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Beer like star Welde Citra Helles

  • Typ Untergärig, Helles
  • Alkohol 5.2% vol.
  • Stammwürze 12.4%
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 6°C
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 79% von 100% basierend auf 4 Bewertungen und 3 Rezensionen

#32999

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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung von Florian
83% Avatar von Bier-Klaus
83% Avatar von ElftbesterFreund
79% Avatar von Schluckspecht
72% Avatar von Florian

83% Rezension zum Welde Citra Helles

Avatar von Bier-Klaus

Gehopft wurde mit Select, Yellow Sub und Citra. Das Bier ist hellgelb mit leichter Trübung und sahniger Blume. Es duftet wunderbar nach Zitrus und Waldhonig. Beim Geschmack spielt der Malzapparat eine untergeordnete Rolle, leicht getreidige Noten kann man schmecken und eine gute Restsüße. Dann kommen Zitrus- und Waldhonig Aromen auch im Geschmack an, der Nachtrunk endet mit angenehmer Bittere. Ein wunderbares Bier, ganz nach meinem Geschmack, kratzt an der 9.

Bewertet am

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72% Lecker, auch wenn es etwas erfrischender sein könnte

Avatar von Florian

Citra…ich persönlich liebe diesen Hopfen ja seit es Hopfenstopfer Citra Ale gibt. In der Nase ist das Welde Citra Helle voll davon; etwas untergeordnet auch flache Hefe. Der Körper ist mir für ein Helles zu dick, fast schon saftig. Die Hefe stört mich ein wenig und so richtig süffig ist das Helle nicht. Kurzum, ein recht passables Bier, was aber nicht ganz die Mission erfüllt bzw. in Fahrt kommt.

Bewertet am

79% Akute Verdunstungsgefahr!

Avatar von Schluckspecht

Ein Sommer, wie er im Buche steht. Da gönnt man sich gern mal ein leichtes, fruchtiges Bier. Das Welde Citra Helles ist genau so ein Kandidat. In der handlichen 0,33-Liter-Vichy-Flasche kommt es daher und klärt uns darüber auf, dass es hopfenbetont ist und kaltgehopft wurde. Frische Zitronen- und Waldhonig-Noten mit leichter Bittere im Abgang werden versprochen. Viel Bittere wird bei 16 IBU sicherlich nicht vorhanden sein, bei der Fruchtigkeit gibt es angesichts des Select-Hopfens, der Hopfenmischung Yellow Sub und dem namensgebenden Citra keinen Zweifel. Wie es sich gehört, ist das mit ausschließlich Gerstenmalz gebraute Helle unfiltriert.

Strohgelb - oder je nach Blickwinkel auch zitrogengelb - steht es dann also auch hefetrüb und blickdicht im Glas. Der sahnige, stabile Schaum ist ein schöner Anblick. Noch schöner fällt der hopfig-bissige Duft aus, der neben einem waldig-harzigen Einschlag viel Frucht liefert: Grapefruit, Quitte, Zitrone, Limette...

Spritzig, frisch und zitronig legt das Helle vielversprechend los - und eher süß als sauer. Auf der leichten Malzstruktur kann sich der fruchtige Hopfen ordentlich austoben - mitunter wirkt dieser Akzent auch etwas aufgesetzt. Sehr weich und hopfenbetont bildet Welde ein charmantes Helles ab, was sich insbesondere im cremigen, mildmalzigen Körper zeigt. Mit sehr feiner Hopfenbittere und mildsäuerlich schließt das Helle kurz und bündig ab. Der kurze, zitronige Abgang mahnt zum nächsten Schluck - und so ist das Helle dann auch außerordentlich süffig.

Ein feines Stück Sommer in der Flasche - davon könnte man problemlos noch ein Zweites oder Drittes trinken. Zitrone ist hier Programm, dazu lockt auch der Wald in Form von Waldhonig und Kiefernadel. Dabei muss man sich nebenher nicht mit einem kräftigen Geschmack aufhalten. Ohne die Kalthopfung würde mir wahrscheinlich etwas fehlen, einen tiefgründigen oder massiven Charakter baut das Helle ansonsten nämlich nicht auf. Da stellt sich eigentlich die Frage, warum es nicht noch mehr kaltgehopfte Helle gibt, sondern Kalthopfung mehr oder weniger den Pale Ales und IPAs vorbehalten ist. Der Citra eignet sich bierstilübergreifend hervorragend zum Hopfenstopfen...

Von mir gibt es mal wieder einen Sommer-Stern. Ein gut gemachtes Pale Ale finde ich im Grunde besser, aber ein rundes, mängelfreies Helles mit dem besonderen Twist hat ebenfalls eine gute Bewertung verdient. Wenn man es eher leicht mag, ist das Helle außerdem die bessere Erfrischung.

Bewertet am