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Beer like star Černá Hora Páter Pivo Světlý Ležák

  • Typ Untergärig, Lager
  • Alkohol 4.4% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 61% von 100% basierend auf 3 Bewertungen und 2 Rezensionen

#6164

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 3 Bewertungen
68% Avatar von goldblumpen
64% Avatar von MichaelF
51% Avatar von Schluckspecht

51% Freudloses Lagerbier

Avatar von Schluckspecht

Mit lediglich 4,4 % vol. Alkohol knüpft das Černá Hora Páter Pivo Světlý Ležák an andere tschechische Biere an - wie etwa das weltberühmte Pilsner Urquell. Und auch dieses helle Lagerbier kommt ohne Zucker. Der recht intensive Duft zeigt sich trotzdem sehr karamell- und honigbetont, auf dessen Ausprägung grasig-erdiger Hopfen lauert. Nach Leichtbier riecht es nicht, aber so kennt man die Tschechen. Im Glas zeigt sich ein kräftiges Gelbgold mit äußerst grober Kohlensäure und weißem, sahnigem Schaum von mäßiger Stabilität.

Malzbetont mit Karamell, Honig und einer leichten Metalligkeit steigt das Lagerbier grobperlend, wenig rezent und recht neutral ein. Das (bzw. der) Páter sucht die Mitte und findet eine herb anmutende Malzigkeit. Die Fruchtnoten erscheinen trocken wie bei einem Bockbier. Das Karamell kann sich nicht so recht austoben, so sehr es sich auch anstrengt. Daher wirkt der gar nicht mal so lasche Körper unnötig trostlos und relativ alkoholisch (subjektiv zweifellos über 5 % ABV). An diese weniger feine Bitternis schließt neben getreidiger Malzigkeit eine gewisse Säure an, die das Helle final noch ein wenig unrund und uneinladend erscheinen lässt. Hier mangelt es etwas an Profil und Qualität. Wenigstens ist die Süffigkeit nicht so schlecht, so dass dieses eher streng anmutende Lagerbier mit seiner medizinisch-bitteren Note am Ende doch noch zügig weggekippt werden kann. Mit Genuss hat es für mich weniger etwas zu tun.

Entweder habe ich ein unrundes, zweifelhaft gelagertes Exemplar erwischt (das aber immerhin noch gut 2 Monate haltbar ist); oder aber das helle Lagerbier von Černá Hora taugt nicht viel. Ich mag und schätze es, wenn ein Bier herb und kräftig auftritt, aber hier empfängt mich Bitterkeit, ohne dass ich dafür das passende Hopfenaroma erhalte. Es ist müßig nun zu erwähnen, dass das bzgl. Alkoholgehalt vergleichbare Pilsner Urquell um Längen besser ist.

Bewertet am

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64% Ein harmonisches Bier aus Tschechien

Avatar von MichaelF

Dieses Bier wurde nach dem Pater V.Ševčík benannt, der mit der Gründung einer Kapitalgesellschaft der Brauerei Ende des 19. Jahrhunderts in wirtschaftlichen Nöten zur Seite stand. Im Glas zeigt es sich in einem hellen Gelb mit einer optisch ansprechenden Schaumkrone und riecht nach Getreide und süßem Malz. Der Einstieg beginnt süßlich, wird nach und nach aber von einer ordentlichen Getreidenote überdeckt. Hinzu kommt eine unterschwellige Bitterkeit, die gut mit den süßlichen Noten harmoniert. Der Abgang ist wiederum hauptsächlich malzig und nur wenig bitter.

Das Cerna Hora Pater ist kein tiefgründiges Bier, bei dem man vor lauter Aromen gar nicht weiß, welches man zuerst genauer ergründen soll, bietet sich jedoch als frische, unkomplizierte und harmonische Variante eines tschechischen Bieres an. Der Schwerpunkt liegt auf getreidigen, bisweilen etwas brotig wirkenden Aromen, die von einer gut abgestimmten Bitterkeit begleitet werden.

Bewertet am