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Beer like star Kulmbacher Eisbock

  • Typ Untergärig, Bock
  • Alkohol 9.2% vol.
  • Stammwürze 21%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Hefetrüb
  • Dieses Bier ist nicht glutenfrei
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 75% von 100% basierend auf 11 Bewertungen und 5 Rezensionen

Das Bier Kulmbacher Eisbock wird hier als Produktbild gezeigt.
#132

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 11 Bewertungen
89% Avatar von LordAltbier
83% Avatar von Schluckspecht
80% Avatar von madscientist79
78% Avatar von gerdez
77% Avatar von ElftbesterFreund
76% Avatar von Brini
75% Avatar von Bier-Sven
74% Avatar von Harrynator
72% Avatar von HansJ.
68% Avatar von Hendrik
59% Avatar von maui

83% Ausgewogener Eisbrocken

Avatar von Schluckspecht

Ganz unverfroren traue ich mich nun an ein Gefrorenes. Genauer Gesagt: An das unfiltrierte Kulmbacher Eisbock mit seinen 9,2 % vol. Alkohol. Neben Hopfen steht auch Hopfenextrakt in der reinheitsgebottreuen Zutatenliste. Nachvollziehbarerweise wird das kräftige Bockbier in eine zierliche 0,33-Liter-Flasche abgefüllt.

Hefetrüb ist das Bier durchaus, auch wenn man dies nur beim Einschenken sieht. Das Eisbock präsentiert sich nämlich in einem nahezu blickdichten Schwarzrot. Darüber knistert hellbrauner, feinporiger Schaum, der angesichts von so viel Alkohol gar nicht einmal sonderlich instabil ausfällt. Der malzbetonte, leicht alkoholische Duft unterscheidet sich nicht nennenswert von einem normalen Bockbier mit nur rund zwei Dritteln des hier ansässigen Alkoholgehaltes. Auf Noten von dunkler Schokolade und Mokka folgen Pumpernickel, Karamell, Kirsche und Pflaume. Mit jeder Sekunde im Glas öffnet sich das Aromenspektrum und erreicht ein komplexes Maß. So lobe ich mir diese spezielle Stilrichtung.

Der erste Schluck: Cremig, samtig mit zarter Rezenz an Zunge und Gaumen. Schokoladige Noten treffen auf halbwegs saftige Kirsche, während weit im Hintergrund ein kleines Alkoholfeuer lodert. Der vollmundige und durchaus komplexe Körper erzielt eine kultivierte Cremigkeit. Nunmehr kommt der Alkohol deutlicher zum Vorschein und peitscht den Geschmack - der sich beinahe als flüssige Variante der Gebäckspezialität Donauwelle einsortieren lässt - weiter nach vorn. Neben der Süße machen auch ein paar Gewürznoten auf sich aufmerksam, die in Begleitung der Noten dunkler Früchte (Beeren, Kirschen, Trauben) ein wenig an die Weihnachtszeit und deren Glühweinstände erinnert. Ich gebe ja auch uneingeschränkt zu, dass dieses Bier besser in den frostigen Winter als in den Sommer passt.

Bei soviel Anstand und Klasse kann der Abgang gar nicht mehr viel ruinieren. Er führt die Sache stattdessen stimmig fort, besinnt sich nun ein wenig mehr auf's Gerstenmalz mit brotigen Röstnoten und übernimmt sich dabei weder beim sanft nachglühenden Alkohol noch bei der abklingenden Restsüße. Erstmals kommt auch der Hopfen bzw. das Hopfenextrakt zur Geltung mit dezenter Grasigkeit und feiner Herbe, die einen guten Schlusspunkt setzt. Süffigkeit ist auch irgendwie vorhanden, auch wenn die sättigende Wirkung dann doch erheblich größer ausfällt und das cremige Mundgefühl zum Genießen auffordert.

Da bleibt nur noch zu sagen: Gelungen umgesetzt!

Bewertet am

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89% Ein gutes Bier!

Avatar von LordAltbier

Der Antrunk ist hopfig-spritzig, ein ganz bisschen alkoholisch, etwas säuerlich und recht malzig-süßlich, erinnert etwas an Kakao/Vollmilchschokolade. Der Mittelteil ist etwas säuerlich und malzig-süßlich mit sehr feinen Röst-Noten, erinnert insgesamt an Schokolade und Vanille aber auch etwas an Kaffee. Der Abgang ist malzig-süßlich aber auch schön röstmalzig und erinnert etwas an Kaffee, Pumpernickel und auch an Vanille und Schokolade, im Hintergrund erkennt man eine sehr feine Alkohol-Note. Man schmeckt zwar eine leicht alkoholische Note raus (das darf bei so einem Bier auch so sein) aber diese ist keineswegs störend oder penetrant. Fazit: Ein kräftiges, gelungenes, harmonisches und gehaltvolles Bier. Schmeckt gut, gerne wieder!

Bewertet am

76% Rezension zum Kulmbacher Eisbock

Avatar von Brini

Schön dass der Körper nicht so extrem alkoholisch ist.

Bewertet am

80% Rezension zum Kulmbacher Eisbock

Avatar von madscientist79

In die Winterzeit passt natürlich ein dunkler Eisbock tentenziell perfekt. Schaun wir also mal, wie sich die Kulmbacher Brauerei AG auf diesem Sektor schlägt. Das Bier ist tiefbraun mit bräunlichem Schaum, der aber nicht lange vorhält.
Der Duft ist typsich röstmalzig, süß und schwer. Auch Noten von Dörrobst sind auszumachen.Der Antrunk ist mild und süß. Der Körper dickflüssig und sehr schwer. Es dominieren Noten von karamellisierten, dunklen Beeren mit Anklängen von winterlichen Gewürzen. Im Abgang dann deutliche Bitternoten,die nicht nur von den Röststoffen, sondern wohl auch von einer guten Spur Hopfen stammen. Leider am Ende auch ein leicht alkholischer Einschlag, der das Vergnügen leicht stört. Immernoch aber ein gutes, dunkles Bockbier.

Bewertet am

68% Rezension zum Kulmbacher Eisbock

Avatar von Hendrik

Das Bier hat eine wirklich geile Farbe. Der Einstieg ist eher banal, aber der Geschmack kommt beim trinken. Nicht schlecht, aber eins reicht.

Bewertet am