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Beer like star Motörhead röad crew American Pale Ale

  • Typ Obergärig, American Pale Ale
  • Alkohol 5% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 88% von 100% basierend auf 1 Bewertung und 1 Rezension

#30489

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung
88% Avatar von Schluckspecht

88% Dieses Ale hätte Lemmy sicherlich gefallen!

Avatar von Schluckspecht

‘I just love the life I lead,
Another beer is what I need,
Another gig, my ears bleed,
We are the road crew.’

Die "Röad Crew" - R.I.P., Mr. Kilmister - ist zurück: Und zwar mit einem neuen Bier. Gebraut in der Camerons Brewery im Nordosten Englands, adaptiert es den amerikanischen Stil eines Pale Ales. Für die Hopfung dienten der amerikanische Galena, der britische Bramling Cross sowie Mandarina Bavaria und Hüll Melon aus Deutschland. Als Malz kam klassisches Pale Ale und Weizenmalz zum Einsatz. Das Ergebnis sind 5,0 % ABV - und es zeigt sich klar filtriert, altgolden und mit zarter, schnell schwindender Schaumkrone.

Der Duft ist ausgeprägt hopfig und liefert vor allem Grapefruit sowie eine waldige Würzigkeit. Der amerikanische Stil wurde getroffen, meint die Nase. Der Geschmackstest muss noch etwas warten, denn es riecht einfach so gut - frisch, komplex und substanziell.

Der Hopfen lässt im Antrunk nicht lange auf sich warten. Nein, eher im Gegenteil: Er ist in Form von Grapefruit- und saftigen Melonennoten der Erste, der sich zeigt. Die malzige Süße erscheint wunderbar darauf abgestimmt, so dass die hopfige Strenge - zum Teil haben die verwendeten Hopfen einen hohen Alphasäure-Gehalt - gekonnt abgemildert und abgerundet wird. Der Körper baut ein recht volles und harmonisches, dennoch frisch anmutendes und sehr aromatisches Volumen auf - das hätte ich bei diesem überschaubaren Alkoholgehalt nicht gedacht. Grasige und harzige Noten lösen immer mal wieder die citrusartigen, herben Eindrücke sowie etwas Schwarze Johannisbeere ab - und umgekehrt. Ich kann sogar etwas Süßholz/Lakritze und Wacholder entdecken. Sehr hopfig und auch recht malzig schließt das American Pale Ale ab. Ab hier kommt dann doch eine leichte Unwucht auf, da das Malz nun ebenso die Würze betont und sich die harmonisierende Süße verabschiedet hat. Lecker ist es dennoch bis zum bitteren Ende. Das rockt!

Bewertet am

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