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Beer like star Pax Bräu Vollbier

  • Typ Untergärig, Lager
  • Alkohol 5.2% vol.
  • Stammwürze 12.5%
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 9°C
  • Biobier ja
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagen 3 Benutzer

Bewertet mit 78% von 100% basierend auf 7 Bewertungen und 6 Rezensionen

#6372

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 7 Bewertungen
Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung von Florian
88% Avatar von MichaelF
87% Avatar von woerdey
80% Avatar von Hirsch
80% Avatar von JeversZeuge
79% Avatar von Florian
77% Avatar von goldblumpen
53% Avatar von Bier-Klaus

80% Rezension zum Pax Bräu Vollbier

Avatar von Hirsch

Gekauft im Würzburger Kraft-Bier-Shop in der Pax-üblichen Literflasche.

Schaum: mittelporig, nicht sehr stabil
Farbe: Bernstein mit Tendenz zu Orangebraun
Geruch: maischig, malzig, säuerlich

Geschmack:
Der Antrunk überrascht den uneingeweihten durch die Portion Rauchmalz, die da enthalten sein muss. Das unterstreicht die nussige, brotige Fülle. Es geht fast ein bisschen in Richtung Lakritz. Auch eine angenehm fruchtige Säure ist gut eingebunden.
Rezenz: mittel
Der Nachtrunk ist schwächer gehopft als ich es von einem Kraft-Bier erwartet hätte. Aber es geht ja um die hohe Kunst des „gewöhnlichen“ Lagerbieres. Da sind ein paar Heu-Töne, aber die werden vom Rauch-, und vielleicht auch vom Röstmalz eher zugedeckt.

Kommentar: Ein kerniges Vollbier aus Bio-Zutaten, das nichts verkehrt macht. Süffig, voll, erdig. Wenn man das von mir gestern verkostete – und für sehr gut befundene – Rauch-Südla vom Knoblach aus Schammelsdorf damit vergleicht, stellt man sich die Preis-Frage: 75 Cent versus 2,60 fürs Seidla aus der Flasche. Beide sind sehr deliziös. Ist das eine, verkauft zu Massenbierpreisen, zu billig? Das andere zu teuer? Was ist ein gerechter Preis für gutes, handwerklich gebrautes Bier?

Bewertet am

53% Rezension zum Pax Bräu Vollbier

Avatar von Bier-Klaus

Orange-braune trübe Farbe trifft auf wenig gemischtporigen Schaum. Was sofort auffällt ist die starke Bittere im Geschmack. Es schmeckt nach angebranntem Malz bzw. angebrannter Maische, ich hatte das auch schon bei einem Sud. Inwieweit noch Hopfenbittere dabei ist, kann ich schwerlich beurteilen. Ansonsten ist es mittel vollmundig, leicht säuerlich und sehr süffig.

Jetzt würde ich gerne wissen, ob dieser Geschmack ein Unfall oder beabsichtigt war. Man kann das Bier trinken, Hochgenuss ist es keiner. Nachdem der Andreas Seufert sonst so tolle Biere hat, nehme ich mal an, dass das Bier nicht mehr in Ordnung war. Also nochmal verkosten!

Bewertet am

79% Ein Bier, bei dem man die Qualität schmeckt

Avatar von Florian

Das Vollbier von Pax Bräu kommt mit einem herrlich malzigen und rauchigen Einstieg daher. Schon beim ersten Schluck vermittelt das Bier einen qualitativen und handwerklichen Charakter. Die weiche und feine Perlage spült die zarten Aromen hoch. Letztlich kann man den ersten Eindruck auf rauchige & weiche Malzigkeit reduzieren. Der Körper ist etwas dicker, vollmundig und bietet einen dichten Aromenteppich.
Im Abgang wird das Weiche durchbrochern und es kommt etwas mehr Säure durch. Die Süße wirkt trocken und eher subtile Aromen von Chili und Harz ziehen vorbei.

Dieses Bier kann man, wie eigentlich immer bei Pax Bräu, blind empfehlen.

Bewertet am

88% Ein unerschrockener David

Avatar von MichaelF

Mein schon länger gehegter Wunsch, ein Bier dieser Brauerei zu trinken, ist mit dem Pax Bräu Vollbier endlich in Erfüllung gegangen. 2007 als Ein-Mann Betrieb gegründet will Pax Bräu ein „Leuchtfeuer der Nonkonformität in einer zunehmenden Wüste der Eintönigkeit der Großkonzernbiere“ sein. Allein dieser Sprachgebrauch hat es mir schon sehr angetan.
Das unfiltrierte Vollbier leuchtet in einem dunklen Bernstein mit einer stabilen, mittelporigen Schaumkrone und gibt ein rauch-malziges Aroma von sich. Der Einstieg beginnt süßlich mit einer zurückhaltenden rauchigen Note, die dafür im Abgang wieder mehr aus der Deckung geht. Anders als im Geruch zeigt sich leicht blumiger Hopfen, der im Zusammenspiel mit der weich dahinfließenden und gar nicht dominant agierenden Süße gute Akzente setzen kann. Der Abgang gestaltet sich süßlich mit Raucharoma, zeigt jedoch auch hopfenbetonte, leicht würzige Aromen.
Ein Zusammenspiel verschiedener Aromenstränge, die sich alle auf ihre Stärken im Zusammenspiel (und nicht muskelbepacktem Gegeneinander) besinnen, macht das Pax Vollbier aus. Wohl dosierte Süße und eine nicht zu überschwängliche Rauchigkeit machen meines Erachtens den Schulterschluß und die Eigenständigkeit des Vollbieres mit den Hopfenaromen erst möglich. Es zeigt deutlichen Eigencharakter und kann Glanzpunkte setzen, schafft es jedoch auch, unkompliziert und harmonisch zu sein.

Bewertet am

87% Rezension zum Pax Bräu Vollbier

Avatar von woerdey

Schon in der Nase zeigt sich eine rauchige Note, welche von einer süßen Komponente begleitet wird. Dieser Eindruck zieht sich dann auch durch Antrunk wie auch Abgang, wobei im Antrunk eher die Süße, im Abgang eher der Rauch dominiert.
Geschmacklich könnte man dieses Bier als eine Kreuzung aus dem Schlenkerla Märzen und dem Hellen von Augustiner beschreiben. Zumindest kommt mir dieser Gedanke. Auf jeden Fall ist es eine leckere Angelegenheit und durch die Kombination von milder Süße und Rauchnote ein ziemlich einzigartiges Bier, welches auch als Einstieg in die Welt des Rauchbiers dienen könnte.

Bewertet am

80% Rezension zum Pax Bräu Vollbier

Avatar von JeversZeuge

# 3042
ersma: danke an andreas für die flaschen. eine winzige brauerei, die es dennoch schafft, neben den zwei regulären sorten jeden monat einen speziellen sud herauszubringen - nicht immer nach dem reinheitsgebot. das vollbier ist aus bio-zutaten, die flasche hat aber kein bio-siegel. alles nicht gefiltert ud nicht pasteurisiert mit entsprechend kurzem mhd.
dunkel bernsteinfarben mit viel schaum, der sich stabil gibt.
der geruch ist süßlich-blumig mit leichter fruchtnote.
der antrunk ist süßlich mit herbem anflug. fruchtige töne, reife birne, feige. angehnehme rezenz. die mitte wird hopfiger, ohne aber bitter oder wirklich herb zu werden. der abgang ist würzig, eher hopfenbetont aber mit deutlichen süßen anteilen, blumig mit leichten honignoten. hier kommt auch eine ganz leichte rauchnote, richtung katenschinken, auf, die verwundert, denn in einem vollbier vermutet man doch eher weniger rauchmalz.
die handliche 1-l-plopp-pulle hat etiketten, die sehr an die ostzone denken lassen. dazu u. a. frakturschrift - neee.
fazit: außen pfui, innen hui. schönes, solides bier, das ich geschmacklich als bayerisches helles einordnen würde, wozu die farbe aber natürlich nicht passt, ebensowenig die dezente rauchigkeit.. probierenswert.
13,12,12,11,5,12

Bewertet am