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Beer like star Lübzer Naturradler Rhabarber

  • Typ Untergärig, Biermischgetränk, Radler
  • Alkohol 2.5% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 5-8°C
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 73% von 100% basierend auf 1 Bewertung und 1 Rezension

#37870

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung
73% Avatar von Schluckspecht

73% Ansprechende Bier-Limonade

Avatar von Schluckspecht

Recht neu am Markt ist das Lübzer Naturradler Rhabarber: Ein naturtrüber Biermix aus 50 % Rhabarber-Zitronenlimonade (Wasser, Zitronensaft aus Zitronensaftkonzentrat, Zucker, Kohlensäure, Rhabarbersaft aus Rhabarbersaftkonzentrat), Zitronenextrakt, natürliches Aroma, färbendes Konzentrat aus Karotte, Stabilisator Johannisbrotkernmehl) und 50 % Lübzer Bier (Wasser, Gerstenmalz, Hopfen) mit einem Saftgehalt von 5 % (davon 4,5 % Zitrone und 0,5 % Rhabarber). Der Alkoholgehalt liegt bei typischen 2,5 % vol. Alkohol (37 kcal/100 ml). Auch noch erwähnenswert: Der Zuckergehalt liegt bei 4,3 g je 100 ml.

Die Farbe, bei der natürlich nachgeholfen wurde, erfüllt die Erwartungen ziemlich gut: Der apricot-roséfarbene Look ähnelt Rhabarbersaft. Dazu gibt es feine Trübstoffe im ansonsten klaren Getränk, reichlich Kohlensäure sowie eine ausreichend stabile, weiße Schaumkrone. Gut finde ich bei einem Radler - welches man ohnehin zumeist direkt aus der Flasche trinkt -, dass es auch nach einem Mischgetränk aussieht. Der markante Duft erinnert auch sofort an Rhabarber - die Zitrone gerät da etwas ins Hintertreffen. Da die Frucht so stark dominiert, bleibt vom Bier so gut wie nichts erkennbar. Eine Idee Getreide und eine leicht waldige Hopfengrasigkeit - das war's.

Fruchtig, blumig und limonadig - zum Glück aber durch die typische Säure von Zitrone und Rhabarber nicht zu süß - legt das Biermischgetränk los. Das Bier ist ausreichend am Geschmack beteiligt, wobei auch 100 % Lübzer Bier nicht unbedingt ein Highlight wären. Als Unterstützung funktioniert es. Ein nicht zu künstlich anmutender Rhabarbergeschmack ist die treibende Kraft. Süße und Säure bewegen sich dabei auf einem sehr ausgewogenen Niveau. So hat man durchaus Freude am erfrischenden, fruchtig-blumigen Körper, dem auch noch Platz für etwas Getreidigkeit hat. Im Abgang kommt etwas Hopfengrasigkeit auf, welche nochmals ergänzt wird von einer Getreidigkeit.

Wer Radler generell nicht mag, wird natürlich auch mit dem Lübzer Naturradler nicht glücklich. Und für die Geschmacksrichtung Rhabarber (es gibt auch noch Zitrone und Grapefruit) muss man entsprechend dieses Gewächs mögen. Lübzer macht hier aber sehr viel aus den Grundbedingungen, obgleich mich immer wieder das hier wohl praktisch unverzichtbare Johannisbrotkernmehl stört. Nicht zu süß, nicht zu sauer, nicht zu limonadig. Der Biergeschmack kommt sowohl malz- als auch hopfenseitig hinreichend durch. Damit platziert sich das Naturradler in guter Nähe zu meinen bisherigen Favoriten - wie etwa jenes von Feldschlößchen. Gut: Es kommt ohne Citronensäure oder Hopfenextrakt aus.

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