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Beer like star Frenzel-Bräu Dunkles

  • Typ Untergärig, Dunkles
  • Alkohol 5% vol.
  • Stammwürze 13%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 86% von 100% basierend auf 1 Bewertung und 1 Rezension

#30629

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung
86% Avatar von Schluckspecht

86% Frenzel's #2: Das verspielte Dunkle

Avatar von Schluckspecht

Vom Drei-Mann-Betrieb in Bautzen, wo noch per Hand jede Flasche einzeln abgefüllt wird (!), stammt dieses Dunkle mit moderaten 5,0 % Alkoholgehalt - sozusagen der Gegenspieler zum Pils und der kleine Bruder des Tyranno Saurator-Bockbieres. Dunkel ist das Bier in der Tat, obgleich im Gegenlicht ein rötliches Dunkelbraun durchschimmert. Die Hefetrübung liegt im mittleren Bereich, so dass die kräftige, feinperlige Karbonisierung ins Auge sticht. Der beigefarbene Schaum steht wie eine Eins und würde auch exzellent zu einem Stout exzellent passen.

Der verspielte Duft lässt etwas Aromahopfigkeit entdecken, die mir vom Pils bekannt vorkommt. Aber dazu gesellt sich eine feine Röstmalznote mit schokoladigem Touch und etwas Kaffeearoma. Doch ganz zu dunkel wie es aussieht, riecht es gar nicht einmal. Vorteil oder Nachteil? Der dezente, recht schwach ausgeprägte Duft weiß dennoch zu überzeugen.

Was man schon sah, bestätigt sich im Trunk: Die Kohlensäure perlt fein und ist in guter Dosierung vertreten. Richtig schön weich gibt sich das Wasser zu erkennen, das Mundgefühl gefällt. Feine Röstnoten zeigen sich bereits im Antrunk, jedoch fügen sie sich brav im Dickicht aus Fruchtigkeit, Karamellsüße und Säure unter. Eine vollmundige Angelegenheit. Im angenehm süßen, malzigen Körper intensiviert sich die beerige Fruchtnote. Wenn ich mich nicht täusche, ist auch etwas Birne und Aprikose dabei. Der Abgang schließt das Dunkle absolut würdig ab: Optimal dosierte Hopfenbitterkeit, schöne Röstmalznote, entspannte und vorantragende Karamellsüße. Toll! Vor allem lässt sich sagen, dass das Dunkle sich mit der Zeit immer besser erschließt und sich die Aromenvielfalt zunehmend deutlicher zeigt. Die Süffigkeit ist grandios, doch lohnt sich bei diesem Bier der Genuss weitaus eher.

Mit einer etwas höheren Stammwürze würde daraus ein spitzenmäßiges Bockbier werden - und genau solches gibt es mit dem Tyranno Saurator ja auch. Der kleine Bruder steht diesem praktisch nicht nach und serviert eine verspielte, karamellmalzbetonte Fruchtigkeit und Süße, die sich harmonisch mit präzisen, nuancierten Röstmalznoten verbinden. So richtig röstmalzig wird es allenfalls im Abgang - aber dann lässt es sich gewiss nicht mehr leugnen, dass es ein hervorragendes Dunkles ist.

Bewertet am

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