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Beer like star Wiethaler Bockbier hell

  • Typ Untergärig, Heller Bock
  • Alkohol 6.4% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 65% von 100% basierend auf 2 Bewertungen und 2 Rezensionen

#36419

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 2 Bewertungen
65% Avatar von Schluckspecht
65% Avatar von Hirsch

65% Das Helle mit viel mehr Stammwürze

Avatar von Schluckspecht

Wiethaler Bockbier Hell: Hochvergoren und "streng nach dem bayerischen Reinheitsgebot gebraut". Bei hellen Bock aus Lauf Neunhof stehen 16,4 °Plato Stammwürze 6,4 % vol. Alkohol gegenüber. Wie ein Helles steht es gelbgolden und blank filtriert im Glas unter einer dichten, cremigen, strahlend weißen Schaumkrone. Bockbieruntypisch gibt es also auch genug Schaum, der sogar ganz gut am Glasrand haftet und sich ausreichend stabil präsentiert. Etwas Würzigkeit (Zimt, Vanille) kommt im Duft auf, aber es riecht eher nach einem hellen Export als nach einem Bockbier. Eine gelassene, wenig süße Malzigkeit trifft auf einen noch gelasseneren Hopfen. Der Alkohol bleibt dabei schön im Hintergrund.

Beim Antrunk wird aber dann doch recht zügig klar, dass das hier kein normales Helles oder Export ist. Auf relativ wässriger Struktur tanzt eine süßliche Alkoholnote. Mit im Geschehen sind auch Trockenobstnoten (Apfel, Pfirsich, Pflaume). Guter Bockbierstandard, aber mir fehlt da etwas die Tiefe - das Mundgefühl deutet nämlich auf deutlich weniger Stammwürze hin. Bei Mundgefühl, Süße, Würzigkeit und Säure ähnelt das helle Starkbier verdächtig einem Hellen, wobei die nicht unleckere Aromatik von Malz und Hopfen - in Begleitung des immer anwesenden Alkohols - unzweifelhaft auf ein kräftigeres, vollmundigeres Bier schließen lässt. Ein paar Mandelnoten kann man entdecken. Ja, das ist wirklich ganz anständig. Aber es haut mich nicht gerade um. Trockener werdend geht es mit grasig-herber, leicht kräuteriger Hopfennote und etwas malziger Karamellsüße in den Abgang, die Trockenobstnoten sind wieder ansatzweise dabei. Der Alkohol gestaltet das Ganze ein wenig sperrig, so dass die Süffigkeit leiden muss. Dem Geschmack hilft der treibende Alkohol aber auch sporadisch auf die Sprünge. So kennt, liebt und hasst man klassische Bockbiere.

So recht kann mich das schlicht gebürstete, lineare, etwas schroffe und alkoholische Wiethaler Bockbier Hell nicht begeistern. Da fehlt die Raffinesse. Es handelt sich hier im Prinzip um ein "Helles Plus Plus" - also um eine nochmals etwas kräftigere Oktoberfestbier-Variante. Beim einfachen "Plus" hätte man es aber vielleicht belassen sollen, das wäre nämlich das Wiethaler Goldstoff Hell. Das Bockbier macht ein bisschen zu wenig aus seinem höheren Stammwürzegehalt und bietet praktisch keine Besonderheiten. Da bietet die Konkurrenz einfach mehr. Es schmeckt ganz anständig mit seiner charmanten, malzigen Süße, dem stilgerecht darauf angepassten Hopfen und der beiläufigen Würze. Nicht mehr, aber auch nicht weniger...

Bewertet am

65% Rezension zum Wiethaler Bockbier hell

Avatar von Hirsch

Schaum: üppig, grobporig, flüchtig
Farbe: goldgelb, glanzfein
Geruch: getreidig süß, ein bisschen wie Zuckerrübensirup

Antrunk: Süß wie Tannenhonig, auch ein bisschen wie Waldmeister. Ansonsten passiert da nicht viel mehr. Der Mittelteil wirkt füllig, wenn auch nicht mastig. Die Rezenz ist eher niedrig. Wird das Bier wärmer, scheinen da leicht gemüsige Noten durch. Die passen hier nicht so.

Nachtrunk: Nicht allzu bitter, eher krautig.

Fazit: Für mich ein eher sperriger Bock. Freunde des Krautig-Süßen kommen auf ihre Kosten.

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