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Beer like star Nerchauer Pumpernickel

  • Typ Obergärig, Rauchbier
  • Alkohol 4.8% vol.
  • Stammwürze 12.5%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier ja
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 79% von 100% basierend auf 1 Bewertung und 1 Rezension

#29626

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung
79% Avatar von Schluckspecht

79% Auch die Sachsen können Rauchbier!

Avatar von Schluckspecht

Auch beim Nerchauer Pumpernickel ehrt man die Natürlichkeit: Reine Bio-Zutaten, unfiltriert, unpasteurisiert und immer in der schicken Bügelflasche (die immerhin 50 Cent Pfand verlangt). Natürlicher kann Bier eigentlich nicht sein. Als rauchige Brauspezialität verfügt das obergärige Pumpernickel über dunkles Gerstenmalz, Caramel- und Röstmalz. Und Roggenmalz.

Zunächst einmal zur Optik: Direkt anmutig und schön sieht es nicht aus, dieses stark trübe Mittelbraun - im Niemandsland zwischen hell und dunkel. Aber hier wird eben nicht getrickst, sondern das Bier so dargereicht, wie es gebraut wurde. Dunkle Malze machen das Bier eben dunkel, wobei das hier andererseits kein Schwarzbier sein soll. Der dichte, cremige, beigefarbene Schaum steht super darüber. Sehr deftig und würzig fällt der rauchige Duft aus, der entweder abschreckt oder betört. Im deftigen Dickicht lauern beerige Fruchtnoten (z.B. Heidelbeere), auf die ich mich bereits jetzt schon einstelle. Ein Wildbraten würde sicherlich hervorragend dazu passen. Vielleicht ein anderes Mal...

Ja, beerig-fruchtig und - wenig überraschend - kräftig malzig steigt das Pumpernickel frisch und süffig ein. Das hat Züge eines Märzenbieres. Die Rauchnote ist wirklich nur mild ausgeprägt, da hatte ich fast schon etwas mehr erwartet. Der vollmundige und dennoch leichte Körper deutet - in Begleitung der beerigen Fruchtakzente - die namensgebenden Pumpernickel-Noten allenfalls an. Hier würde ich mir noch etwas mehr Wucht und Malz wünschen. Mit feiner Hopfung klingt das Rauchbier mild und elegant aus, mit dabei natürlich die über Buchenholz gereiften Schinkennoten. Ohne Makel, ohne Überraschungen.

Per se ist das Rauchbier eine Spezialität. Da mich auch kein Schlenkerla überfordert, finde ich, dass man das Thema "Rauchbier" auch tatsächlich ernst nehmen sollte. Hier wurde ein sehr eleganter Weg gewählt, der vor allem für Einsteiger geeignet ist. Da ich mich auf ein eher schweres Aroma eingestellt habe, bin ich dennoch ein wenig enttäuscht. Enttäuschung wäre aber das falsche Wort, denn schließlich hält das Nerchauer Pumpernickel mit dem Bamberger Rauchbier-Original exzellent mit. Das sächsische Pendand ist in seiner Mitte sogar noch etwas verspielter, frohlockt mit fruchtigen, kräuterigen und blumigen Akzenten. Etwas mehr Biss und ich würde es lieben - aktuell kann ich es dennoch weiterempfehlen.

Bewertet am

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