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Beer like star Colditzer Schwarze Sau

  • Typ Untergärig, Dunkler Bock
  • Alkohol 6.5% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 82% von 100% basierend auf 1 Bewertung und 1 Rezension

#38391

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung
82% Avatar von Schluckspecht

82% Samtig und schokoladig

Avatar von Schluckspecht

Für das Waldhaus Colditz in Sachsen hat die Lebenshilfe Halle e.V. ein 6,5 % vol. Alkohol starkes und unfiltriertes Bockbier eingebraut, welches aufgrund der dunklen Farbe als "Schwarze Sau" bezeichnet wird. Und das durchaus berechtigt: Im Glas zeigt sich ein halbtrübes, dunkles Kastanienbraun, welches ohne Gegenlicht durchaus in Richtung Schwarz tendiert. Hellbraunen, feinporigen, wenig stabilen Schaum gibt es darüber.

Frische Hefenoten, rote Früchte (Kirsche, Erdbeere, Pflaume) und Schokolade zeichnen den malzlastigen Duft aus. Viel Hopfen zeigt sich nicht, aber das passt hier. Der Geschmack folgt identisch dem Duft und damit steigt die Schwarze Sau ziemlich spritzig ein. Die schokoladigen Noten werden durch den Alkohol angeschoben, dem wiederum dunkle Trockenfrüchte wie zum Beispiel Pflaume folgen. Durch die weitgehend geschmacksneutrale Hefe ergibt sich ein cremig-vollmundiger, weicher Körper, der mit diesen feinfruchtigen Schokoladennoten besticht. Eine Alkoholpraline schmeckt kein Stückchen besser. Der Alkohol ist da, aber er integriert sich bestens. Die Süße und die gelassene Hopfengrasigkeit stimmen harmonisch dazu ein. Richtig schön röstmalzig wird es dagegen im Abgang, der an röstige Brotkruste erinnert. Der Hopfen steuert wenig Bittere bei, so dass auch im Finale das Malz klar dominiert. Etwas Säure schwingt nach. Hier wäre durchaus noch mehr Hopfigkeit drin gewesen, aber das dunkelmalzige Ensemble macht einen wirklich guten Eindruck.

Das ist so ganz und gar keine Wildsau, sondern eher sanft und friedlich. Der Dank gilt hier auch der Hefe. Typische Bockbiernoten werden jedoch genauso abgedeckt wie die Röstmalzigkeit, die hier in erster Linie verzückende Schokoladennoten liefert. Ausgewogen süß, leicht alkoholisch und angenehm: Die Colditzer Schwarze Sau schmeckt noch nach Handwerk. Qualitativ ohne Makel präsentiert sich ein harmonischer, dunkler Bock, der sich eher zum Genießen lohnt.

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