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Beer like star Gusswerk Weihnachts-Steinbier

  • Typ Untergärig, Bock
  • Alkohol 6.4% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Dieses Bier ist nicht glutenfrei
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 80% von 100% basierend auf 2 Bewertungen und 2 Rezensionen

#5983

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 2 Bewertungen
87% Avatar von Michl
73% Avatar von Bier-Klaus

87% Das Wintersteinbier

Avatar von Michl

Servas!  Das Brauhaus Gusswerk hat mir dem Wintersteinbier ein echtes Festbier herausgebracht. Die zu speziellen Anlässen hergestellten Fest- bzw. Wiesenbiere sind artverwandt mit dem Export und dem klassischen Märzen. Diese sind in der Regel stärker gebraut und weisen meist einen Alkoholgehalt zwischen 5.5-7% und einen Stammwürzegrad zwischen 12-14p auf.        Nun endlich zum Bier!     Vollbier, Bio-Festbier/Märzen, 14.8p, 29 IBU, 6.4%     Das Bier erinnert schon im Anblick an ein Märzen. Es ist in elegantes trübes Bernstein gehalten und mittelmäßig langanhaltend schaumig mit cremiger Konsistenz. Der Schaum selbst ist schön in helles Beige gehalten.    In die Nase dringen würzige, fruchtige und leicht herbe Noten ein.   Das Mundgefühl ist fein spritzig mit kleinen Perlen. Der Körper ist mittel- bis vollmundig. Der Antrunk ist fruchtig süß und wird im Hauptgang würziger mit stark gerösteten Malznoten welche eben einen karamelligen Einschlag haben. Diese sind aber auch nicht zu süß gesetzt. Zum Abgang hin wird es herb mit leichter bittere und der Hopfen sticht gemütlich aber dann dominant heraus.  Der typische Steinbiercharakter fehlt hier aber. Die feinen mineralisch/pilzigen Nuancen, welcher in einem Steinbier* üblich sind, würde oder ist durch die zu dominante, märzige Brauung dann doch untergeordnet.     * (an den eingelegten Steinen werden durch den zunächst anhaftenden Zucker auch Mineralien gebunden welche in den Sud übergehen.. hier eher als Methode verwendet, um den Restzucker lediglich zu karamellisieren) Weiters ist es mittelsüffig etwas trocken und sollte nach Vorschlag zwischen 8-10 Grad temperiert getrunken werden.          Fazit:   Ein saisonales Bio-Festbier welches weniger an ein Export sondern eher an ein herbes und stärker gebrautes Lager wiener Art bzw an ein klassisches starkes Märzen an der Grenze zum Bock erinnert. Ist für ein Bock aber nicht stark, süß und süffig genug.Wer aber ein richtiges feines Steinbier kosten möch', der sollte sich das gleichnamige Bier aus dem Sortiment vom Gusswerk holen. Auch geil.

Bewertet am

73% Rezension zum Gusswerk Weihnachts-Steinbier

Avatar von Bier-Klaus

Nächstes Geschenk vom Fred.
Das Bockbier ist kupferfarben und nur leicht trüb. Die kleine Blume ist gemischtporig und nicht stabil. Wenig Geruch. Der Geschmack ist überwiegend rauchig. Im Hintergrund schmeckt man die karamellisierte Malzsüße. Es könnte natürlich auch sein, dass der rauchige Geschmack vom stark karamellisierten Malzzucker kommt, der an den glühenden Steinen etwas verbrannt ist. Das Bild gefällt mir, es ist ja auch nirgends Rauchmalz gelistet. Nach der ersten Überraschung ob des ungewöhnlichen Geschmacks, gefällt mir das sehr gut, ich bin ja bekennender Rauchbierfan. Den von Fred beschriebenen Schinken kann ich nachvollziehen. Herbe vom Hopfen ist nicht zu erkennen, das Bier lebt vom rauchigen, angebrannten Karamell und dem süßen Malzkörper.

Bewertet am