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Beer like star Fässla Zwergla

  • Typ Lager, Dunkel, Export
  • Alkohol 6% vol.
  • Stammwürze 13.5%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 62% von 100% basierend auf 7 Bewertungen und 7 Rezensionen

#10544

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 7 Bewertungen
78% Avatar von Chris
75% Avatar von woerdey
69% Avatar von Schluckspecht
65% Avatar von Daniel McSherman
60% Avatar von Hirsch
53% Avatar von Bier-Klaus
36% Avatar von Hobbytester

60% Braver Zwerg

Avatar von Hirsch

Was ist das „Zwergla“ vom Fässla überhaupt? Ein dunkles Märzen? Stark wie ein „klassisches (und kaum mehr zu findendes) Märzen“ ist es jedenfalls mit seinen 6 Prozent. Früher war es mir schon wegen des Alkoholgehalts zu heftig. Und heute:

Schaum: unerheblich
Farbe: Kastanienbernstein, wenn es so was gibt
Geruch: unaufdringlich; leicht karamellmalzig

Geschmack:
Der Antrunk ist vollmundig, weich, schwer, würzig-malzig, leicht süß, ein bisschen nussig. Ein bisschen Säure macht sich dann noch im Mund breit. Die 6 Prozenter kommen eher diskret daher, denn Noten von alkoholischer Schwere sind da keine. Zum Glück.
Rezenz: mittel
Der Nachtrunk lässt dem Malz noch schön seinen Platz. Der Hopfen ist nur dazu da, leicht bitter abzurunden. Das erledigt er brav.

Kommentar: Das einzig Extreme am Zwergla ist der Alkoholgehalt, der nur ein halbes Prozent von den niedrigschwelligen Böcken entfernt ist. Ansonsten kommt es eher brav daher.

Bewertet am

65% Rezension zum Fässla Zwergla

Avatar von Daniel McSherman

dunkles Bernstein, fast mahagonifarben mit hellem Schaum. Malzig, etwas Röstmalz und Röstbittere. Karamellig und würzig. Recht schlank und süffig für die 6%

Bewertet am

69% Süß und röstmalzig

Avatar von Schluckspecht

Die Farbe ist ein öliges, leuchtendes, nicht sehr kräftiges Karamell mit bernsteinfarbener Seele. Die Kohlensäure ist sehr fein und dezent. Es bildet sich keine starke Schaumkrone aus und sehr resistent ist sie auch nicht, jedoch verbleibt ein dankbarer Schaumrest.

Es riecht fruchtig nach dunklen Früchten und reichlich karamellsüßen Malzes mit beiwohnender Röstnote. Das Zwergla steigt mit der richtigen Dosis der feinen Kohlensäure ein und serviert mildes, süßliches Malz mit dezenter Karamellnote. Der Körper ist fein strukturiert und gewinnt mit Aromahopfen und der intensivierten Fruchtnote an Volumen, das Malz bleibt weiterhin recht mild. Nun schwingt sich eine gewisse Alkoholnote auf und das Röstmalz schlägt durch. Im Abgang gewinnt das Bier an Würzigkeit, der Bitterhopfen verweilt jedoch elegant im Hintergrund, während die Süße nicht so recht verschwinden mag. Insgesamt bleibt das Zwergla leicht, aber nicht aromaschwach.

Im mittellangen Nachgeschmack fügen sich Bitterhopfen, Röstmalz und Malzsüße elegant zusammen. Das Zwergla zeigt, dass es stolze 6,0 % Alkohol besitzt und schwächelt auch im Abgang nicht. Das Beste am Zwergla ist der Nachklang trotzdem nicht, da nichts Faszinierendes hängen bleibt.

Das Fässla Zwergla zeigt sich sehr süffig und ölig – genauso wie es aussieht. Die ausgeprägte, dominante Süße hat das Bier sehr gut im Griff und der Röstmalz ist gekonnter Gegenspieler. Alkohol ist spürbar vorhanden, jedoch nicht störend ausgeprägt.

Fazit:

Das Zwergla fällt schon extrem süß aus, aber es sind abseits dieser karamelligen Klebrigkeit reichlich andere Aromen vorhanden, die dies zu kontrastieren wissen. Trotz immerhin 6,0 % Alkohol gibt sich das Fässla leicht und unbeschwert und auch das Röstmalz setzt nicht auf Schwere. Auch diese Spezialität aus Bamberg punktet mit einem ureigenen Charakter und besticht durch feine Zutaten.

Bewertet am

53% Rezension zum Fässla Zwergla

Avatar von Bier-Klaus

Das Zwergla habe ich mit anderen fränkischen Bieren beim letzten Bamberg-Besuch mitgenommen. Das Zwergla hat 6%, das war mir nicht bewusst, dass das so eine Granate ist. Die Farbe ist rötlich braun, fast wie ein Märzen. Die hellbraune Blume ist nicht sehr stabil. In der Nase ein unangenehm muffiger Güllegeruch, später wird's malzig röstig. Der Antrunk ist nur mittel vollmundig, was bei dem Alkohol verwundert, wenig rezent und etwas metallisch. Der Geschmack ist röstmalzig bitter und auch der muffige, metallische Geruch findet sich im Geschmack wieder. Zusammen mit der geringen Rezenz ist das nicht gut. Das Zugpferd der Brauerei versagt hier wo andere Biere der Brauerei besser und süffiger sind. Wobei man bemerken muss, dass die anderen Biere aus dem Faß waren und das Zwergla aus der Flasche und aus dem Teku-Pokal. Das kann ganze Hausecken an Geschmacksunterschied ausmachen. Das Bier werde ich beim nächsten Bamberg-Besuch aus dem Faß verkosten, für heute reicht es nur zu 50%.

Bewertet am

36% Frankens Biere XVI

Avatar von Hobbytester

Dieses Bier riecht malzig wie ein Dunkles, es vermischen sich hier aber auch fruchtige, zitrusartige Hopfennoten. Letztere setzen sich auch geschmacklich im Antrunk durch, was einen recht frischen Effekt erzielt. Im Abgang entsteht viel Säure und Bitterkeit, mein Fall ist das nicht, denn von sehr viel Aroma kann hier nicht gerade die Rede sein. Ich finde, dass das Bier recht aggressiv vorgeht. Dabei kommt aber nichts außer den genannten Eindrücken durch, der Nachgeschmack ist auch unangenehm. Der Körper wirkt nicht balanciert und unpassend. Malz- und Hopfenimpulse stehen sich so sehr im Weg, dass im Endeffekt nichts davon prononciert wird. Stattdessen drückt die scharfe und sperrig wirkende Kombination aus viel Säure und deutlicher Bitterkeit alles an den Rand. Ich finde dieses Bier extrem merkwürdig und kann mich mit der Komposition so gar nicht anfreunden. Braune Farbe trifft auf nicht lang bleibenden Schaum. Das Bier ist nicht so süffig und höchst kompliziert. Es ist genug Kohlensäure vorhanden.

Fazit: Eine ganz interessante Erfahrung ist das Fässla Zwergla ja schon, man muss es auch nicht wegschütten. Es schmeckt mir in seiner recht geschmacklosen Säure aber keineswegs. Es mag hier sicher aber auch ganz andere Meinungen geben. Mir fehlt auch der Bamberger Kontext. Wenn dieses zu florale Bier tatsächlich ein Dunkles sein soll, halte ich es aber wirklich für misslungen.

Bewertet am

75% Feines Stöffla

Avatar von woerdey

Das Zwergla zeigt eine schöne Kupfer- bis Bernsteinfarbe, die Schaumkrone ist leider nicht sehr stabil. In der Nase leicht säuerlich, dazu fast toffeeartige Malznoten. Der Antrunk ist wirklich lecker mit würzigen und schokoladigen Geschmackseindrücken. Der Abgang ist zunächst auch würzig, dann dezent bitter und leicht floral. Dazu gesellt sich im Hintergrund eine karamellartige Note, was zu einem ausgewogenen Eindruck beiträgt.

Lecker!

Bewertet am

78% Rezension zum Fässla Zwergla

Avatar von Chris

Ein dunkles Bier mit einer grobporigen und nicht stabilen Schaumkrone. Im Geschmack erdig, würzig und floral. Der Antrunk ist würzig und prickelnd. Der Körper ist weich und vollmundig. Eine herb zarte Bitternote begleitet einen in den würzigen und malzaromatischen Abgang. Ein leckeres Stück Bamberg!

Bewertet am