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Beer like star Mönchshof Manufaktur Kulmbach Bayern Zoigl

  • Typ Untergärig, Zoiglbier
  • Alkohol 5.4% vol.
  • Stammwürze 12.3%
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 7°C
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagen 2 Benutzer

Bewertet mit 71% von 100% basierend auf 6 Bewertungen und 3 Rezensionen

#30242

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 6 Bewertungen
81% Avatar von Chris
81% Avatar von Bier-Sven
80% Avatar von Schluckspecht
67% Avatar von Wuida Hund
63% Avatar von TimoS
55% Avatar von MichaelF

80% Das geht nicht nur, das läuft!

Avatar von Schluckspecht

Die urige Aufmachung der 0,5-Liter-Bügelflasche hat was und da ich Zoigl - traditionell in der Oberpfalz anzutreffen - bisher nur vom Hörensagen kannte, musste das hier mal eben eingeladen werden zum Testen. Das Mönchshof Zoigl Naturtrüb wurde kalt vergoren (also mit untergäriger Hefe), bei 1 °C gelagert und unfiltriert abgefüllt. Mit Perle und Saphir verwendete man zwei bekannte und beliebte Aromahopfen aus der Hallertau. Insbesondere der Saphir-Hopfen hat es mir allgemein angetan, er scheint für dieses Bier eine hervorragende Wahl zu sein.

Im Seidl zeigt sich ein stark hefetrübes helles Bernstein sowie reichlich Schaum von sahniger Ausprägung und angemessener Stabilität. Wirtshausfreundliche Optik. Jede der Zutaten bestimmt den satten Geruch, der sich von süß, fruchtig zu würzig auffächert.

Weich und malzbetont steigt das Zoigl ein: Schön süß und leicht fruchtig (Orange), nicht zu hefig und gewiss auch nicht zu herb. Trotz zurückhaltender Karbonisierung wirkt das Unfiltrierte schön erfrischend. Durchaus vollmundig zeigt sich auch der schwachhefige Körper. Der Hopfen äußert sich mit leicht grasigen sowie fruchtigen Noten - Orange und Zitrone -, während das Malz neben Honigtönen vor allem in die brotige Richtung tendiert. Durchaus aromatisch, aber nicht anstrengend. Wer will, entdeckt auch nussige, erdige Noten mit leicht schokoladigem Touch. Der Grundcharakter muss als "süß" betrachtet werden (fast schon limonadig süß), aber passende Würze rundet es eben ab. Und da kommen wir zum sanft hopfigen Abgang, der irgendwo auf Lager-Niveau zwischen Pils und Hefeweizen liegt. Getreidig würzig und trocken klingt das Zoigl nach. Durch die defensive Kohlensäure - abgestanden oder schal wirkt das Zoigl glücklicherweise trotzdem keineswegs - ist dieses Bier fulminant süffig. Fast schon zu süffig...

...aber das freut den Wirt.

Ein Bier nach meiner Kragenweite: Unkompliziert und außerordentlich süffig, dennoch fernab der Langeweile; aromatisch, aber nicht zu schwer und erdrückend; süß, aber nicht klebrig; erfrischend, aber weder wässrig noch zu spritzig. Dazu gibt es eine angenehme, leichte Fruchtigkeit und eine ausgewogene Säure-Bitterkeit-Balance. In meinen Augen ein klassisches "Bier" nach idealen Maßstäben - und so wird es auf der Flasche auch dargestellt. Wie ein "echtes" Zoigl nach alter Tradition ursprünglich schmeckt, entzieht sich meiner Kenntnis, aber wenn ich einfach nur ein rundes, anständiges und fehlerfreies Bier trinken möchte, bin ich beim Mönchshof Zoigl richtig. Und so oder so ähnlich wünsche ich mir ein typisches Wirtshausbier: Nicht zu schwach - und auch nicht zu erdrückend. Dabei angenehm süffig und erfrischend, so dass die deftige Speise umso besser rutscht. Durch die liebliche Art wird es übrigens auch Frauen sehr gut munden, zumal es keine nachhängende Bitternote gibt. Kurzum: Es läuft!

Bewertet am

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55% Was sich nicht alles Zoigl nennen darf....

Avatar von MichaelF

Ein Urlaubsmitbringsel meiner Eltern auf der Durchreise durch Deutschland nach Amsterdam. Leichte eingetrübe, orange Farbe mit sehr schnell abbauender Schaumkrone, die ein "nacktes" Bier zurücklassen. Brotiger, malziger und erdiger Geruch mit dezentem Karamell. Geschmacklich irritiert mich die hohe Kohlensäure, die meine Vorfreude ziemlich dämpft und malzige, erdige, leicht grasige Aromen in einem anderen Licht erscheinen lässt. Zum Abgang hin klingt eine leichte Trockenheit an, die einen bitter-malzigen Schlusspunkt setzt. Mit etwas weniger Kohlensäure und imposanteren Aromen würde ich dieses Bier wohl gerne ein zweites Mal trinken, aber so ist es ein durchschnittliches Bier im Meer der durchschnittlichen BIere.

Bewertet am

67% Schönes Bier

Avatar von Wuida Hund

Mir ist dieses Bier im Getränkemarkt aufgrund seines ansprechenden Retro-Etiketts aufgefallen, deswegen wurde es eingepackt und daheim direkt probiert

Die Bernsteinfarbe zusammen mit einem schnell zerfallenden feinporigen Schaum wirkt sehr ansprechend. Der Geruch ist fruchtig, der Geschmack ebenfalls, gemischt mit einer nussigen Malznote

Ein schön süffiges Bier für eine gesellige Runde mit Freunden mit Geschmack ;)

Bewertet am