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Beer like star Crew Republic X 6.1 Imperial Red

  • Typ Obergärig, Imperial IPA
  • Alkohol 7.6% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 89% von 100% basierend auf 1 Bewertung und 1 Rezension

#32231

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung
89% Avatar von Schluckspecht

89% Rot, intensiv und verführerisch

Avatar von Schluckspecht

Crew Republic lässt uns wieder an seinen Experimenten teilhaben. Das Experimental-Bier X 6.1 Imperial Red würde ich mit seinen 7,6 % vol. Alkohol und recht kräftigen Hopfennoten als Imperial IPA einsortieren. Wie es der Name ankündigt, steht es rötlich im Glas und leichtet im Gegenlicht verführerisch. Mit geübtem Auge sind dann im trüben Bier feinste Schwebstoffe erkennbar, die auf intensive Hopfung hindeuten. Der beige-gelbe Schaum ist von eher grobporiger, cremiger Struktur, schrumpft jedoch ziemlich schnell zusammen. Am mangelnden Hopfen kann die mäßige Schaumstabilität wohl nicht liegen.

Denn der Duft eines typischen IPA verrät den engagierten Einsatz aromatischer Hopfensorten, die trotz der hohen Stammwürze noch kräftig zur Geltung kommen. Eingesetzt wurden hier die amerikanischen Hopfensorten Columbus, Cascade und Centennial, beim Malz bediente man sich am Pilsener Malz, Crystal und Dark Crystal. Der zuckersüße, fruchtige, frische und leicht blumige Duft serviert gesüßte Himbeere, Erdbeere, Zitrone und Karamell, abgerundet durch etwas Würze und Pfeffrigkeit im Hintergrund.

Malzig, spritzig, süß und beerenfruchtig legt das Imperial Red los. Es vergehen nur Sekunden und der Hopfen zeigt, dass er es auch bitter kann. Ein angenehm süßer, ausgewogener Malzkörper sorgt für eine gelungene Basis für die überraschend kräftigen, dominanten Hopfennoten. Nunmehr geht es eher in Richtung Harz, Pinie und Kräutern, es wird gar ein wenig pfeffrig. Die Fruchtaromatik erweitert sich im Körper durch saftige Orange, die wiederum in Bitterorange und Grapefruit mündet. Recht herb, durchaus auf einem Level mit einem britischen ESB, endet das Imperial Red. Das experimentelle Bier zeigt also bei aller Hopfenaromatik auch allerhand Alphasäure, welches es zum waschechten (Imperial) IPA adelt. Auffällig ist, dass eine ordentliche Portion Restsüße mit einer gewissen Klebrigkeit übrig bleibt. Trotz des hohen Alkoholgehaltes, der sich hier gewiss nicht verheimlicht, liegt eine beachtliche Süffigkeit vor. Das ist sicherlich auch der hohen Frische zuzuschreiben.

Mit diesem Experiment kann ich wirklich schon wunderbar leben. Zumindest erkenne ich auf den ersten, zweiten und auch auf den dritten Schluck keine greifbaren Mängel oder Verbesserungsmöglichkeiten. Sowohl Malz als auch Hopfen leben hier hoch und bildet geschmacklich eine grandiose Einheit. Von mir aus kann Crew Republic schon direkt über eine Übernahme ins Standardsortiment nachdenken...

Bewertet am

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