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Beer like star Auenseer Keller

  • Typ Untergärig, Kellerbier
  • Alkohol 5.8% vol.
  • Stammwürze 13.2%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 55% von 100% basierend auf 1 Bewertung und 1 Rezension

#29198

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung
55% Avatar von Schluckspecht

55% Ungewöhnlich hopfenherbes Kellerbier

Avatar von Schluckspecht

Das Auenseer Keller sowie sein Bruder, das Helle, sind Neuerscheinungen im günstigen Preissegment. Das Etikett vermeldet geheimnisvoll nur: "Gebraut und abgefüllt für Klausner Getränke- und Vertriebsgesellschaft, Einsiedler Hauptstraße 144, 09123 Chemnitz". Wo es genau gebraut wird, wird also nicht verraten. Zufällig aber stimmt die Adresse exakt mit der der Einsiedler Brauerei überein. Und eben jene hat auch ein Zwickelbier mit 5,8 % vol. Alk. im Angebot, dessen Zutaten (einheimische Rohstoffe, frisches Brunnenwasser) sich soweit auch decken. Man könnte also vermuten, dass hier eventuell sogar das gleiche Bier unter einem anderen Label abgefüllt wird. Was genau das Bier mit dem Auensee (Leipzig) zu tun hat, bleibt sein Geheimnis.

Optisch ist es ein typisches Kellerbier mitsamt starker Hefetrübung, schön ausgebildeter feinporiger Blume und honigfarbenem Antlitz. Was mir auffällt, ist die verzögert einsetzende Homgenisierung, so wirkt das Keller ein wenig matschig. Der Duft spielt mit grasigen, kernigen Hopfennoten, die den ausgewogenen Malz- und minimal bananigen Hefecharakter leicht übertönen.

Ziemlich säuerlich und ohne malzige Wucht steigt das Kellerbier unerwartet hopfenbetont und trocken ein. Wären die ausgeprägten Hefenoten nicht vorhanden, hielt man es fast für ein Kellerpils. An die grasigen Hopfennoten kann man sich auch im cremigen Körper gut gewöhnen - an die etwas zu hohe Säure weniger. So schmeckt es ziemlich unrund. Das leicht untergeordnete Malz serviert Noten von Brot und Karamell. Im Abgang setzt sich eine kräftige Hopfenbitterkeit fest, die ebenso unüblich für ein Kellerbier ist wie der hopfenbetonte Einstieg.

Nunmehr bezweifle ich stark, dass es sich um das gleiche Bier handelt. Die fruchtige Lieblichkeit, die ich dem Einsiedler Zwickelbier attestierte, fehlt hier praktisch völlig. Mit einem anderen Hopfen kann man das günstig angepriesene Bier günstiger herstellen - und der neue Markenname schafft die passende Abgrenzung. An den Rohstoffen (weiches Brauwasser, edles Malz, knackiger Hopfen) gibt es wenig zu meckern, nur an der Zusammenstellung hapert es...

Bewertet am

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