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Beer like star Kreativbrauerei Kehrwieder SHIPA Solero

  • Typ Obergärig, India Pale Ale (IPA)
  • Alkohol 7.5% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 74% von 100% basierend auf 2 Bewertungen und 2 Rezensionen

#38367

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 2 Bewertungen
82% Avatar von Schluckspecht
67% Avatar von Linden09

82% Deutsche Tropik

Avatar von Schluckspecht

Über die SHIPA-Reihe (Single-Hop India Pale Ale) der Kreativbrauerei Kehrwieder muss man eigentlich nichts mehr erzählen, das habe ich zuvor schon genug getan. Mit dem doch recht selten genutzten Solero-Hopfen tritt nun mein siebtes Bier der Reihe an - und wie immer mit 7,5 % vol. Alkohol. Der deutsche Aromahopfen soll vor allem tropische Noten liefern, vorrangig Mango und Maracuja. Das passt ja: Solero ist mir bislang als exotisches Eis bekannt.

In einem saftigen Bernstein-Orange steht das SHIPA Solero hefetrüb unter einer sahnigen, minimal gelblichen Schaumkrone im Glas. An der Optik gibt es soweit wirklich nichts zu kritisieren. Der Duft fällt etwas parfümiert aus nach Duftnoten der Tropen: Mango und Maracuja sind problemlos auffindbar. Daraufhin zeigen sich aber auch leicht muffig-käsige, dezent an Essig erinnernde Noten, die nicht ins Programm passen. Das SHIPA Solero erscheint nicht gerade spannend oder extrem einladend in der Nase.

Der grasig-würzige Einstieg liefert da dann schon spannendere Eindrücke, bei denen die blumig-parfümierte Tropenfruchtigkeit nur eine Nebenrolle spielt. Übermäßig viel Fruchtigkeit wird in der Tat nicht geboten. Aber immerhin gibt es eine karamellige Süße, so dass sich der Alkohol nicht in den Vordergrund schiebt. Der Körper fällt auch bei diesem SHIPA sehr solide und schmackhaft aus, der Solero-Hopfen setzt allerdings keine besonderen Glanzpunkte. Fruchtnoten nach Mandarine und Mango werden angeschnitten, aber eher nachlässig behandelt. Es ist aber noch nicht so schlimm, dass es nicht schmecken würde. Als vergleichbares Gegenstück würde mir hier das 7,0 % vol. Alkohol starke Köstritzer Pale Ale einfallen - auch dieses ist schön malzig und karamellig-geschmeidig mit nicht zu offensiven Hopfennoten nach Tropik und Citrus. Im dezent harzigen Abgang entdecke ich dagegen Melone, womit also dann doch etwas Abwechslung dabei ist.

Das SHIPA Solero ist auch aus meiner Sicht das bislang schwächste Bier der SHIPA-Reihe, wobei ich generell von den Bieren angetan bin und der Solero-Hopfen insgesamt keinen schlechten Job macht. Er fällt mild und minimal blumig aus, hat aber dennoch seine grasig-würzigen Momente, die ich bei einem IPA nicht missen möchte. Ich finde es gut, dass man auf diesem Weg auch mal unbekanntere Hopfensorten kennenlernen kann. Es gibt aber bessere IPA, so ehrlich muss man sein. Das noch hopfigere Köstritzer Pale Ale würde ich beispielsweise vorziehen. Die Melange aus Wiener Malz, Pale Malz und Karamellmalz bereitet mir allerdings auch bei diesem SHIPA Freude.

Bewertet am

67% Rezension zum Kreativbrauerei Kehrwieder SHIPA Solero

Avatar von Linden09

Und wieder ein neues SHIPA von den kreativen Brauern. Insgesamt mein sechstes Shipa. Solero-Hopfen schreit nach Maracuja und Mango.

Das IPA steht dunkel Bernstein und opal im Glas, der cremefarbene Schaum klebt gut am Glasrand.

Mittelmäßig fruchtige Nase, ich hätte es intensiver erwartet nach Mango und Maracuja.

Der Antrunk ist spritzig und sofort leicht herb, säuerliche Fruchtnoten nach Zitrus beginnen das Bier. Erst später kommen dann doch noch ganz leichte Maracuja-Noten durch.

Das ist jetzt nicht das Bier, das ich vom Geschmack erwartet habe. Insgesamt wenig fruchtig, dafür eher grasig und nach hinten raus etwas malzig. Die nachhallende Herbe schließt das Bier zumindest gut ab. Trotzdem etwas enttäuschend, wie das Shipa El Dorado.

Bewertet am