Wheat Ale hinterlässt einen mächtigen, final sogar leicht glühenden Eindruck.

Ein doch eher langweiliges Hefeweizen mit Heidelbeeren und reichlich Hopfen aufzuwerten, könnte auch nur Stone Brewing einfallen. Aber es funktioniert. Das Wheat Ale mit dem langen Namen grast auf gärig-fruchtig-herb-säuerlichem Wege die Charakterzüge eines gefälligen Weizenbockes ab und wird dabei in seiner intensiven Gestalt die Geschmäcker defintiv spalten. Die Charge wurde am 24.10.2018 abgefüllt und weist als MHD den 21.02.2019 aus.

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