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Beer like star Gessner Premium Pils

  • Typ Untergärig, Pils
  • Alkohol 4.9% vol.
  • Stammwürze 11.9%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Dieses Bier ist nicht glutenfrei
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 52% von 100% basierend auf 8 Bewertungen und 4 Rezensionen

#658

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 8 Bewertungen
76% Avatar von TheIgel69
63% Avatar von deadparrot
61% Avatar von Felix
54% Avatar von tonne
46% Avatar von Bert
45% Avatar von fraba
37% Avatar von Hobbytester
35% Avatar von Schluckspecht

35% Edelster Pilsgeschmack?

Avatar von Schluckspecht

Es zeigt sich ein glanzfeines, lebendig sprudelndes Gelbgold mit viel lockerem weißen Schaum. Die Optik ist für den Anfang deshalb ganz gut, doch der Schaum verschwindet zügig und die Farbe erscheint mir zu gelblich.

Beim Geruch gibt es eine schöne Hopfen-Malz-Balance mit leichter Fruchtnote nach Apfel, wobei ein muffiger Akzent stört. Der Antrunk bringt mitsamt einer guten Süffigkeit fruchtige Noten nach Birne und Apfel, kann eine süß-maischige Note aber nicht unterdrücken. Säuerlich-alkoholisch ist der Körper ausgeprägt, dessen markanten Fruchtgeschmack ich kaum zuordnen kann. Mich erinnert es hier am ehesten an Brombeerschnaps. Mir gefällt es eher weniger, aber markant ist es allemal. Dann baut sich leider ein metallischer Geschmack, der den mildherben Abgang bestimmt. Ein Pils ist es - aber kein gutes.

Ich trinke es nicht zum ersten Mal, aber ich werde mit dem "Gessner Premium Pils" einfach nicht warm. Da gibt es aus Thüringen einfach bessere Biere.

Bewertet am

37% Zu süß!

Avatar von Hobbytester

Das Bier riecht recht süß, der Antrunk gerät für meine Begriffe zu zuckrig! Im Abgang verdeutlicht sich zwar auch ein ganz passables Kräuteraroma, das von Hopfen und Malz zeugt, insgesamt gerät auch diese Phase viel zu süß! Der Körper ist nicht gut komponiert, das pappig Süße gewinnt schon von Anfang an die Oberhand. Ja, nach hinten hinaus ist das Pils noch bierig, aber keinesfalls explizit bitter, was ich einfach von einem Pils erwarte. Ich bin hier nicht flexibel. Vollmundig ist das Gessner nicht, ich halte dieses Geschmacksarrangement für misslungen. Es besitzt eine goldgelbe Farbe, Schaum bleibt nicht lang. Es ist nicht recht süffig. Die Kohlensäure sorgt für eine recht feine Textur, die leider keinen guten Geschmack transportiert.

Fazit: Dieses Bier reiht sich leider in eine vom Dingslebener Edel-Pils begründete unerfreuliche Kategorie der zu süßen Thüringer Pilsner ein. Folglich schneidet es auch genauso mangelhaft wie jenes ab.

Bewertet am

63% Unspektakulär, aber stimmig

Avatar von deadparrot

Es fällt mir etwas schwer, die richtigen Worte zu finden. Dieses Pils ist einerseits unglaublich süffig, hat sehr sehr feine und dadurch sehr angenehme Kohlensäure und wirkt erfrischend-sommerlich. Andererseits ist es so unspektakulär, als versuchte es sich zu verstecken. Dabei sind mit den grasigen und trotzdem milden Aromen im Einstieg, dem sanften, dezent malzigen Körper und dem schön hopfig und gleichzeitig milden Abgang eigentlich deutliche Pluspunkte vorhanden; es gibt eigentlich kein wirkliches Fehlaroma, nichts, was negativ auffiele, aber eben auch nicht unbedingt etwas, das als herausstechendes Merkmal in Erinnerung bliebe.

Ich empfehle es einfach einmal weiter, da ich finde, dass es lohnenswert ist, es einmal probiert zu haben. Es gibt mir ein bisschen ein Rätsel auf.

Bewertet am

61% Rezension zum Gessner Premium Pils

Avatar von Felix

Klassische Optik eines filtrierten Lagers. Hell, gelb, ausreichende Schaumbildung. Optisch in keiner Weise hervorhebenswert.

Der Geruch bietet in erster Linie frische und fruchtige Noten. Das Bier lässt mich an Limette, Zitronenextrakt, Stroh und süßes Müsli denken. Die trockenen Lagernoten herrschen vor, ein erfrischender Hopfen gibt hier zitrale Einschläge bei. Ungewöhnlich ist eine ölige, deftige Note, die mich an gebratene Garnelen denken lässt, etwas fischig-würzig mit einer salzigen Tangigkeit; das aber nur am Rande.

Dieses Bier ist sehr erfrischend mit süßen und zitralen Noten und einer starken Trockenheit. Kein Aroma ist unerwartet, so gesehen handelt es sich hierbei um nichts Spektakuläres. Das Bier ist trotzdem angenehm leicht und fällt nicht durch besonders unharmonische Konstellationen auf.

Der Körper ist betont rezent und macht das Bier enorm süffig. Die Süße des Aromas wird dadurch gut aufgefangen, was es noch angenehmer zu trinken macht. Die Textur ist leicht, durch die enorm feine Kohlensäure interessant betäubend an den Zungenrändern, als würde einem der Gaumen einschlafen. Außerdem kann die Kohlensäure mit Langlebigkeit überzeugen. Selten bleibt ein Pils so lange frisch im Glas.

Der Nachtrunk ist nur mäßig bitter, betont hopfig mit schmaler, aber leider etwas platter, dunkler Bittere. Leider schauen noch teilweise Metallnoten hervor.

Das Gessner Premium Pils ist irgendwie total in Ordnung, verwirrt mich aber auch ein Stück weit. Einerseits finde ich die Noten teilweise völlig unspektakulär, weil sie absolut typisch für diesen Bierstil sind und sich keinen Schritt vom Bilderbuch-Supermarkt-Pils distanzieren, dann kommen aber ganz plötzlich völlig ungewöhnlichen Aromen durch, die ich noch nie in einem Bier hatte. Ich meine, mal ehrlich, gebratene Garnelen? Hinzukommt, dass es von allem etwas hat, aber nichts wirklich hängen bleibt. Hier ist blumige Süße, leichte Malzigkeit, hopfige Herbe, Frische, Zitralität und Fruchtnoten, aber trotzdem kommt mir dieses Zusammenspiel trotz seiner Stimmigkeit nicht erwähnenswert vor. Es ist, als habe dieses Bier viel zu bieten, könne das aber schlichtweg nicht rüberbringen.
Ich denke, man sollte es keinesfalls unterschätzen, obwohl die Aufmachung sehr dazu einlädt, es für irgendein mitteldeutsches Standard-Verbraucher-Pils zu halten. Es hat durchaus Anleihen, die ich von einem guten Bier erwarte. Allein diese Fruchtigkeit, die sonst nur bei Ales zu finden ist. (Ich bin schon etwas verwundert, wie viele gute Biere ich in letzter Zeit hatte, ich befürchte schon beinahe, inzwischen einfach alles toll zu finden..)
Vor allem die Textur hat mich sehr positiv überrascht. Die Kohlensäure ist derartig erfrischend fein, dass sie ein besonderes Augenmerk wert ist! Die Einfachheit und Leichtigkeit des Körpers darüberhinaus prädestiniert dieses Bier für den Sommer.
Der unkomplizierte, süffige Abgang unterstützt das dann wunderbar.
So gesehen kann ich letztlich wenig gegen das Gessner Premium Pils sagen. Ich denke, man sollte sich hüten, es abzustempeln und es wirklich probieren, allerdings auch nicht viel mehr als ein Bier erwarten, das ganz O.K. ist. Nur der Abgang verfügt über teilweise nicht ganz stimmige Noten, welche sich aber glücklicherweise nicht verbreiten.
Das Gessner Pils ist in Ordnung, kann bei heißem Wetter seinen Zweck sicher wunderbar erfüllen und verfügt über süffige, erfrischende Eigenschaften, die mit viel Unkompliziertheit einhergehen. Groß in Erinnerung bleiben wird es bei seiner Konkurrenz aber eher weniger.

Bewertet am