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Beer like star Sakiškių Alus & Nurme Buckwheat Ale

  • Typ Obergärig, Ale
  • Alkohol 5.8% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 68% von 100% basierend auf 1 Bewertung und 1 Rezension

#35336

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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung
68% Avatar von Schluckspecht

68% Baltischer Buchweizen

Avatar von Schluckspecht

Dieser litauisch-lettländische Kooperationssud von Sakiškių Alus und Nurme ist nun reif für einen Test. Mit Buchweizen, die hier in Flocken enthalten eingebraut wurden, kenne ich mich gar nicht aus, daher wird dieses 5,8 % vol. Alkohol starke Ale sicherlich eine spannende Geschichte. Und vermutlich auch wegen der Farmhouse Hefe. Das Gerstenmalz stammt ebenso wie der Buchweizen aus litauischem Anbau, während der Hopfen aus Lettland kommt. Genannt werden EBC 8, während man hinter IBU einfach "unknown" schreibt. Das ist irgendwie niedlich. Wenn man etwas nicht weiß, lässt man es eigentlich weg...

Mit gewissem Gushing macht die Flasche beim Öffnen darauf aufmerksam, dass ihr Inhalt schon am 19. Juli 2019 abgefüllt wurde und damit seinem Ende nahe kommt. Es bildet sich viel lockerer, mäßig standhafter Schaum von feiner, cremiger Struktur. Das Ale selbst zeigt ein ansehnliches, sauberes, hefetrübes helles Bernstein mit feinen Kohlensäurebläschen. Mag der Duft mit seinen maischigen Noten zunächst noch an das übliche Alkoholfreie erinnern, bildet sich alsbald eine feine, kernige und fruchtige Würzigkeit heraus, die an Gewürznelke, Bitterorangenschale und an reife Banane erinnert. Obwohl im Rezept das Gerstenmalz überwiegt und kein Weizenmalz verwendet wurde, ist die Nähe zum klassischen Weizenbier weitaus größer als zum üblichen Pale Ale. Der Großteil der Fruchtigkeit ist der Hefe zuzuschreiben, die schon für sich also erwartungsgemäß einen gewissen Unterschied macht.

Der Einstieg verbindet Wässrigkeit, Cremigkeit und Fruchtigkeit auf ziemlich interessante Art und Weise. Die Cremigkeit schreibe ich dem Buchweizen zu, den ich mangels Erfahrung ähnlich wie Haferflocken charakterisieren würde. Aber statt Süße gibt es vielmehr eine subtile Würze, die fortan vom deutlich erkennbaren Alkohol getragen wird. Zumindest mein Exemplar schmeckt nach gut 7 % ABV und erinnert mich in der Charakteristik an so manchen Belgier. Oder eben an typische Farmhouse Ales. Der Buchweizen setzt eine feine Note, die sich vom Weizenmalz klar unterscheidet - lediglich die alkoholische Note erfordert hier Gewöhnung. Mit angenehmer Restsüße, milder Würze (nach wie vor Gewürznelke und etwas Koriander) sowie dezenter Hopfenbitterkeit endet das Buckwheat Ale sehr stimmig.

Das etwas andere Ale, das gar nicht einmal so anders ist. Mit Buchweizen im Bier komme ich ziemlich gut klar. Großartig vermissen werde ich ihn allerdings auch nicht, denn mit Gerstenmalz allein kann man mich schon ködern. Das cremige Mundgefühl hat in jedem Fall etwas, auch wenn hier leider nicht sonderlich viel Geschmack folgt. Der (leider ein wenig zu dominante) Alkohol trägt die estrigen Hefenoten sowie eine feinfühlige Würzigkeit und so mimt das litauisch-lettländische Kollaborationsbier trotz der heimischen Zutaten ein wenig den belgischen Stil. Nur mit erheblich weniger Süße.

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