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Beer like star BrewDog Black Tokyo Horizon

  • Typ Obergärig, Stout
  • Alkohol 15.2% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 0°C
  • Biobier nein
  • Hefetrüb
  • Dieses Bier ist nicht glutenfrei
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 75% von 100% basierend auf 3 Bewertungen und 2 Rezensionen

#5721

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 3 Bewertungen
90% Avatar von tonne
87% Avatar von Noxi
48% Avatar von goldblumpen

48% Heftig, kräftig

Avatar von goldblumpen

Bei diesem Bier möchte ich mal meinem Vorbewerter "Noxi" danken, dass er die Aromen so schön aufgezählt hat, denn ich habe echt Probleme damit. Das Wort "heftig" trifft es am besten. Es ist ein Bier, dass derartig schwer ist, dass man es nur in kleinen Mengen genießen kann, sonst wird man von den alkoholgeschwängerten Aromen überrollt.
Um überhaupt etwas zu schmecken, habe ich meines zur Hälfte mit Mineralwasser gestreckt und dazu einige Stücke Schokolade verdrückt. Dann erhielt ich ein halbwegs süffiges Bier. Immerhin wollte ich es ja nicht wegschütten, da es doch einiges gekostet hat (zumindest meiner Frau, die es mir zum Geburtstag gekauft hatte - an dieser Stelle danke an Vasilinka).
Also die verdünnte Version ist noch immer voller als jedes Guinness.
Ein Bier das man eigentlich grauslich findet, aber aufgrund der netten Entstehungsgeschichte und Verpackung und des recht happigen Preises gut finden muss.
Ich würde es niemanden empfehlen der nicht dezidiert auf extrem starke schwarze Bier steht. Für Freunde von (auch geschmacklich) extra starken Imperial Stouts sehe ich aber eine Daseinsberechtigung.

Bewertet am

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87% Heftiges, aber interessantes Imperial Stout

Avatar von Noxi

Das Imperial Stout von den drei Brauereien Brew Dog, Mikkeller und Nogne-Ø ist laut Brew Dog Seite eine Mischung der jeweiligen typischen dunklen Bierstile, dem Nogne Dark Horizon, Mikkellers Black und Brew Dogs Tokyo.
Bereits 2010 gab es eine Ausgabe davon, damals noch mit 16% Alkohol. Diesmal etwas weniger stark. ;), es hat 75 IBU und ist damit für ein Stout relativ bitter. Empfohlene Trinktemperatur liegt bei > 12°, ignoriert die 0° links (die Datenbank mag wohl kein >-Zeichen).
An Malzen wurden verwendet: XP, Carafa Special Type 1, Flaked Oats, Smoked, Crystal 150
Hopfen: Columbus, First Gold, Motueka, Hersbruck.

Das Bier im Glas: pechschwarz kommt es daher, mit einer braunen, cremigen Schaumkrone, die sich aber natürlich aufgrund des hohen Alkoholgehalts nicht lange hält.
Nase: süßlich-malzig, schwer, der Alkoholgehalt lässt sich schon erahnen, ohne in der Nase zu stechen. Süßes Trockenobst, leicht speckige Rauchnote, milde Säure, etwas Karamell und Kakao, vielleicht auch ein Hauch Vanille. Sehr komplex und vielversprechend.
Der Antrunk süß, ölig, auch leicht säuerlich, dann einfach erst mal heftig, malzig, eine ausgeprägte, rauchige Bittere, süßer, trockener Kakao. Der erste Schluck geht einem ziemlich warm die Kehle runter, fast schon wie bei einem Likör.
Nachtrunk: süß und trocken-bitter, das sind die beiden Aromen, die einem lang auf der Zunge bleiben, die fast ein wenig pelzig wird.

Insgesamt geschmacklich recht vielseitig, süße Trockenfrüchte (Datteln, Pflaumen o.ä.) harmonieren mit Schokolade, dazu dann eben eine recht ausgeprägte, für ein Stout nicht so typische rauchige, leicht speckige Bittere. Das Bier hat einen schweren Körper, der bei dem Alkoholgehalt auch nicht verwundert.
Die Flasche kostet in Deutschland stolze 19,90 Euro (und auch in Pfund ist es nicht günstiger) und ist mit Sicherheit nicht jedermanns Sache. Für eine besondere Gelegenheit und Liebhaber charakterstarker Biere aber durchaus eine lohnenswerte Investition!

Bewertet am