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Beer like star Starobrno Bitr

  • Typ
  • Alkohol 4.6% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 49% von 100% basierend auf 2 Bewertungen und 2 Rezensionen

#37079

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 2 Bewertungen
50% Avatar von Schluckspecht
49% Avatar von goldblumpen

50% Simpel und doch anstrengend

Avatar von Schluckspecht

Ein weiteres Bitterbier aus Tschechen kommt von der von Heineken geführtten Pivovar Starobrno (seit 1872) und nennt sich ganz einfach Starobrno Bitr. Dieses extraherbe Lagerbier kommt auf lediglich 4,6 % vol. Alkohol (42 kcal je 100 ml) und ist dank vierfacher Hopfung sowie 35 IBU das bitterste Bier aus der Brauereigeschichte. Verarbeiteter Hopfen ist wie so oft im Spiel - aber ebenfalls ein Zweimaischverfahren. Serviert wird mir das pasteurisierte und filtrierte helle Lagerbier (EBC 13,5) aus einer stilsicheren, pfandfreien 0,5-Liter-Dose.

Ein tiefes, klares und kräftiges Gold zeichnet dieses tschechische Bier aus. Zu sehen ist ebenfalls - wenn man schnell ist - eine lockere, weiße Schaumkrone, die nach kürzester Zeit das Bier nackt dastehen lässt. Beim Duft wehen mir zunächst hopfenwürzig untermalte Biskuitnoten entgegen, ergänzt um Apfelnoten - wie frischer Apfelkuchen mit süßen, buttrigen Streuseln. Von der Bitterkeit bekommt man noch nicht viel mit. Es riecht wie ein ordentliches, tendenziell würziges Lagerbier.

Der Antrunk legt zwar durchaus spritzig los, weiß mit seiner malzigen Süße aber nicht viel anzufangen (außer ein paar nussig-buttrigen Biskuitnoten) und rutscht in eine lästige Metalligkeit ab. Diese metallischen Noten mögen vom Hopfen initiiert sein, der sich dann auch nach und nach auch auf aromatischen Weg (erdig, blumig, grasig) zeigt und damit diese Fehlnoten zunehmend überlagert. Die Bitterkeit im durchaus kräftigen Körper passt für mich hier aber nur bedingt. Ursachenforschung: Vielleicht ist hier etwas zu viel Säure im Spiel? Es ist alles, aber nicht lecker. Mir zieht es jedes Mal das Gesicht zusammen. Daran knüpft ein simpler Abgang an, der sich mehr oder weniger auf eine erdig-harzige Bitterkeit beschränkt und noch etwas buttrige Biskuitmalzigkeit nachklingen lässt.

Wie kann ein so simples Bier so anstrengend sein? Beim Starobrno Bitr erkennt man sehr gut, dass es für ein gutes Bitterbier nicht ausreicht, einfach nur mehr Hopfen einzusetzen. Hochwertiger Hopfen kam hier scheinbar kaum zum Einsatz, obgleich im aromatischen Sinne gute Ansätze erkennbar sind. Gerade gegen Ende wird die Bitterkeit richtig schroff und eintönig. Allen voran stört aber die Säure und zu Beginn auch der metallische Exkurs. Man kann dem Starobrno Bitr aber zumindest nicht vorwerfen, dass es keinen Geschmack hätte - für so wenig Alkohol- und Stammwürzegehalt wird schon viel geboten. Die Qualität ist jedoch unterdurchschnittlich. "Ať život chutná" (Das Leben schmecken lassen) lautet der Slogan - leider erfüllt er sich nicht.

Bewertet am

49% Der Name ist Programm

Avatar von goldblumpen

Ein neues Bier aus dem Hause Starobrno, dem man einen altbrünner, deutschstämmigen Namen gab.
Gleich beim ersten Schluck kommt die deutliche BItterkeit durch, die aber relativ schnell nachlässt. Dazu ein paar klassische grasige Hopfennoten und ein paar Malzaromen.
Nicht mein Bier.

Bewertet am