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Beer like star Hösl Urstoff

  • Typ
  • Alkohol 5.1% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Dieses Bier ist nicht glutenfrei
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 79% von 100% basierend auf 2 Bewertungen und 1 Rezension

#1845

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 2 Bewertungen
81% Avatar von Schluckspecht
78% Avatar von tonne

81% Mild, aber frisch und aromatisch

Avatar von Schluckspecht

"Urig - würzig" - viel mehr Informationen gibt mir die Privatbrauerei Hösl zum Hösl Urstoff nicht auf den Weg. Abgefült in eine 0,5-Liter-Bügelflasche, kommt das oberpfälzische Untergärige auf 5,1 % vol. Alkohol. Wer beim Stichpunkt "urig" an ein dunkleres Bier gedacht hat, wird enttäuscht: Im Glas präsentiert sich ein filtriertes Gelbgld mit kompakter, zügig schwindender Schaumkrone. Optisch würde ich es als Export oder Märzen einsortieren - für alles Andere fehlt es an Farbe.

Sehr mild fällt der Duft aus: Apfelsüße mit etwas (leicht angeröstetem) Getreide, Stroh, Heu und Honig. Hopfen soll angeblich auch verbraut worden sein, aber die Nase findet ihn nicht. Spritzig, malzig und tendenziell süß legt das Urstoff unspektakulär, aber ganz angenehm los. Getreidenoten sind erkennbar. Dann endlich zeigt sich der Hopfen mit einer grasig-harzigen Attitüde. Es formiert sich ein mittelvollmundiger, spritziger und durchaus aromatischer Körper, der seine Malzsüße gut einzusetzen weiß für die Süffigkeit. Der Hopfen spielt mit einer filigranen Aromatik aus floralen, citrusfruchtigen und sogar tropischen (Ananas, Melone) Noten. Der Geschmack ebbt ab, es geht in den grasig-würzigen, leicht säuerlichen, kräuterig-frischen Abgang. Das Malz verschwindet, übrig bleibt eine handfeste Bitterkeit. Im Finale hat der Hopfen auch im aromatischen Sinne noch Kraft.

Nach dem Duft hatte ich schon befürchtet, dass es wieder so eine trostlose, langweilige Veranstaltung wird. Aber das Hösl Urstoff hat eine stimmige Linie gefunden und auch beibehalten. Trotz einer gewissen Hopfenbittere ist es auf der (elegant) aromatischen Seite unterwegs. Aus der nicht übertriebenen Süße entwickelt sich zudem eine angemessene Süffigkeit, der lediglich die etwas schroffe Karbonisierung im Wege steht. Die Urigkeit lebt das Urstoff nicht wirklich aus - vielmehr zeichnet es sich durch Frische und eine elegante Aromatik aus, die in erster Linie aber nicht vom Malz gezeichnet wird. Urig - nein. Würzig ist es jedoch fraglos.

Bewertet am