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Beer like star AleBrowar El Fruto

  • Typ Obergärig, Double IPA
  • Alkohol 8% vol.
  • Stammwürze 20%
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 7-9°C
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 81% von 100% basierend auf 1 Bewertung und 1 Rezension

#34104

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung
81% Avatar von Schluckspecht

81% Dieser El Fruto steht in vollstem Saft

Avatar von Schluckspecht

Das gelb-orange-grüne Etikett mit dem verschwitzten, manischen Wrestler fällt schon auf, muss man sagen. Hinter der Maske, hinter El Fruto, versteckt sich ein 'Hazy Juicy Double IPA'. 'Hazy' steht im Sinne eines New England IPAs für 'trüb/dunstig' und das 'juicy' lässt sich sogar noch leichter erklären. Neben Gerstenmalz (Pale Ale, Pilsner), Weizenmalz, Hopfen (Citra, Mosaic, Galaxy, Amarillo) und Hefe (London Ale III) kam auch Mangopüree zum Einsatz. Zur Fruchtigkeit tragen die Hopfen mit Sicherheit aber auch bei. Das Ganze hat dann amtliche 8,0 % vol. Alkohol und pfundige 20 % Stammwürze...

Flasche auf und es riecht... ganz klar nach Mango. Und wie! Im Glas setzt sich dieser Eindruck auch optisch fort: Stark getrübtes Orange, kein Schaum - optisch eher Fruchtsaft/Nektar als Bier. Im Glas duftet es sogar noch stärker nach Mango - nach Mangosaft und Mango-Sorbet, um genau zu sein. Mitunter findet man zudem Zitrone, Banane und Maracuja, das war es aber auch. Nach Bier riecht es gar nicht und auch der Alkoholgehalt bleibt gänzlich im Verborgenen.

Sehr fruchtig setzt das El Fruto mit relativ "dickem" Mundgefühl zum ersten Angriff an - absolut saftig, aber mit ausgewogener Süße. Mango und Banane sind die treibende Kraft. Es prickelt leicht auf der Zunge und erst nach und nach dringt der Alkohol durch. Wie beim Duft gilt: Das ist mehr Saft als Bier, unbedarft darf man dieses Bier nicht stehen lassen - es könnte für Verwechslungen sorgen, zumal man es mangels Schaumkrone nicht einmal sieht. Wer Mango mag, kommt auch im "saftigen" Körper voll auf seine Kosten. Etwas Banane und Zitrone sind ebenfalls im Spiel - die estrigen Noten dürften von der Hefe stammen, für die Citrusfrüchte gibt es immerhin die vier verwendeten Aromahopfensorten. Gegen Ende tendiert das El Fruto in die weißweinige Richtung - trockener werdend mit angenehmer Süße und ausgewogener Säure. Einzig beim Aufstoßen zeigt der Hopfen leichte Krallen, die Bitterkeit bleibt insgesamt jedoch zurückhaltend.

So fehlen mir insgesamt ein paar Spitzen. Es dominieren Mango und andere tropische Früchte von vorn bis hinten - und davon erstaunlich viel! Süße und Säure zeigen sich jedoch schön ausbalanciert. Was mir gut gefällt: Trotz dickflüssigem Mundgefühl und Weizenmalz gibt es keine Pappigkeit, trotz hohem Alkoholgehalt gibt es keine fauligen, übergärten Noten. Einfach gut gemacht, die Hop Heads aus Polen verstehen ihr Handwerk! Für die Sommerhitze ist El Fruto wohl etwas zu mächtig, in lauen Frühlingsnächten mit Sehnsucht nach tropischer Fruchtigkeit jedoch in Optimalbesetzung.

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