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Beer like star Berliner Berg Stout

  • Typ Obergärig, Stout
  • Alkohol 5.9% vol.
  • Stammwürze 14%
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 12-13°C
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 75% von 100% basierend auf 1 Bewertung und 1 Rezension

#36323

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung
75% Avatar von Schluckspecht

75% Modernes, schlankes Stout

Avatar von Schluckspecht

Aus Brauwasser, Gerstenmalz, Weizenmalz, Hopfen und Hefe wird in Hohenthann von den Händen des Berliner Berg Brauteams ein 5,9 % vol. Alkohol kräftiges Stout, welches dominante Röstaromen verspricht. Trotz immerhin 30 IBU sollte das Malz klar im Vordergrund stehen. So zeigt es sich dann auch im Glas röstmalzbetont dunkel: Hefetrübes Dunkelbraun, viel lockerer brauner Schaum on top. Nicht ganz so gut ins Bild passen die Hefebröckchen, die sich am Glasboden absetzen.

Hefig säuerlich und röstmalzig nach Kaffee und dunkler Schokolade präsentiert sich das Stout in der Nase - den Stil erkennt man problemlos blind. Schwer zu sagen aber, ob nun Kaffee oder doch die Schokolade überwiegt. Bei der Säure wäre etwas weniger meiner Meinung nach mehr, aber so erscheint das Röstmalz eben auch alles andere als muffig.

Der Antrunk legt röstmalzig, schlank und leicht säuerlich los - erst mit zunehmender Temperatur wird es etwas cremiger. Man schreibt von einer "fragilen Süße", die ich dem schokoladigen Körper zuordne und dort auf Toffee, etwas Frucht (Kirsche, Pflaume?) und einen Hauch Vanille stößt. Eigentlich ganz nett. Bis hierhin wohnt das Berliner Berg Stout auf der eher lebendigen, frischen Seite. Dankbarerweise übertreibt es die Säure nicht.

Dann wird auf dieser filigranen Süße eine grasige Bitterkeit mitsamt röstmalziger Eindrücke nach Kaffee ausgetragen, die das Stout etwas gesetzter erscheinen lässt. Überraschenderweise bleibt die Frische bewahrt. Die oberflächige, am Gaumen haftende Bitterkeit erinnert mich an Salatgurke mit Schale. Das etwas Knackiges. Dadurch und durch den schlanken Charakter wirkt das Berliner Berg Stout erfrischend anders und absolut modern interpretiert. Die 14 °Plato Stammwürze würde ich niemals erraten. Ein wenig zu schlank ist es also geraten. Aber irgendwie gleichen das der feine Geschmack und die säureforcierte Frische aus...

Mir schmeckt es, obwohl der klassische Stil nicht getroffen wurde - vielleicht eben auch völlig bewusst. Ich kann aber auch dem modernen Stil viel abgewinnen, der auch den Hopfen mal zu Wort kommen lässt und den Mund nicht voller Malz stopft. Die Zutaten sind sauber aufeinander abgestimmt und auch die (minimal überdurchschnittliche) Säure fügt sich bestens ein.

Bewertet am

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