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Beer like star BrewDog Pale Ale

  • Typ Obergärig, Pale Ale
  • Alkohol 4.2% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 64% von 100% basierend auf 2 Bewertungen und 1 Rezension

#36149

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 2 Bewertungen
68% Avatar von Schluckspecht
60% Avatar von dabri

68% Ein Hauch von West-Coast-Flair im britisch-schlanken Sud

Avatar von Schluckspecht

Ich wollte das BrewDog Pale Ale erst zu vorherigen Sorten wie dem Indie Pale Ale sortieren, aber offenbar handelt es sich eben wirklich um eine Neuinterpretation (seit April 2020 im Handel). Man schreibt von einer Hommage an den Bierstil des 21. Jahrhunderts und der Begriff "West Coast Classic" schlägt die Brücke zum verwendeten amerikanischen Hopfen, der Noten von Pinie und Zitrus bringen soll. Mit dabei ist auch deutsches Gerstenmalz. Eher untypisch für ein Pale Ale: Hefe steht noch vor Hopfen in der Zutatenliste. Wenn man den bierbrauenden Schotten aus Ellon etwas nicht vorwerfen kann, dann ist es fehlendes Selbstbewusstsein. Das BrewDog Pale Ale soll als Bilderbuchvorlage aller Pale Ales dienen.

Optisch gehe ich da schon einmal durchaus d'accord. Opaleszierend hefetrüb - wenn man genauer hinschaut, entdeckt man feinste Hopfenreste - steht es in einem hellen Orange mitsamt sahnig-cremiger, altweißer Schaumkrone im Glas. Der exotische, dezent blumige Duft erinnert an Ananas, Zitrone und Pinie. Dass nur 4,2 % vol. Alkohol und entsprechend wenig Stammwürze vorliegen, spielt für die Nase keine Rolle. In diesen Duft kann man sich wahrlich verlieben...

Zwischen Sanftmut und Härte entscheidet sich der schlank gehaltene, mildsäuerliche und betont hopfenaromatische Körper. Vor allem Citrusfrucht ist schnell dabei, allen voran Zitrone und Limette. Aber auch etwas Ananas zeigt sich. Das nicht gerade mächtige Mundgefühl entlarvt den niedrigen Alkoholgehalt. Geschmacklich wird eine saubere, leicht säuerliche Citrusfruchtigkeit abgespult, die weder überrascht noch begeistert. Hinzu kommt eine wirklich nur hauchdünn angeschnittene Pinienwürzigkeit. Etwas ausgefallener wird das Pale Ale erst im Abgang mit leicht angetoasteten Biscuitnoten und einer herben, kräuterigen Kernigkeit, die an Chicorée erinnert. Grapefruitnoten dürfen natürlich ebenfalls nicht fehlen. Je länger man sich mit dem Pale Ale beschärftigt, desto mehr weiß sich eine gewisse Bitterkeit festzusetzen. Aus der Einsteigerfreundlichkeit erwächst also ein durchaus charakterstarkes Bier.

Intensivität darf man durchweg nicht erwarten, aber das BrewDog Pale Ale macht einen ordentlichen, fehlerfreien Job. Für den schottischen, eher ernsten Grundcharakter fehlt mir allerdings für eine bessere Bewertung ein tieferer, vollmundigerer Körper - oder wahlweise Süße statt Säure. Ansprechend bleibt die Geschichte dennoch...

Bewertet am

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