Biere

Brauereien

Erfolglos gesucht?

Neue Brauereien und Biere aufnehmen

Beer like star Bad Santa Christmas Special 2021

  • Typ Bockbier
  • Alkohol 6.2% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 65% von 100% basierend auf 3 Bewertungen und 2 Rezensionen

#37771

Anzeige

Probier mal

Wenn Du angemeldet bist, kannst Du hier Deine Probier-Vorschläge einsehen und ändern.

Du hast dieses Bier noch nicht bewertet

Die Verkostungsanleitung und der Bier-Bewertungsbogen helfen beim Verkosten.

Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
A
B
C
D
65%
E
F
G
H
I
J
Bewertungsdetails
Basierend auf 3 Bewertungen
88% Avatar von goldblumpen
55% Avatar von Schluckspecht
54% Avatar von tonne

88% Ho, ho, ho-rtes feines Bier

Avatar von goldblumpen

Kalea-Bieradventkalender 24.12.2021 (Hofer-Version) Das diesjährige Weihnachtsbier ist ein dunkler Bock, der wunderbar passt. Er hat einen intensiv fruchtig-beerigen Körper, der gepaart mit einer ordentliche Malzsüße ein harmonisches Gefühl im Gaumen und im Bauch erzeugt. Es bietet einen Aromenbogen von Erdbeere, Kirsche, Karamell und Glühweingewürzen. Hat mir und meinen Trinkkumpanen sehr gut geschmeckt.

Bewertet am

Anzeige

55% Für den Schädel danach...

Avatar von Schluckspecht

Das Bad Santa Christmas Special ist traditionell das letzte Bier im Kalea Adventskalender und wird jedes Jahr von einer anderen Brauerei exklusiv für Kalea gebraut. Dieses Mal ging die Reise nach Traunstein zur Privatbrauerei Schnitzlbaumer, die einen festlichen, dunklen Weihnachtsbock kreiert hat. Mit 6,2 % vol. Alkohol liegt es gleichauf mit dem ebenfalls dunklen Bernhardus Bockbier. Purer Zufall, ein ähnliches Rezept oder sogar trotz proklamierter Exklusivität das gleiche? Da ich das Bernhardus allerdings noch nicht kenne, kann ich keine Vergleiche ziehen.

Los geht's: Der Kronkorken fliegt weg und minimales, undramatisches Gushing zeigt sich. Im Glas richtet sich der Blick auf ein lupenrein filtriertes Mahagonibraun mit hellbrauner, feiner, zügig schwindender Schaumkrone. Der süße Malzduft streift Aromen von Karamell, Nuss, Biskuit, Pumpernickel und Kakao an. Die Heimat des Bieres ist schon in der Nase klar erkennbar. Den Hopfen muss man lange und vergeblich suchen. Zumindest aber fällt der höhere Alkoholgehalt zunächst nicht auf, das weihnachtliche Bockbier könnte auch ein normales oberbayerisches Dunkel sein. Dörrobstnoten werden zum Beispiel nur sehr schwach angedeutet. Unterm Strich ist der Duft nicht gerade sensationell und ziemlich unterwältigend.

Sehr sprudelig - für mich eindeutig zu viel bei einem Bockbier - und malzig geht es mit durchaus gefälliger, aprikosiger Süße zum ersten Schluck. Eine unterschwellige Säure attackiert ab der ersten Sekunde die Zunge, obgleich das malzige Bockbier so gesehen nicht wirklich säuerlich schmeckt. Mit leichten Alkoholnoten werden nussig-schokoladige, leicht brotige Noten angeboten, die in erster Linie an ein oberbayerisches Dunkel erinnern. Simpel und geradlinig. Dem vollmundigen Körper fehlt dafür Tiefe und der Hopfen. An der malzigen Ausgewogenheit aus angenehmer Röstmalzigkeit und nicht übertriebener Süße kann man jedoch Gefallen finden. Wenn nur eben diese störende Säure nicht wäre... Im Abgang kommt zunächst etwas Bittere durch Röstmalz und Hopfen auf, wobei Letzterer hier aromatisch nicht unbedingt Glanzpunkte setzt. Er zeigt sich harzig bis leicht seifig mit immer weiter intensivierender, schroffer Bittere, die schon beinahe ins Medizinische reicht. Da geht dem Bad Santa etwas die Eleganz flöten. Viel Weihnachtlichkeit erkenne ich geschmacklich übrigens nicht.

Für einen kurzen Moment kann ich mit dem weihnachtlichen Bockbier der Privatbrauerei Schnitzlbaumer durchaus etwas anfangen, aber die Kritikpunkte sind am Schluss dann doch einfach zu viele. Der süßlich-vollmundige, malzgeladene, zunehmend dörrobstig-alkoholisch gehaltene Körper ist noch die beste Seite, während im Einstieg eine interessante Note fehlt und der Abgang zu ungehobelt mit der Bittere umgeht, so dass es fast schon medizinisch und seifig wird. Ich mag es wirklich gerne herb, aber das ist kein Bockbier nach meinem Geschmack. Alkoholgehalt und Stammwürze machen hier nicht wirklich etwas daraus - dann kann man es auch sein lassen. Aus der Süße wiederum gedeiht wegen der Harmonieschwächen keine hohe Süffigkeit. Sorry, aber das geht nachweislich besser!

Bewertet am