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Beer like star Hauf Festbier

  • Typ Untergärig, Märzen/Festbier
  • Alkohol 5.4% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Dieses Bier ist nicht glutenfrei
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 58% von 100% basierend auf 1 Bewertung und 1 Rezension

#2037

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung
58% Avatar von Schluckspecht

58% "Interessant"

Avatar von Schluckspecht

Die brauereieigene Webseite verkündet zum Dinkelsbühler Hauf-Bier Festbier: "Das Dinkelsbühler Kinderzechbier". Ich habe keine Ahnung, was das heißt. Dürfen sich jetzt auch Kinder am flüssigen Gold laben? Ich weiß nur, dass ein Festbier (in diesem Fall mit typgerechten 5,4 % ABV) malzbetont und besonders süffig zu sein hat. Mehr geben weder Flasche (0,5-Liter-Euroflasche mit Halsbinde und ohne Rückenetikett) noch die Webseite preis.

Blank filtriert und in einem kräftigen Goldgelb (mit Tendenz ins Altgold) steht das Hauf Festbier vor mir. Darauf präsentiert sich eine cremige, weiße Schaumkrone von recht beachtlicher Stabilität. Der malzbetonte Duft lässt - typisch Festbier - Hopfen vermissen. Stattdessen riecht es nach etwas muffigem, honigsüßem, leicht fruchtigem Malz - erinnert mich an meine Kindheit, wenn ich gezuckerte Cerealien in Milch aufgelöst habe. Nicht ganz mein Fall, ehrlich gesagt...

Der leicht metallische Antrunk macht es ein wenig besser, aber so richtig überzeugen kann er mich nicht. Malz, Süße und Fruchtigkeit sind da, doch es wirkt zunächst ein wenig platt und uninspiriert. Die im Duft erfassten Misstöne sind auch geschmacklich teilweise vorhanden und trüben das Bild. Getrübte Freude auch beim nicht sonderlich weichen Brauwasser, so dass das Mundgefühl immer etwas blechern erscheint. Dennoch geht der malzige, angenehm fruchtige und mildsäuerliche Körper geschmacklich in Ordnung. Man kann ihm aber auch etwas Wässrigkeit attestieren, was man sich bei keinem Festbier/Märzen wünscht.

Entfernt im Hintergrund sind blumige und minimal zitronige Hopfennoten zu erfassen, was auf Aromahopfen deuten lässt. Eher aber noch bilden sich feinherbe Hopfennoten heraus, die dann auch den recht süßen, etwas "karottigen" und leicht pelzigen Abgang begleiten. Final kommt dann auch die Eingebung, dass auch der (malzige) Duft als "karottig" umschrieben werden kann. Dahingehend bin ich ziemlich enttäuscht, denn unter einem gelungenen Festbier stelle ich mir etwas völlig anderes vor. Immerhin aber wird es im letzten Drittel etwas kernig, was ich wiederum positiv werte.

Zielverfehlung? Nicht ganz, als Festbier kann der Sud durchaus durchgehen, da diese lässige Süße und Malzbetonung vorhanden ist und kein anderer Bierstil wirklich zutreffend wäre. Er geht aber gewissermaßen eigene Wege. "Interessant" wäre noch die löblichste, diplomatischste und diskreteste Beurteilung. Da ich Festbiere und Märzen aber besonders schätze, bin ich dennoch massiv enttäuscht, zumal es auch etwas an der sonst so typisch fulminanten Süffigkeit hapert. Ein Kandidat für eine zweite Chance.

Bewertet am

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