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Beer like star Orca Brau Kellerbier Saphir

  • Typ Untergärig, Zwickel/Kellerbier
  • Alkohol 5.2% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier ja
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt kein Benutzer
#41164

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung
78% Avatar von Schluckspecht

78% Klassische Moderne

Avatar von Schluckspecht

Ein untergäriges, klassisches und doch modern inspiriertes Bier steht mit dem Orca Brau Kellerbier vor mir, welches als Naturprodukt ungefiltert und unpasteurisiert daherkommt und konsequent auf Bio-Zutaten (deutsche Landwirtschaft) setzt. Und in diesem setzt man auch konsequent auf den regionalen Hopfen Saphir, der auch bei der Stopfung zum Einsatz kam. Genannt werden 5,4 % vol. Alkohol. Ungewöhnlich ist und bleibt, dass Orca Brau konsequent auf Kapitale verzichtet - man schreibt sich und seine Produkte generell klein. Ich verzichte aber, vom orca brau kellerbier zu sprechen. Es wäre orthographisch nicht korrekt und man muss es nicht kleiner machen, als es ohnehin schon ist (0,33 Liter)...

Eine schöne Farbe - irgendwo zwischen Kupfer, Orange und Bernstein - empfängt mich mit cremiger, cremeweißer Schaumkrone, einer lebendigen Karbonisierung und einer mittleren Trübung. Blumige, süß-saure Apfel- und Orangennoten treffen im Duft auf malzige Akzente von Brot und Biskuit. Das Kellerbier mutet frisch und leicht an.

Gewissermaßen bestätigt sich dies auch im Antrunk, der mit süßen bis feinsäuerlichen Fruchtnoten nach Apfel und Mandarine aufwartet. Unterstützung bekommt der frühlingshafte Geschmack von blumigen Hopfenakzenten und einer soliden Malzbasis, die weder leicht noch urig wirkt, aber beides in sich vereint. Der aromatische Hopfen stößt also auf ein passendes Gegenstück, während man von einer gewissen Vollmundigkeit profitiert. Eine leichte Säure schwebt stets mit, dadurch wirkt das Kellerbier aber eben auch besonders frisch und modern. Sie kann aber eben auch ein Produkt der fehlenden Pasteurisierung sein. Routiniert und vergleichsweise mild klingt das Kellerbier angenehm malzig-hopfig aus. Die Hefe bringt keinen Eigengeschmack mit, die charakterliche Nähe finde ich eher in einem fränkischen Lagerbier. Die typischen Noten des Saphirhopfen - vor allem das Florale - kommen gut zur Geltung. Das Ergebnis: Kein sehr spannendes, vielmehr ein entspanntes Bier... Aber schön anzusehen und schmackhaft!

Bewertet am